WRC Rallye Italia Sardinien: Was macht Solberg in der nächsten Rallye Saison?
(FIA WRC Rallye d'Italia / Speed Magazin) Die jüngsten Verlautbarungen der Teams und Fahrer haben ein etwas klareres Bild gezeichnet, wie die nächste Rally Saison 2013 in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft aussehen wird. Das Ende der offiziellen Unterstützung für die Werksteams von Ford und Mini sowie Jari-Matti Latvalas Wechsel zu VW haben Petter Solbergs Planungen für das kommende Jahr jedoch nicht erleichtert …Noch hat Petter Solberg kein Cockpit für die FIA WRC Rallye Saison 2013
Angesichts der Tatsache dass Jari-Matti Latvala zu Volkswagen wechselt, Mikko Hirvonen die neue Nummer 1 von Citroën wird und Sébastien Loeb in den Rallye-Vorruhestand tritt, bleibt von den aktuellen Vollzeit-Werksfahrern in der Rallye-WM nur Petter Solberg ohne Cockpit für 2013 übrig..
Citroën wird den zweiten Fahrer neben Hirvonen nicht vor dem Saisonfinale in Spanien bekanntgeben und Malcolm Wilson von M-Sport muss sich nach dem offiziellen Rückzug von Ford komplett neu aufstellen. Es könnte sein, dass Solberg noch nicht weiss wessen Overall er im nächsten Jahr tragen wird.
© Michelin
„Ich hatte Gerüchte gehört, dass sich Ford als Titelsponsor unseres Teams verabschieden wird – doch als die News dann wirklich verkündet wurde, konnte ich es trotzdem kaum glauben“, gestand der Norweger. „Dies ist wirklich schade für die gesamte Mannschaft, für Malcolm Wilson und seine Jungs. Aber Malcolm ist ein zäher Kämpfer, er wird mit der Situation umgehen können. Was meine Zukunft betrifft: Ich habe einen Plan A, einen Plan B und einen Plan C. Solange Sébastien Loeb bei seiner Absicht bleibt, im kommenden Jahr kürzer zu treten, wird es seit neun Jahren mal wieder einen anderen Weltmeister geben. Vielleicht kann ich schon in Spanien etwas verkünden.“
Petter Solberg will unbedingt in Katalonien gewinnen
Die Hoffnung bei der FIA WRC Rallye Italien auf Sardinien endlich seine erste Zielankunft zu feiern, zerran am Freitag auf der Wertungsprüfung 7, als er seinen Fiesta RS WRC ins spärliche Unterholz feuerte. Sein Vorhaben, das FIA WRC Saisonfinale in Katalunien zu gewinnen, verfolgt er dennoch:
„Das wäre für Ford, Malcolm und das gesamte Team sehr sehr wichtig. Tatsächlich hatten wir uns selbst zum Ziel gesetzt, bei jedem einzelnen WM-Lauf 2012 auf Sieg zu fahren. Für mich ging es nicht um einen Meistertitel, ich wollte Loeb ans Limit und in Fehler treiben. Im nächsten Jahr ist alles anders. Dann kommt es mehr auf Strategie an.“
Trotz der Fragezeichen, die über seiner beruflichen Zukunft hängen, hat der Blondschopf nichts von seinem charakteristischen Optimismus verloren.
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Michelin / J.M