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Dominik Dinkel in seinem Hyundai i20 NG R5
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC Rallye Deutschland: Die Rallye Piloten nach der ersten Runde der ADAC Rallye Deutschland 2019

(Speed-Magazin.de) Was die Fahrer nach der ersten Runde der ADAC Rallye Deutschland 2019 zu sagen hatten.

OGIER Sébastien/INGRASSIA Julien, FRA/FRA, CITROEN C3 WRC: "Ich hatte gehofft, dass es besser läuft. Leider konnten wir das Problem seit Korsika nicht wirklich lösen. Der Wagen lenkt nicht ein - er hat zu viel Untersteuern für meinen Geschmack. Ich kann ein Fahrzeug, das nicht einlenkt, nicht fahren. Ich habe keine Idee, was man dagegen machen kann. Wir haben schon viel ausprobiert. Beide sind vor uns und es ist schwierig mehr zu geben. Natürlich pushe ich weiter."

LAPPI Esapekka/FERM Janne, FIN/FIN, CITROEN C3 WRC: "Wir haben zu wenig Grip auf der Vorderachse. Leider ist es das gleiche Problem wie in Korsika. Wenn wir mehr Grip aufbauen könnten, würden auch die Zeiten besser werden. Dann könnte ich mit mehr Speed durch die Kurven fahren."

MEEKE Kris/MARSHALL Sebastian, GBR/GBR, TOYOTA Yaris WRC: "Ich bin ganz zufrieden. Es war ein guter Vormittag für uns. Keine Dramen, nur einmal sind wir in einer Kurve auf Schotter etwas zu schnell gewesen. Die Jungs an der Spitze sind etwas schneller. Ogier ist nicht zu weit von uns weg, Dani nur ein Zehntel hinter uns. Mein Ziel ist es, ihn für die Hersteller Meisterschaft hinter uns zu halten. Aber wir haben noch ein langes Wochenende vor uns. Alles entscheidet sich morgen und in Baumholder."

SORDO Dani/DEL BARRIO Carlos, ESP/ESP, HYUNDAI i20 Coupe WRC: "Ich bin nicht ganz zufrieden. Wir liegen in fünfter Position. An manchen Stellen haben wir viel Zeit verloren. Die Startposition war sicherlich nicht perfekt, aber wir müssen weiter nach vorne kommen. Auf manchen Passagen sind wir schnell, aber an dreckigen Stellen verlieren wir etwas Zeit."

TÄNAK Ott/JÄRVEOJA Martin, EST/EST, TOYOTA Yaris WRC: "Ich dachte mir schon, dass es eng wird. Die Prüfungen sind schnell, das wissen wir von früher. Jeder ist nah am Limit. Auf der ersten Prüfung hatte ich noch keinen perfekten Rhythmus gefunden. Aber wir sind als Erste auf die Strecke und sie war noch sauber. Später konnte ich meinen Rhythmus finden und habe mich mehr darauf fokussiert, auf Asphalt sauber zu fahren. Prüfung für Prüfung wurde es besser."

LATVALA Jari-Matti/ANTTILA Miikka, FIN/FIN, TOYOTA Yaris WRC: "Ich erinnere mich daran, dass ich im vergangenen Jahr auch Probleme am Anfang hatte, meinen passenden Rhythmus zu finden. Die hatte ich jetzt wieder. Die Pause von der letzten Asphalt-Rallye auf Korsika zu hier war sehr lang. Ich treffe die Bremspunkte nicht. Ich hoffe, dass ich mich am Nachmittag verbessern kann."

NEUVILLE Thierry/GILSOUL Nicolas, BEL/BEL, HYUNDAI i20 Coupe WRC: "Ott muss auch sehr schnell fahren, aber ich war überrascht nach der letzten Prüfung, diesen Abstand zu sehen. Wir pushen so hart wie wir können und versuchen Fehler zu vermeiden. Wir können nicht viel mehr geben. Am Nachmittag haben auch die ersten Fahrzeuge eine schmutzigere Strecke. Ich hoffe, dass wir schneller als er sein können."

KATSUTA Takamoto/BARRITT Daniel, JPN/GBR, TOYOTA, Yaris WRC "Der Wagen ist so schnell. Es ist schwierig. Das Auto funktioniert gut, aber es ist, ohne Erfahrung, nicht so einfach zu fahren. Ich bin auch etwas frustriert, da ich schneller fahren will. Ich weiß, dass es momentan noch nicht möglich ist, da ich keine Erfahrung habe. Es war okay und ich versuche, so weiterzumachen."

GREENSMITH Gus/EDMONDSON Elliott, GBR/GBR, FORD Fiesta WRC "Ich bin zufrieden. Auf der ersten Prüfung war ich noch etwas vorsichtig, aber nicht zu weit weg. Die zweite Prüfung verlief viel besser. Wir haben dann ein paar Änderungen vorgenommen und auf der dritten Prüfung waren wir dran. Wir waren dran an den Jungs vor uns. Wenn wir es schaffen, das in den Nachmittag mitzunehmen, wäre es ich sehr glücklich. Ich sah Teemu an der Straßenseite stehen, und dachte mir: Oh, jetzt schauen sie alle auf mein Feedback. Aber es tut mir leid."

MIKKELSEN Andreas/JÆGER Anders, NOR/NOR, HYUNDAI i20 Coupe WRC: "Es ist ziemlich hart. Ich hatte erwartet, weiter vorne zu liegen. Aber es ist auch noch sehr eng. Das motiviert mich sehr für den zweiten Durchgang. Ich habe Probleme mit Untersteuern am Kurveneingang. Hoffentlich können wir das verbessern."

ROVANPERÄ Kalle/HALTTUNEN Jonne, FIN/FIN, SKODA Fabia R5 evo "Vergangenes Jahr waren wir noch nicht so schnell. Aber es war auch mein erstes Mal auf Asphalt und ich hatte noch nicht so viel Erfahrung. Jetzt ist es viel besser und ich habe viel Spaß. Es ist nicht einfach: da ist sauberer Asphalt, schmutziger Asphalt, unterschiedliche Gripniveaus."

KOPECKÝ Jan/DRESLER Pavel, CZE/CZE, SKODA Fabia R5 Evo "Kalle fliegt quasi und ist komplett am Limit, denn ich kann nicht viel schneller. Wir versuchen ein paar kleine Änderungen am Fahrzeug vorzunehmen. Wir werden sehen, ob es hilft."

GRIEBEL Marijan/WINKLHOFER Pirmin, DEU/DEU, SKODA Fabia R5 EVO "Die erste Prüfung war okay und auch die zweite war ganz gut. Auf der dritten habe ich mich einmal verbremst und musste zurücksetzen. Aber wir haben die ganze Zeit Schwierigkeiten mit den Reifen. Aus meiner Sicht sind die zu hart. Ich bin die ganze Zeit nur am Kämpfen, besonders auf der Bremse. Es ist einfach kein Grip da. Leider können wir daran für heute Nachmittag nichts ändern, da es für die weichen Reifen zu warm ist."

KREIM Fabian/BRAUN Tobias, DEU/DEU, SKODA Fabia R5 EVO "Ich bin ganz zufrieden. Wir haben keinen Fehler gemacht. Wir sind Dritter in der WRC 2 und das war genau unser Plan. Jetzt versuchen wir genauso weiterzuarbeiten. Vielleicht ändern wir noch etwas am Setup, um mehr Vertrauen ins Auto zu bekommen. Das Auto hat viel Potenzial. Aber nach vier Jahren in einem anderen Fahrzeug, kann man nicht gleich voll am Limit fahren. Wir brauchen einfach eine gewisse Zeit."

DINKEL Dominik/FÜRST Christina, DEU/DEU, HYUNDAI i20 NG R5 "Wir haben mit den Setup viel zu kämpfen. Die Fahrwerksabstimmung läuft noch nicht so wie wir uns das vorstellen. Wenn das Vertrauen in das Auto nicht vollständig da ist, dann traut man sich auch nicht, den vollen Speed zu gehen. Dazu kam noch ein Dreher in der ersten Prüfung. Es war also eher ein bescheidener Start. Wir versuchen jetzt das Fahrzeug umzubauen. Es ist auch unsere erste wirkliche Asphaltrallye mit dem Hyundai. Wir müssen jetzt versuchen ein Setup zu finden, mit dem wir klar kommen."

Übersicht Freitag, 23. August 2019

WP 2 und WP 5 Stein und Wein (19,44 km, 10:14 Uhr & 15:42 Uhr)
WP 3 und WP 6 Mittelmosel (22,00 km, 11:08 Uhr & 16:36 Uhr)
WP 4 und WP 7 Wadern-Weiskirchen (9,27 km, 12:43 Uhr & 18:11 Uhr)

ADAC Rallye Deutschland Zwischenergebnisse nach WP4

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