FIA WRC: 30. WM-Titel und 200. WM-Sieg für Michelin
(Speed Magazin) 1995 verbot die FIA die bis dato bei Asphaltläufen verwendeten Slickreifen. Bei der Rallye Monte Carlo kam erstmals die neue, profilierte Reifengeneration von Michelin zum Einsatz. Auch die zweite Hälfte der 90er Jahre stand ganz im Zeichen von Michelin und seinen Partnerteams. Der Finne Tommi Mäkinen dominierte die Top-Liga zwischen 1996 und 1999 fast nach Belieben und sicherte sich in diversen Ausbaustufen des Mitsubishi Lancer Evo vier Weltmeistertitel in Folge. Zwischenzeitlich profitierten die Partnerteams von Michelin von diversen innovativen Reifenentwicklungen wie etwa der neuen Asphaltreifengeneration "Fort Potentiel" (FP, Rallye San Remo 1998) sowie den Spikepneus vom Typ GA und GE (Rallye Schweden 1999).In der Saison 2000 ging ein neuer Stern am Rallye-Himmel auf: Der Finne Marcus Grönholm gewann im neuen Michelin bereiften Peugeot 206 WRC vier WM-Läufe und stand am Ende der Saison als neuer Weltmeister fest. Diesen Erfolg wiederholte "Bosse" im Jahr 2002. Zwischen 2000 und 2002 sicherten sich Peugeot und Michelin zudem drei Mal in Folge den
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Gleichzeitig schritt die Reifenentwicklung bei Michelin weiter voran. Bei der Rallye Neuseeland 2005 kam erstmals die neue Generation der Schotterpneus zum Einsatz. Der Reifen mit der Bezeichnung BTO verfügt über eine härtere Karkasse und zeichnet sich durch die um 20 Prozent höheren Seitenführungskräfte und eine nochmals gesteigerte Bremsleistung aus. In der Saison 2005 gewann Sébastien Loeb mit diesem neuen Pneu zahlreiche Schotter-Rallyes. Insgesamt siegte der Elsässer bei zehn von 16 WM-Läufen und krönte sich bereits vier Rallyes vor Saisonende in Japan vorzeitig zum Weltmeister. Mit diesem Erfolg beendete Michelin nach 38 Weltmeistertiteln und 224 WM-Siegen vorläufig seine Aktivitäten in der Topliga und übergab das Zepter an die Schwestermarke BF Goodrich.
Michelin / J.M