Spannendes Finale in Spanien steht bevor
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PWRC Rallye Italien 2012: Spannendes Finale in Spanien steht bevor

(Speed Magazin) Neun Fahrer besassen vor dem Start der Rallye Italien noch rechnerische Chancen auf den Titel in der Produktionswagen-Weltmeisterschaft. Nach dem Zieleinlauf können sich immer noch fünf Piloten zum Gruppe N-Champion küren, sie liegen innerhalb von 14 Punkten. Benito Guerra und Michael Kosciuszko haben mit ihren jeweils Michelin bereiften Mitsubishi Lancer die besten Chancen – trotz eines schwierigen Wochenendes auf Sardinien.

Der Sieg in der Produktionswagen-Klasse ging in Italien an Yuryi Protasow, doch der Ukrainer ist mit seinem Subaru nicht für die Gruppe N-Weltmeisterschaft genannt und bleibt so für diese Wertung unberücksichtigt. Damit darf sich sein Markenkollege Nicolas Fuchs über die maximale Punkteausbeute auf der Mittelmeerinsel freuen. Der Peruaner erreichte das Ziel vor den Mitsubishi-Männern Marcos Ligato aus Argentinien und Valeriy Gorban aus der Ukraine – alle drei haben ihre Titelambitionen mit diesem Resultat am Leben gehalten.

Schon an der letzten Zeitkontrolle auf Sardinien checkten die PWRC-Favoriten den aktuellen Punktestand, um ihre Chancen für das Finale in Spanien auszurechnen. „Diese Rallye war sehr schwierig für uns, aber wir führen die Gruppe N-Wertung auch weiterhin an“, analysierte Benito Guerra nach Platz zehn erleichtert. „Schon am ersten Tag sind wir bis auf den letzten Rang zurückgefallen, der Rest war nur noch Aufholjagd. Damit haben wir uns noch vier Punkte erarbeitet, das ist besser als nichts. Jetzt genügt mir ein dritter Platz in Katalunien für den Titel. Das wird spannend dort …“

Der ärgste Rivale des Mexikaners heisst Michal Kosciuszko. Der Pole konnte seinen Rückstand auf nur noch elf Punkte reduzieren. „Wir werden in Spanien alles geben, was möglich ist“, so der Lancer-Pilot, der in Italien Sechster wurde. „Die gemischten Strassenbedingungen dort sind perfekt für uns. Es kommt darauf an, über Nacht seinen Fahrstil von Schotter- auf Asphalt-Modus umstellen zu können. Der Fahrer, dem dies am besten gelingt, hat definitiv einen Vorteil.“

Michelin / J.M