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Robert Kubica in seinem Ford Fiesta RS WRC auf Rallye-Reifen von Pirelli.
© Pirelli | Zoom

WRC Rallye Deutschland 2015: Pirelli liefert jüngste Mischung der RK Asphalt Reifen

(Speed-Magazin.de / Rallye Deutschland) Erstmals seit dem WM-Lauf in Monte Carlo im Januar startet die World Rally Championship WRC am kommenden Wochenende wieder auf Asphalt: Für die Rallye Deutschland liefert Pirelli die jüngste Mischung der neuen RK-Reifenfamilie. Auf die leistungsstarken Produkte warten während der 21 Wertungsprüfungen vielfältige Herausforderungen.

Die WRC Rallye Deutschland entstand aus dem Zusammenlegen dreier ursprünglich ei- genständiger Rallyes. Deren Charakteristika spiegeln sich in den deutlichen Unterschie- den der einzelnen Etappen, entsprechend stehen die Reifen vor einem der anspruchsvollsten Events der Saison. 

Die Rallye-Reifen von Pirelli ermöglichten es den Kunden-Teams in diesem Jahr bislang bereits häufiger, in der Spitze des Feldes mitzufahren. Angeführt werden die vom italieni- schen Hersteller ausgerüsteten Teams dabei einmal mehr vom ehemaligen Formel 1- Piloten Robert Kubica. Wie üblich starten auch Martin Prokop und Lorenzo Bertelli – beide fuhren beim letzten Lauf in Finnland in die Punkte – in der jüngsten Version des Ford Fiesta RS WRC, ebenso Jaroslav Melicharek. Darüber hinaus wird Pirelli wieder einige führende Fahrer der WRC2-Serie ausstatten, dem Sprungbrett in die oberste Klasse der WRC. 

Für die Rallye Deutschland nominierte Pirelli den P Zero RKH mit harter Mischung als Prime-Reifen sowie den P Zero RKS mit weichem Gummi als Option für kürzere, kühlere oder nasse Streckenabschnitte. Diese innovativen Reifen für Asphalt-Rallyes müssen nicht nur schmale Gassen in Winzerstädtchen meistern, sondern auch die Fahrt auf zerbrochenen, rauen Panzerplatten des Truppenübungsplatzes Baumholder sowie die schnellen, offenen Asphalt-Strecken am letzten Tag des Events.
 
Dem Reglement entsprechend haben beide Reifen-Typen ein identisches für trockene und feuchte Witterungsbedingungen ausgelegtes Profil. Insgesamt müssen die Fahrer wäh- rend der 21 Wertungsprüfungen der Rallye Deutschland 374,43 Kilometer zurücklegen. Start- und Endpunkt ist die an der Mosel gelegene Universitätsstadt Trier. Weil die aktuellen WRC-Regularien die Möglichkeiten des Reifenwechsels einschränken, müssen die Mischungen haltbar, schnell sowie verletzungsresistent sein. Das ist besonders wichtig, weil auf manchen Etappen während des ersten Durchlaufs scharfkantige Steine auf die Fahrbahn geschleudert werden, die den Reifen dann im zweiten Durchlauf zusetzen. 

Das kommende Motorsport-Wochenende ist für Pirelli wieder besonders arbeitsintensiv. Denn nur 100 Kilometer vom Start- und Zielpunkt der Rallye Deutschland entfernt stattet der Premium-Hersteller im belgischen Spa zur gleichen Zeit die Teams der Formel 1 sowie der GP2- und GP3-Serien aus. 

Die führenden Fahrer von Pirelli bei der Rallye Deutschland Robert Kubica, Martin Prokop, Jaroslav Melicharek und Lorenzo Bertelli sind die führen- den Vertreter von Pirelli in der WRC1-Klasse. Bei der Rallye Finnland gelang zudem dem Briten Graham Coffey eine Top-Platzierung. In der WRC2-Kategorie startet der frühere Rallye-Eurompameister Armin Kremer in einem neuen Skoda Fabia R5 – es ist das Auto der Stunde. Yuriy Protasov, der auf Sardinien den WRC2-Lauf gewann, nimmt an der Rallye Deutschland teil, um mehr Erfahrung auf Asphalt zu sammeln.  

Mit Pirelli Rallye-Reifen starten …

14 Robert Kubica/Maciej Szczepaniak (Ford Fiesta RS WRC) 21 Martin Prokop/Jan Tomanek (Ford Fiesta RS WRC) 22 Jaroslav Melicharek/Erik Melicharek (Ford Fiesta RS WRC) 37 Lorenzo Bertelli/Lorenzo Granai (Ford Fiesta RS WRC) 33 Max Rendina/Emanuele Inglesi (Mitsubishi Lancer Evo 10) 34 Quentin Giordano/Valentin Sarreaud (Citroen DS3 RRC) 40 Armin Kremer/Pirmin Winklhofer (Skoda Fabia R5) 43 Julien Maurin/Nicolas Klinger (Ford Fiesta RRC) 48 Fabian Kreim/Frank Christian (Skoda Fabia R5) 78 Yuriy Protasov/Pavlo Cherepin (Ford Fiesta R5) 79 Graham Coffey/Jenny Gabler (Ford Fiesta RS WRC) 83 Hermann Gassner/Karin Thannhauser (Mitsubishi Lancer Evo 10) 116 Carsten Mohe/Alexander Hirsch (Renault Clio R3T) 121 Henk Vossen/Eddy Smeets (Mitsubishi Lancer Evo 10)
 
Die zur Verfügung stehenden Reifen und die Regeln  Fahrer der WRC1-Klasse dürfen bei der Rallye 32 Reifen einsetzen. Maximal sieben Reifenwechsel sind möglich. Dabei erhalten die Piloten pro Reifenwechsel acht Reifen, inklusive der vier Ersatzreifen, die im Auto mitgeführt werden. Dabei können sie aus 32 Reifen der Prime-Reifen RK Hart und 22 Option-Reifen RK Soft wählen. Das RK-Profil für trockenen und nassen Asphalt präsentierte Pirelli erstmals bei der Rückkehr in die WRC im Januar 2014 in Monte Carlo. Seither wurde der Reifen mehrmals modifiziert. So geben in Deutschland die neuen Mischungen ihr Debut. Im weiteren Saison-Verlauf werden diese Reifen noch bei den Asphalt-Rallyes in Spanien und auf Korsika eingesetzt.  

In der WRC2-Kategorie stehen jedem Fahrer 30 RK Hart und und 20 RK Soft zur Verfügung. 
Terenzio Testoni, Produkt Manager Pirelli, kommentiert „Der Lauf in Deutschland gehört zweifellos zu den vielfältigsten und komplexesten Rallyes weltweit. Daher steht unseren neuen RK-Reifen mit harter und weicher Mischung eine Feuertaufe bevor. Im Einklang mit der Philosophie für die Entwicklung von Pkw-Reifen der Serienproduktion sind wir auf ein Profil beschränkt, das sowohl bei trockenen wie auch bei nassen Fahrbahnverhältnissen optimale Leistung zeigen muss. Die RK-Reifen haben bereits bei der Rallye Monte Carlo zu Beginn der Saison ihre Vielseitigkeit bewiesen, als Ro- bert Kubica mit ihnen einige Etappen-Bestzeiten erzielte. Auf einer geschlossenen As- phalt-Decke, wie er sie aus der Formel 1 kennt, sollte Robert erneut in der Lage sein zu zeigen, dass Pirelli Privatfahrer wirkungsvoll darin unterstützen kann, mit den Werksfahrern mitzuhalten. Lorenzo Bertelli holte sich in Finnland seine ersten WRC-Punkte und wird versuchen, den Erfolg zu wiederholen und sein Punktekonto zu verbessern.“

Pirelli