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Müller: "Das ist einfach unglaublich"
© MBK | Zoom

VLN: Hajo Müller übernimmt Führung in der Serienwagen-Wertung

(Speed Magazin) Mit nur 0,5 Sekunden Vorsprung sicherte sich der Odenthaler Hajo Müller gemeinsam mit Dominik Thiemann (Lemgo) und Guido Wirtz (Köln) erneut den Klassensieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Der BMW M3 lag in der Klasse V5 nur einen Wimpernschlag vor der direkten Konkurrenz. „Das ist einfach unglaublich, wie eng es am Ende ausgegangen ist“, freute sich Müller über den Erfolg. Durch den Sieg rangiert das Trio jetzt in der Serienwagen-Wertung auf Platz eins, einer Position, die Müller unbedingt verteidigen will.

Doch einfach wird es für die drei nicht. Denn in der VLN Langstreckenmeisterschaft werden am Ende der Saison die beiden schlechtesten Ergebnisse gestrichen. Zwei Ausrutscher kann sich also jedes Team erlauben. Und eben diese Ausrutscher hat das Trio Müller/Thiemann/Wirtz schon auf dem Konto. „Da unsere Konkurrenten in dieser Wertung aber auch schon Federn gelassen haben, stehen unsere Chancen nicht schlecht“, kommentiert Hajo Müller. Doch in der Klasse V5 werden die Gegner das Feld nicht kampflos räumen.

Müller freut sich über den Erfolg
Müller freut sich über den Erfolg
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Wie schon am vergangenen Wochenende beim fünften Lauf des Jahres. Vor allem der BMW Z4 von Matthias Unger, Daniel Zils und Norbert Fischer ist dem letztlich siegreichen M3 nahezu ebenbürtig. Beim Kampf um die schnellste Rennrunde in der Klasse war der BMW M3 von Hajo Müller um 0,187 Sekunden schneller, als der direkte Gegner. Umgerechnet auf die rund 25 Kilometer lange Strecke ist das ein Unterschied durchschnittlich 0,5 Stundenkilometer, die der M3 schneller war. Und auch die anderen Zahlen belegen, dass der Zweikampf extrem eng geführt wird. „So macht Motorsport richtig Spaß“, kommentierte Müller.

Das Duell wurde absolut auf Augenhöhe geführt und ist trotz aller sportlichen Härte stets fair geblieben. Beiden Teams ist aber bewusst, dass nur der kleinste Fehler sofort bestraft wird. „Ich denke, wenn es so weiter geht, dann blicken wir nicht nur auf die Serienwagen-Wertung, sondern auch auf das Gesamtklassement“, Müller hofft hier auch noch um den Titelkampf mitreden zu können. Aktuell rangiert das Trio als drittbeste Mannschaft in Lauerstellung hinter den beiden Führenden.

MBK / J Patric