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Nass, nebelig, kalt - und wohl gerade deshalb immer wieder so faszinierend.
© Volkswagen Motorsport | Zoom

FIA WRC Rallye Grossbritannien 2016: Nass, nebelig und kalt - Zum fürchten schön

(Speed-Magazin.de) Beim Tennis ist es Wimbledon, beim Fussball das Wembley-Stadion und im Rallyesport sind es die walisischen Waldwege. Der britische Lauf bildet traditionell das Finale der Rallye-Weltmeisterschaft und ist dementsprechend der Ort, an dem Träume zerplatzten und Helden geboren wurden. Die Rallye Grossbritannien wird nicht ohne Grund von den Fahrern gefuerchtet.

Very british.
Die Zuschauer der Rallye Großbritannien müssen hart im Nehmen sein. Mit Regencape und Gummistiefeln bewaffnet, lassen sich die Briten auch von Wind und Wetter nicht aufhalten und strömen in Scharen zu den Wertungsprüfungen. Schließlich ist das Vereinigte Königreich eine der großen Rallyenationen. Großbritannien stellte mit Legenden wie Colin McRae und Richard Burns zwei Weltmeister, zudem sind viele große Teams auf der Insel beheimatet.

Der Wald verzeiht keine Fehler.
Der Start der Rallye findet in Llandudno an der Nordküste von Wales statt. Die Wertungsprüfungen liegen in dichten Wäldern. Die Entscheidung über den Sieg fällt auf größtenteils schnellen Waldwegen mit dicht neben der Fahrbahn stehenden Bäumen, die kaum Fehler verzeihen. Hinzu kommt, dass die Haftung der Reifen bei wenigen Läufen so gering ist wie auf den rutschigen Pfaden in der Nähe von Llandudno.

Reizvolle Mischung.
Neben klassischen Prüfungen wie „Myherin“ und „Dyfnant“ haben die Organisatoren in den vergangenen Jahren einige Strecken wieder ins Programm genommen, die teilweise seit Jahrzehnten nicht mehr befahren wurden. Die Mischung aus bekannten und unbekannten Passagen erhöht den Reiz des britischen WM-Laufs zusätzlich.

Volkswagen Motorsport / DW