NLS: Mercedes-AMG Motorsport startet mit gemischten Gefühlen in die NLS
(Speed-Magazin.de / NLS Mercedes AMG Motorsport - Nürburgring 2026) Max Verstappen (NED), Jules Gounon (AND) und Daniel Juncadella (ESP), die für das Mercedes-AMG Team Verstappen Racing #3 an den Start gingen, überquerten die Ziellinie als Erste, wurden jedoch nachträglich disqualifiziert. Bei der Auswertung der sogenannten Tyre-App durch die Technikkommission stellte sich heraus, dass das Team am Renntag sieben statt der lediglich sechs erlaubten Reifensätze verwendet hatte.Start 2026 Nürburgring Saison AMG Mercedes Motorsport: Disqualifikation
Im Qualifying am Morgen absolvierte das Team routinemäßig mehrere Fahrer- und Reifenwechsel. Dabei unterlief der Fehler, der letztlich zur Disqualifikation führte. Für Winward Racing, die den Einsatz für das Mercedes-AMG Team Verstappen Racing operativ durchführten, war es der erste Performance-Team-Einsatz gemeinsam mit Mercedes-AMG Motorsport am Nürburgring.
Winward Racing Teamchef Christian Hohenadel erklärte, dass ein Fehler in den Abläufen des Teams ursächlich für die falsche Anzahl der Reifensätze war und zeigte sich entsprechend enttäuscht über das Endergebnis.
Das Mercedes-AMG Team RAVENOL #80 mit Maxime Martin (BEL) und Fabian Schiller (GER) hatte im Qualifying eine Berührung mit einem anderen Fahrzeug und musste das Rennen nach Reparaturarbeiten aus der Boxengasse aufnehmen. Schiller und Martin testeten im Rennverlauf verschiedene Set-ups.
NLS 2026 Nürburgring Ergebnis AMG Mercedes GT3 und GT4
Neben den beiden Performance-Fahrzeugen gingen zwei weitere Mercedes-AMG GT3 und ein Mercedes-AMG GT4 an den Start:
KCMG #47 (Klasse: SP9 PRO) – die erstmals mit einem Mercedes-AMG GT3 starteten – kamen auf Platz zehn ins Ziel, Toyo Tires mit Ring Racing #32 (Klasse: SP9 PRO-AM) beendete das Rennen auf Rang 17.
PROsport Racing #176 (Klasse: SP10) holte mit einem Mercedes-AMG GT4 den Klassensieg.
Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing:
„Das NLS-Wochenende wird uns noch lange in Erinnerung bleiben: Wir haben auf der Strecke pures Racing gesehen, atmosphärisch einen außergewöhnlichen Tag erlebt und uns zunächst sehr über den vermeintlichen Rennsieg gefreut. Umso größer war die Enttäuschung, als wir realisiert haben, dass uns am Morgen hinter den Kulissen ein Fehler unterlaufen ist und die Rennleitung gezwungen war, das Siegerfahrzeug zu disqualifizieren.
Das tut weh und natürlich sind alle Beteiligten sehr enttäuscht. Es zeigt einmal mehr, dass man auf der Nordschleife nur gewinnen kann, wenn alles zusammenpasst. Winward Racing, die den Einsatz der beiden Performance-Fahrzeuge umgesetzt haben, waren in dieser Konstellation erstmals bei der NLS im Einsatz. Jetzt gilt es, die Fehler aufzuarbeiten, gleichzeitig aber auch die positiven Erkenntnisse aus dem Wochenende mitzunehmen und den Fokus auf die weiteren Vorbereitungsläufe sowie das 24-Stunden-Rennen zu richten.“
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