WRC Rallye Australien 2014: Meeke/Nagle und Ostberg/Andersson für Citröen Racing am Start
(Speed-Magazin.de / WRC Rallye Australien) 1988 wurde die Rallye Australien in das Programm der Rallye-Weltmeisterschaft aufgenommen – zunächst führte der Lauf die Teams an die Westküste des Landes. Die Strecke rund um Perth war gefürchtet für ihren anspruchsvollen, von rutschigen Steinen übersäten Untergrund.Nach einer ersten Teilnahme im Jahr 2002, bei der Citroën Racing wertvolle Erfahrungen sammelte, kamen 2003 mit Sébastien Loeb, Colin McRae und Carlos Sainz drei Citroën Fahrer in die Top 5. In den beiden darauffolgenden Jahren waren Sébastien Loeb und François Duval mit dem Xsara WRC erfolgreich.
2009 fuhren Sébastien Loeb und Dani Sordo mit ihren Citroën C4 WRC auf das Podium. 2011 wurde das Rallyezentrum nach Kingscliff in New South Wales verlegt – im vergangenen Jahr machte der WRC-Tross schließlich in Coffs Harbour Station, wo sich Mikko Hirvonen den dritten Platz sicherte.
Ein typischer Schotterkurs
Die Rallye Australien wurde im Rahmen der Rallye-Weltmeisterschaft erst einmal in ihrer jetzigen Form gefahren – und dennoch kann das Citroën Total Abu Dhabi World Rally Team auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Da es nur 42 Testtage während der Saison gibt und Tests vor Ort vor dem Rallyeauftakt nicht erlaubt sind, konnten die Citroën Teams keine spezifischen Testfahrten durchführen. „Wir haben uns vor und nach der Rallye Finnland auf den australischen Lauf vorbereitet“, berichtet Yves Matton, Direktor Citroën Racing. „Unsere derzeitigen Tests dienen der Vorbereitung auf die noch anstehenden Asphalt-Rallyes.“
„Kris und Mads haben ihre Qualitäten auf den Strecken, die sie kennen, unter Beweis gestellt. Die zweite Saisonhälfte sollte es ihnen ermöglichen, ihre Erfahrungen in positive Resultate umzusetzen“, so Yves Matton.
Für Didier Clément, Chefingenieur des DS 3 WRC, bietet die australische Strecke keine besondere Schwierigkeiten: „Die Strecken sind eben mit geringen Höhenunterschieden. Die Wertungsprüfungen sind recht schnell und können bei Regen sehr rutschig werden. Wenngleich wir auch bei dieser Rallye, die wir bereits seit 15 Jahren bestreiten, immer wieder hinzulernen müssen, haben wir eine präzise Vorstellung von den Lösungen, die in Australien anzuwenden sind. Das Team kommt in puncto Set-up schnell überein. Wir schauen in unsere Datenbank, um die Basiseinstellungen in Abstimmung mit jedem Fahrer zu finden.“
Citroen / DW