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Bei der Rallye Italien handelt es sich um eine der anspruchsvollsten der Saison
© Citroen Racing | Zoom

FIA WRC Rallye Italien 2015: Stephane Lefebvre/Stephane Prevot debütieren in einem DS 3 RRC

(Speed-Magazin.de) Das Citroën Total Abu Dhabi World Rally Team liegt in der Teamwertung nach dem ersten Drittel der Saison 2015 an zweiter Stelle. Nach einem Podiumsplatz in Mexiko und einem hervorragenden Doppelsieg in Argentinien zeigten die Fahrer auch in Portugal solide Leistungen. Mads Ostberg und Jonas Andersson hat die Strecke auf Sardinien im vergangenen Jahr sehr gelegen. Das nordische Team beendete den Lauf auf dem zweiten Platz und feierte damit eines seiner besten Resultate der Saison.

Der DS 3 WRC wurde vor der Rallye Portugal einer Reihe technischer Neuerungen unterzogen, die auch auf Sardinien von Vorteil sein werden. Mit einem ähnlichen Setup wie in Portugal, wo Kris Meeke und Mads Østberg jeweils Wertungsprüfungen gewinnen konnten, gehen die Teams in Italien bei einem der herausforderndsten Saisonläufe an den Start.


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Auf den engen und besonders unebenen Strecken, die von zahlreichen Steinen übersät sind, sowie bei den hohen Temperaturen ist die Wahl der Reifen entscheidend. Der Staub kann im Laufe dieser anspruchsvollen Rallye zu einer noch größeren Herausforderung werden als der lose Schotter.

Mads Østberg und Jonas Andersson belegen aktuell den dritten Platz in der Fahrerwertung vor Kris Meeke und Paul Nagle, die an Position vier liegen. Khalid Al Qassimi und Chris Patterson, die in dieser Saison bei bisher zwei Rallyes an den Start gingen, belegen den zwölften Rang.

Stéphane Lefebvre und Stéphane Prévot treten erneut in der FIA WRC 2 an. Aktuell sind sie Dritte in ihrer Kategorie. In Italien gehen sie erstmals mit einem DS 3 RRC auf Punktejagd. Für Lefebvre ist dies ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu seinem ersten Einsatz in einem DS 3 WRC, zu dem es in etwas mehr als zwei Monaten kommen wird.

Yves Matton (Direktor Citroën Racing): „Das Citroën Total Abu Dhabi World Rally Team hat bei der Rallye Italien bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt und stets hervorragende Leistungen gezeigt. Die kürzlich durchgeführten technischen Neuerungen an den DS 3 WRC verschaffen uns auf dieser anspruchsvollen Strecke einen weiteren Vorteil. Wir möchten erneut gute Platzierungen erreichen, um weitere Punkte für die Weltmeisterschaft einzufahren.“


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Mads Østberg: „Dies ist eine der Rallyes, die ich am besten kenne und bei der ich häufig erfolgreich war. Die Strecken sind technisch anspruchsvoll. Da der Untergrund unbeständig ist und es nur wenige Orientierungspunkte gibt, ist ein exakter Aufschrieb besonders wichtig. Die richtige Wahl der Reifen ist ebenfalls entscheidend. Mein Ziel ist, an die Leistungen in Mexiko und Argentinien anzuknüpfen und um die vorderen Plätze mitzufahren.“

Kris Meeke: „Bei der Rallye Italien handelt es sich um eine der anspruchsvollsten der Saison. Die Strecken sind eng und von großen Steinen übersät. Einige Wertungsprüfungen gleichen einem Marathon und auch die hohen Temperaturen stellen eine Herausforderung dar. Ein Podiumsplatz wäre ein perfektes Resultat.“

Khalid Al Qassimi: „Die größte Schwierigkeit wird die 42 Kilometer lange Wertungsprüfung Monte Lerno sein. Auf den engen und schnellen Strecken darf man nicht den kleinsten Fehler machen. Wir verfolgen dieselbe Strategie wie im vergangenen Jahr.“

Neue Streckenführung
Mehr als die Hälfte der diesjährigen Streckenführung wurde im Vergleich zur zurückliegenden Saison geändert. Es gibt einen neuen Shakedown und neue Prüfungen am Eröffnungstag der Rallye – lediglich am Samstag erwarten die Piloten zum Teil Wertungsprüfungen sowie die Power Stage auf bereits bekanntem Terrain, entweder in gewohnter oder umgekehrter Richtung.

Der Shakedown findet am Donnerstagmorgen zwischen 7.00 Uhr und 11.30 Uhr statt. Der Startschuss zur Rallye Italien fällt um 19.30 Uhr in Cagliari, der größten Stadt der Insel. Nach einer 2,50 Kilometer langen Super Special Stage auf Asphalt kehren die Fahrer in den Servicepark (Via Roma) zurück.


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Am Freitag wird die Rallye in Richtung Norden der Insel bereits früh um 6.30 Uhr mit vier neuen Wertungsprüfungen fortgesetzt: Grighine Sud (26,40 Kilometer), Grighine Nord (18,70 Kilometer), Montiferru (14,90 Kilometer) und Sagama (2,60 Kilometer). Im Anschluss ist ein 30-minütiger Service in Alghero vorgesehen, ehe die Fahrer erneut auf die Strecke gehen und nach weiteren Wertungsprüfungen (Sagama, Sinis – Mont’e Prama und zum zweiten Mal Grighine Sud, Grighine Nord und Montiferru) um 21.25 Uhr nach Alghero zurückkehren.

Am Samstag werden die Piloten um 6.00 Uhr in einen langen Marathon-Tag starten und 212 Wertungsprüfungskilometer absolvieren. Im Sonnenaufgang bildet Ittiri Arena (1,44 Kilometer) den Auftakt für die längeren Teilabschnitte Monti di Ala (22,50 Kilometer), Coiluna – Loelle (36,70 Kilometer), Monte Lerno (42,20 Kilometer), bei dem bis zu 1.000 Höhenmeter erreicht werden, und schließlich Ippodromo di Ozieri (3,45 Kilometer). Nach einem 30-minütigen Service bestreiten die Teams die Prüfungen ein zweites Mal – am Nachmittag werden hohe Temperaturen erwartet. Die Fahrer kehren ab 21.40 Uhr nach Alghero zurück.

Am Sonntag stehen vier Wertungsprüfungen auf dem Programm, die ohne Service gefahren werden. Der Start erfolgt um 7.30 Uhr mit der Prüfung Olmedo Monte Baranda (11,00 Kilometer), die nach Cala Flumini (11,70 Kilometer) ein zweites Mal absolviert wird. Die abschließende Power Stage (Cala Flumini 2) wird ab 12.08 Uhr live im Fernsehen übertragen. Die Siegerehrung ist für 13.45 Uhr vorgesehen.

Citroen Racing / JM