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„Wir sind mit unserem Lamborghini Top-Zeiten gefahren und wurden am Ende mit einem Podium belohnt."
© Konrad Motorsport | Zoom

NLS4: Podium für Konrad Motorsport auf dem Nürburgring

Teamchef Franz Konrad jubelte mit hochgerissenen Armen, als er am Nürburgring unter dem Podium stand. Seine beiden Fahrer Axcil Jefferies (Abu Dhabi) und Michele Di Martino (Eitorf, NRW) belegten beim Vier-Stunden-Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie am Samstag den dritten Platz von 111 Startern. Der Lamborghini Huracan GT3 Evo vom Verler Motorsportteam konnte nach längerer Durststrecke endlich mal wieder einen Erfolg verbuchen.

Aber das Rennen verlief wie eine Achterbahn-Fahrt. Von Startplatz sechs begann die Konrad-Mannschaft den Langstrecken-Einsatz und konnte sich nach 30 Minuten bis auf Platz zwei nach vorn kämpfen. Jefferies legte hervorragende Rundenzeiten vor. Als der 27-Jährige nach 52 Minuten jedoch aufgrund einer leichten Kollision unerwartet früh die Box ansteuern musste, reagierte das Team blitzschnell. Ein halbabgebrochenes Seitenteil wurde entfernt und Jefferies vollgetankt mit frischen Reifen wieder auf die Strecke geschickt. Keine halbe Stunde später übernahm der Youngster, der gebürtig aus Simbabwe stammt und aktuell im rheinland-pfälzischen Montabaur wohnt, die Führung im Rennen.
 
Ein Reifenschaden hinten rechts kostete das Team nach zwei Stunden Rennzeit wertvolle Sekunden an der Box. Aber Di Martino, der seinen Stint im türkisfarbenen Lamborghini dann auf Position neun begann, ließ sich davon nicht abschrecken. Besonnen spulte er seine Runden ab. Schlussfahrer Jefferies kämpfte um jeden Meter auf der 24,358 Kilometer langen Strecke und als beide Piloten am Ende einen Pokal in Empfang nehmen durften, war die Freude bei allen Beteiligten groß.
 
„Wir sind mit unserem Lamborghini Top-Zeiten gefahren und wurden am Ende mit einem Podium belohnt. Das emotionale Auf und Ab zwischendrin hätte ich nicht gebraucht, aber unsere Mannschaft hat gekämpft. Axcil und Michele sind auf der Nordschleife zuhause und das merkt man auch in der großartigen fahrerischen Leistung der beiden“, sagte Teameigner Franz Konrad nach dem Rennen.

Konrad Motorsport