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Zum Sieg fehlte eine Sekunde
© Hasso Jacoby | Zoom

VLN: Claudius Karch verpasst ersten Saisonerfolg im siebten VLN-Rennen nur knapp

(Speed-Magazin.de) „Jetzt gegen Ende der Saison kommen wir endlich besser in Fahrt. Wir haben den ersten Saisonsieg nur um eine Sekunde verpasst. Wir stehen endlich da, wo wir bereits zu Saisonbeginn sein wollten“, freute sich Claudius Karch nach dem siebten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 58. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen.

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Ivan Jacoma und Kai Riemer hatte der Mannheimer in einem von Schmickler Performance eingesetzten Porsche Cayman GT4 CS den zweiten Platz im Cayman-Markencup eingefahren. „Es hat alles funktioniert und wir sind ohne Probleme über die Distanz gekommen.“

Das Training fand bei guten Bedingungen – es war kalt und die Strecke trocken – statt. Am Schluss landete das Trio auf Startplatz fünf im Cayman GT4 Cup by Manthey Racing. Die Rundenzeit von 8.48,186 Minuten bedeutete zudem die 39.-schnellste Runde im 149 Teilnehmer starken Feld. Karch: „Das Training und der Startplatz waren in Ordnung. Es hätte noch besser gehen sollen, aber wir konnten die letzten schnelle Runde nicht mehr in Angriff nehmen, weil wir ein paar Sekunden zu spät waren.“

Im Rennen lief dann alles nach Plan. Startfahrer Jacoma etablierte den Schmickler-Cayman in der Spitzengruppe und übergab den Wagen an dritter Position an Karch. Dieder zeigte eine starke Vorstellung und verbesserte sich mit konstant schnellen Runden auf den zweiten Platz in der Klasse. Karch: „Das Auto hat perfekt funktioniert und ich war gut unterwegs. Auf die schnellste Rennrunde der Klasse haben mir nur drei Tausendstelsekunden gefehlt.“

Karch übergab den Cayman mit 17 Sekunden Rückstand auf den Spitzenreiter an Schlussfahrer Riemer. Der holte in der Endphase noch gewaltig auf, doch am Ende fehlte im Ziel eine Sekunde zum ersten Klassensieg. In der Gesamtwertung reicht es zum 22. Platz. Karch: „Endlich das erhoffte Erfolgserlebnis. Wir sind mit dem Abschneiden sehr zufrieden, zumal unsere Rundenzeiten diesmal gestimmt haben. Jetzt hoffen wir auf ähnlich gute Ergebnisse bei den letzten beiden Rennen.“

Beim achten VLN-Lauf, dem 50. ADAC Barbarossapreis, 6. Oktober, versuchen Karch und seine Partner es erneut, den ersten Klassensieg der Saison einzufahren. Karch: „Unsere Formkurve zeigt nach oben, ein Klassensieg sollte möglich sein.“

Hasso Jacoby / ND