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GTI is back!
© Hardy Elis/Björn Sch | Zoom

VLN 2017: mathilda racing gewinnt beim VLN-Debüt der TCR-Klasse

(Speed-Magazin.de) mathilda racing hat sich mit dem Volkswagen Golf GTI TCR eindrucksvoll am Nürburgring zurückgemeldet: Beim ersten Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft haben Benjamin Leuchter und Andy Gülden die neue TCR-Klasse gewonnen. Darüber hinaus konnte das mathilda-Duo auch die Pole-Position sowie die schnellste Rennrunde für sich verbuchen.

„Der Golf lief wie ein Schweizer Uhrwerk“, freut sich Benjamin Leuchter. Die Performance des VW Golf GTI TCR war überzeugend: Die zweit- und drittplatzierten Audi RS3 LMS konnten deutlich distanziert werden. In der Gesamtwertung kletterten Leuchter und Gülden zudem auf die 31. Position nach vorne und ließen damit nicht nur die TCR-Konkurrenz, sondern auch einige hubraumstärkere Boliden hinter sich.

„Der Golf GTI ist perfekt entwickelt und auf Anhieb konkurrenzfähig“, bilanziert mathilda-Teamchef Michael Paatz. Die Auslieferung der Fahrzeuge erfolgte so kurzfristig, dass selbst für die Folierung keine Zeit mehr war. „Wir haben bis zum Schluss an der Vorbereitung der ‚Gölfe‘ gearbeitet – mit Erfolg.“

Die eindrucksvolle TCR-Geschichte von mathilda racing setzt sich damit fort: Nachdem der Kölner Rennstall in der vergangenen Saison schon den ersten Sieg eines TCR-Autos in der VLN (SP3T) erzielte sowie die TCR-Klasse beim 24h-Rennen gewinnen konnte, folgte nun auch der Triumph beim Debüt der TCR-Klasse innerhalb der VLN. „Bei allen drei Erfolgen hat uns Andy Gülden als Fahrer unterstützt“, ist Paatz stolz.

„Wir haben gehofft, dass wir in der TCR-Klasse eine gute Rolle spielen werden. Immerhin konnten wir in der letzten Saison mit dem Seat schon einige Erfahrungen sammeln“, ist Paatz ehrlich. „Dass wir mit dem neuen VW Golf GTI TCR allerdings auf Anhieb an der Spitze fahren, freut uns besonders.“

Trotzdem war Michael Paatz mit dem Auftakt nicht ganz zufrieden. Denn der zweite VW Golf GTI TCR des Teams sowie der Seat Leon TCR landeten nur auf den Positionen vier und fünf. “Wir hatten einen unglücklichen Boxenstopp mit dem Golf sowie technische Probleme am Seat“, verrät Paatz, der gemeinsam mit Marc Lutz Rühl und Josef Kocsis den zweiten Wolfsburger pilotierte.

Der zweite Lauf der VLN, das 42. DMV 4-Stunden-Rennen, findet schon in weniger als zwei Wochen statt.

mathilda racing / ND