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Set-up-Probleme standen besserem Ergebnis im Weg
© Frikadelli/ BRfoto | Zoom

VLN 2017: Frikadelli Racing fährt beim Saisonauftakt auf Rang 21

(Speed-Magazin.de) Frikadelli Racing hat den ersten Lauf zur diesjährigen Langstreckenmeisterschaft auf Platz 21 beendet. Der Porsche 911 GT3 R des Eifelteams spulte bei dem Vierstundenrennen insgesamt 28 Runden in den Händen von Klaus Abbelen (Barweiler), Andreas Ziegler (Sinzig) und Norbert Siedler (A) ab. Nordschleifen-Ikone Sabine Schmitz verzichtete auf einen Start. 

„Keine Besonderheiten“, berichtete Klaus Abbelen, der den Start gefahren hatte und acht Runden abspulte. „Viele Autos und viel Verkehr auf der Strecke, aber mit dem Problem kämpfen natürlich alle. Leider haben wur uns mit dem Set-up zum Rennen hin verschlechtert. Wir wurden heute mit Platz 21 etwas unter Wert geschlagen. Beim nächsten VLN-Rennen schlagen wir zurück, dann vermutlich mit geballter Porsche-Power.“

„„Das war völlig genial“, strahlte Andreas Ziegler nach seinem ersten Acht-Runden-Stint am Steuer des Frikadelli-Porsche 911 GT3 R. „Das Auto ist sehr anspruchsvoll, lässt sich aber wunderbar fahren – auch wenn sich bei mir ein Übersteuern eingestellt hat. Auf der Strecke ging es allerdings sehr chaotisch zu. Ich hatte glaube ich keine einzige freie Runde ohne ,Code 60‘. Es wäre sehr einfach gewesen, sich ein Vergehen zu leisten, das uns dann das Rennen zerstört hätte. Meinen Auftrag, die Position zu halten, habe ich erfüllt.“

Norbert Siedler fuhr im Frikadelli-Porsche die letzten zwölf Runden bis ins Ziel. „Das Handling war schwierig“, bekannte der Österreicher. „Die Abstimmung passt noch nicht perfekt zu den neuen Reifen von Michelin. Trotzdem konnte ich ein paar gute Rundenzeiten setzen und das Potenzial unseres 911 GT3 R aufzeigen.“

Der BMW M235i von Thomas Leyherr musste das Rennen nach einer unverschuldeten Kollision im Streckenabschnitt Flugplatz vorzeitig beenden.

Frikadelli / JM