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Der zweite VLN-Lauf wurde bereits nach der ersten Runde abgebrochen
© Hildebrand | Zoom

VLN2: Kein Rennen für Claudius Karch auf dem Nürburgring

(Speed-Magazin.de) Der Saisonauftakt für Claudius Karch in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring funktioniert auch in dieser Saison nicht optimal. Beim ersten Lauf schied das Team des Mannheimer nach einem unverschuldeten Unfall aus, die zweiten VLN-Veranstaltung, das 44. DMV-4-Stunden, wurde nach einem Wintereinbruch in der Eifel bereits nach der ersten Runde wegen heftigen Schneefalls abgebrochen. Claudius Karch: „Wir haben auf der Pole-Position gestanden und das Rennen angeführt. Aber dann kam der Schnee und alles war zu Ende.

Karch fährt auch in diesem Jahr gemeinsam Ivan Jacoma und Kai Riemer einen Porsche Cayman GT4 Clubsport, der von Schmickler Performance der Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing eingesetzt. Das Trio zeigt auch in dieser Saison von Beginn an ihre Schnelligkeit. Jacoma stellte den Cayman mit einer Sekunde Vorsprung auf den besten Startplatz der 13 Fahrzeuge großen Klasse. Karch: „Die Bedingungen war nicht einfach. Durch die Kälte waren die Reifen kaum auf Temperatur zu bringen. Ich habe bei meine Trainingsrunden, die auch recht schnell waren, nichts mehr riskiert. Denn die Pole war ziemlich sich.“

Das Rennen wurde mit etwas Verspätung gestartet. In der zweiten Runde setzte dann Schneefall ein, speziell auf den Randstreifen blieb die weiße Pracht liegen. Aus Sicherheitsgründen war so an die Weiterführung der Veranstaltung nicht zu denken. Karch: „Schade, wir waren wieder richtig gut unterwegs, trotz der schwierigen Bedingungen. Aber bei solchen Witterungsbedingungen kann kein Rennen gefahren werden. So müssen wir unser Erfolgserlebnis beim dritten Lauf holen. Immerhin haben wir durch unsere Pole-Position den ersten Punkt in dieser Saison geholt.“

Hasso Jacoby