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Alain Menu feiert mit Philippe Graton
© WTCC | Zoom

WTCC Portimao 2012: Die Cruzes verlassen Europa mit 2 Siegen in Portugal

(Speed-Magazin) Yvan Muller sichert sich den Sieg im ersten Rennen, während Alain Menu Michel Vaillant im zweiten Rennen zum Sieg führen kann. Damit hat Chevrolet auch das letzte europäische Rennen der FIA World Touring Car Championship 2012 dominieren können.

Yvan Muller hat durch den Sieg im ersten Rennen seine Führung in der Meisterschaft wieder etwas ausbauen können, während Alain Menu als Michel Vaillant im Vaillante-lackierten Cruze in Rennen 2 als erster die Ziellinie überquerte und damit seinem Comicvorbild in nichts nachstand. Rob Huff fuhr in seinem 200. Tourenwagenrennen auf das Podium.

Muller und Huff kämpften sich in Rennen 2 vor
Muller und Huff kämpften sich in Rennen 2 vor
© WTCC
Alain Menu: "Es war ein grossartiges Wochenende. Michel Vaillant zu verkörpern war aufregend. Das erste Rennen war frustrierend, denn ich hatte Balance-Probleme in engen Kurven und am Ende kamen noch Vibrationen dazu. Vor Rennen 2 haben wir noch ein paar Änderungen durchgeführt und es war ein Traum. Ich konnte am Start davonfahren und konnte meinen Vorsprung zum Schluss verwalten."

Yvan Muller: "Ich habe den Vorsprung in der Meisterschaft ausgebaut und auch wenn Rennen 1 nach einem Spaziergang aussah, war es das ganz sicher nicht. Ich habe mich auf den Start konzentriert und konnte Tarquini überholen, aber Gabriele und Rob hielten den Druck aufrecht. Rennen 2 war sehr hektisch mit vielen Zweikämpfen. Ich habe Tarquini überholt, der in Kurve 1 einen Fehler gemacht hatte, er konterte dann aber und Rob zog vorbei. Das ist Rennsport."

Rob Huff: "Ich kann nicht sagen, dass dies zu meinen besten Rennwochenenden gehört, aber ich habe es überstanden. Rennen 1 war gut und ich versuchte Tarquini und Yvan zu überholen, aber es gab nie die Gelegenheit dazu. Rennen 2 war gespickt mit Höhen und Tiefen und irgendwie verrückt. Einige Fahrer waren sehr aggressiv und veruschten komische Sachen im Mittelfeld. Es war ein aufregendes Rennen."

Manuel Schulz