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"Es ist etwas Besonderes, ein Teil dieses Dreifachsieges zu sein"
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ADAC Rallye Deutschland Pressekonferenz: Toyota Gazoo Pilot Kris Meeke im Interview nach der Rallye

(Speed-Magazin.de / Rallye Deutschland) Was der Sieger der ADAC Rallye Deutschland 2019 Kris Meeke (GBR), Toyota Gazoo Racing World Rally Team, bei der Pressekonferenz zu sagen hatten.

Kris Meeke, herzlichen Glückwunsch zu einem Podiumsplatz mit Toyota - Ihr bestes Ergebnis in diesem Jahr, Ihr erstes Podium mit dem Team und auch mit Seb. Erzählen Sie mit etwas über das Gefühl, jetzt, da dieses Resultat erreicht ist.
KM:
Es ist schön. Es ist etwas Besonderes, ein Teil dieses Dreifachsieges zu sein, um ehrlich zu sein. Sowas passiert nicht so oft. Wir hatten ein starkes Wochenende. Natürlich, wenn man aus Finnland kommt, wo ebenfalls ein Dreifachsieg möglich gewesen wäre, aber da sind wie gestolpert. Als ich hierherkam, war ich also nicht besonders zuversichtlich. Aber wir haben angefangen und das Tempo nahm allmählich zu. Es schien, als befänden wir uns den ganzen Freitag über und dann bis in den Samstagmorgen in einem Kampf mit Sébastien Ogier. Ich habe nicht so viel Erfahrung mit den Prüfungen am Samstagmorgen - ich hatte sie nur einmal 2017 bei Regen absolviert. Also war ich froh, ihn am Samstagmorgen in Schach halten zu können. Dann, auf der Panzerplatte, konnten wir den Unterschied machen und er handelte sich einen Reifenschaden ein. Das Ergebnis kam uns sicherlich entgegen und es ist schön, Teil des Dreifacherfolges zu sein.

Wir haben gestern auf dem letzten Lauf der Panzerplatte eine tolle Zeit von Ihnen gesehen. Offensichtlich haben Sie sich auf der Prüfung, mit sich selbst und dem Auto wohl gefühlt. Haben Sie erwartet, so schnell zu sein?
KM:
Ja, es ist auf der Panzerplatte im zweiten Durchgang immer etwas sauberer. Es war nicht so sehr der Versuch, den Abstand zu Jari zu verkürzen, es war der Versuch, zu Seb einen Unterschied zu machen. Ich fühlte mich gut im Auto. Wenn man ein gutes Gefühl hat, gibt es keinen Grund, nicht davon zu profitieren. Wie wir bei Thierry und Seb gesehen haben, war es einfach, sich einen Reifenschaden einzuhandeln, also muss man besonders vorsichtig sein. Wir fuhren eine saubere Rallye, mit starken Prüfungszeiten, und ich denke, wir haben den zweiten Platz verdient.

Sie haben erwähnt, dass Ihr Selbstvertrauen nach Finnland ein wenig zu gering war. Es wurde jetzt offensichtlich gestärkt. Wir kommen jetzt in die Türkei, eine brandneue Veranstaltung für Sie. Da liegt eine gewaltige Herausforderung vor Ihnen. Wie wird der Plan aussehen?
KM:
Ich muss abwarten und sehen wie es wird. Alle erzählen, wie hart es letztes Jahr war. Natürlich habe ich nur die Fernsehbilder gesehen, also müssen wir warten, bis wir dort sind und die Recce absolviert haben. Wie Ott sagte, haben sie letztes Jahr das Ergebnis erzielt, indem sie klug und clever waren und nicht unbedingt die Prüfungszeiten verfolgten. Mal sehen. Es wird sicherlich etwas schwieriger für mich werden, da ich letztes Jahr nicht dort war, aber so ist es nun mal. Vielleicht könnte mir das in die Hände spielen.

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