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Monteiro startete in Curitiba voller Zuversicht ...
© WTCC | Zoom

FIA WTCC Curitiba: Tiago Monteiro punktet in Brasilien

(Speed-Magazin) Tiago Monteiro verschönerte sich seine Reise nach Brasilien mit einem Punkterfolg im 16. der 24 Rennen der FIA World Touring Car Championship.

Trotz einer exzellenten Qualifikationsleistung hatte der Portugiese keine leichte Aufgabe vor sich. Auf Platz 8 ging er mit seinem SEAT Leon 1,6 Liter Turbo ins erste Rennen und kollidierte in der ersten Runde mit Alberto Cerqui. Der harte Zusammenprall zerstörte die rechte Vorderradaufhängung seines Fahrzeugs und er musste das Rennen beenden.

"Das Vorderrad war kaputt, aber meine Mechaniker konnten den Wagen rechtzeitig wieder reparieren und so konnte ich nach nur 15 Minuten Reparaturzeit am zweiten Rennen teilnehmen und daher danke ich ihnen für die aussergewöhnliche Arbeit", erklärte Tiago Monteiro.

... und sicherte sich im zweiten Rennen Punkte
... und sicherte sich im zweiten Rennen Punkte
© WTCC
Im zweiten Rennen durfte der portugiesische Rennfahrer von Rang 3 starten und nach einem guten Start und einem langen Kampf gegen die Chevrolet, musste er sich im unterlegenen Wagen geschlagen geben und wurde bis auf Rang 9 zurückgereicht, was ihm immerhin noch Punkte brachte.

"Meine Chancen im ersten Rennen waren von kurzer Dauer", ärgerte sich Monteiro. "Nach dem Start kürzten viele Fahrzeuge die Schikane ab, ohne dafür bestraft zu werden und ich fand mich auf einmal in einer grossen Meute wieder. Dabei traf mich Cerqui und die Aufhängung brach. Meine Crew hat ein Wunder vollbracht den Wagen rechtzeitig fertig zu bekommen."

Trotz der Reparaturen war der SEAT Leon nicht vollständig in Ordnung und so hatte es Monteiro schwer seine Gegner hinter sich zu halten. "Ich habe gekämpft so gut es ging und ich denke wir haben den Fans eine gute Show geboten", so der Portugiese weiter. "Ich habe mein Bestes gegeben, aber ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Chevrolet einen Weg vorbei finden. Ich verlor viel Zeit auf der Geraden, aber immerhin konnte ich Punkte holen."

Manuel Schulz