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Starker Auftritt, bescheidenes Ergebnis
© Thomas Hildebrand | Zoom

NLS: Bonk Motorsport brachte beim 5. NLS-Lauf nur ein Auto ins Ziel

Bonk Motorsport trat beim fünften Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS), dem Rowe 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, mit drei Fahrzeugen an. Im Ziel konnte Teamchef Michael Bonk lediglich ein Auto begrüßen: „Wir haben am Nürburgring eine starke Vorstellung abgegeben, allerdings nur ein Auto ins Ziel gebracht. Das war diesmal insgesamt nicht zufriedenstellend.“

Der unter der Bewerbung Team Hofor Racing by Bonk Motosport fahrende BMW M4 GT4 zeigte erneut eine Topleistung. Das Trio Michael Schrey, der Italiener Gabriele Piana und der Österreicher Michael Fischer holten in der Klasse SP10 mit einer Rundenzeit von 8.39,062 Minuten den besten Startplatz. Im Rennen bei trockener Strecke und angenehmen Temperaturen setzte sich der Bonk-BMW direkt an die Spitze der GT4-Klasse und arbeitete sich im gut 150 Teilnehmer starken Feld kontinuierlich nach vorn. Nachdem das Team auch noch die schnellste Rennrunde mit 8.37,233 Minuten vorgelegt hatte, schien alles auf einen weiteren Klassensieg hinauszulaufen. Doch nach knapp vier Stunden rollte der GT4-BMW mit einem technischen Defekt an der Box aus. Schrey: „Bis zum Ausfall lief alles richtig gut, wir waren schnell unterwegs. Schade, ich hätte gern gewonnen.“ Teamchef Bonk: „Das Auto und die Fahrer haben überzeugt, aber wenn die Technik nicht mitspielt, hat man keine Chance.“
 
Der BMW M240i Racing Cup von Axel Burghardt/Jürgen Meyer/Rainer Partl/Michael Bonk sah ebenfalls keine Zielflagge. Das Quartett, das in der BMW-Markenpokalklasse mit konstanten Rundenzeiten eine Zielankunft feiern wollte, musste das Fahrzeug kurz vor Schluss nach einem Ausrutscher am Streckenrand abstellen. Teamchef Bonk: „Das war absolut nicht der Plan.“
 
Den Audi RS3 LMS pilotierten in der Klasse SP3T Hermann Bock, Max Partl und Alexander Prinz. Nach Startplatz drei in der Klasse gelang auch im Rennen die gleiche Platzierung. Teamchef Bonk: „Der Platz auf dem Podium war in dieser stark besetzten Klasse das Maximum. Gegen die Top-VW und deren Spitzenpiloten aus der WTCR war kein Kraut gewachsenen. Insgesamt war die Leistung der Bonk-Mannschaft gut. Aber, dass nur ein Auto ins Ziel kam, war zu wenig.“

Hasso Jacoby / DW