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Comeback des Ferrari 488 GT3 von WTM Racing in der "Grünen Hölle"
© Wochenspiegel Team Monschau | Zoom

NLS: Wochenspiegel Team Monschau feiert Comeback auf der Nürburgring-Nordschleife

Das Wochenspiegel Team Monschau (WTM Racing) kehrt am Samstag wieder auf die Nürburgring-Nordschleife zurück. Beim zweiten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS), dem NIMEX 45. DMV 4h-Rennen, wird WTM Racing unter der Bezeichnung "WTM powered by Phoenix" einen Ferrari 488 GT3 an den Start bringen. Pilotiert wird dieser von Georg Weiss, Jochen Krumbach und Daniel Keilwitz. Um nicht an die Mindestfahrzeiten der Klasse SP9 Pro-Am gebunden zu sein, geht der WTM Racing in der Topkategorie SP9 Pro an den Start.

Zuletzt war das Team auf der Nürburgring-Nordschleife beim ADAC TOTAL 24h-Rennen 2019 im Rennbetrieb aktiv. Der letzte Start in der NLS liegt bereits zweieinhalb Jahre zurück, als die Meisterschaft noch VLN hieß. Zur Vorbereitung auf die Saison 2021 hat WTM Racing die Probe- und Einstellfahrten vor dem ersten NLS-Lauf intensiv genutzt.
 
Bei diesen Testfahrten konnte sich auch der neue Kooperationspartner Phoenix Racing mit dem Ferrari 488 GT3 vertraut machen. Der Wechsel zum Ex-DTM-Werksteam bedeutet auch einen Wechsel des Fahrwerkspartners. WTM Racing wird das NIMEX 45. DMW 4h-Rennen zur Abstimmung des neuen Öhlins-Fahrwerks nutzen.
 
WTM Racing wird an diesem Wochenende eine Premiere erleben: Da das Team gleichzeitig beim Michelin Le Mans Cup auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya mit einem Duqueine M30-D08 in der LMP3-Klasse startet, werden erstmals in der Teamgeschichte gleichzeitig zwei Rennen an zwei unterschiedlichen Orten bestritten.

Stimmen vor dem Rennen

Georg Weiss (Teambesitzer und Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
"Zunächst einmal ist es schön, wieder ein Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife zu bestreiten, die weiterhin die spirituelle Heimat unseres Teams ist. Wir haben wichtige Eindrücke bei den Testfahrten vor NLS1 sammeln können. Allerdings würden wir uns noch etwas mehr Leistung wünschen, um Fahrzeuge aus kleineren Klassen mit weniger Risiko auf den Geraden überholen zu können."
 
Jochen Krumbach (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
"Der Kreis schließt sich. Ich finde es schön, mit WTM Racing und Georg Weiss nach nunmehr zehn gemeinsamen Jahren wieder Rennen auf der Nordschleife bestreiten zu dürfen.  Durch den Wechsel des Fahrwerkherstellers liegen noch einige Testkilometer vor uns, denen ich gemeinsam mit Phoenix Racing zuversichtlich entgegenblicke."
 
Daniel Keilwitz (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
"Ich freue mich, erstmals seit 2019 wieder mit WTM Racing dabei zu sein und es ist schön, den Wochenspiegel-Ferrari wieder auf der Nordschleife zu sehen. Es wird auch für mich das erste richtige Rennen dieses Jahr sein. Es wird mehr ein Testlauf, der dazu dient, mit dem Auto zu testen und dass sich das Team gut einspielt. Die Zusammenarbeit mit Phoenix Racing lief schon bei den Testfahrten sehr gut."

Wochenspiegel Team Monschau / DW