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Entscheidung in der letzten Runde
© JEB | Zoom

Müller startete mit einem Klassensieg in die neue VLN-Saison am Nürburgring

(Speed-Magazin.de) „Das war heute ein irres Rennen. Am Ende haben wir die Klasse V4 mit unserem BMW mit acht Zehntelsekunden Vorsprung gewonnen. Wahnsinn, damit hatten wir nicht gerechnet, zumal unsere Klasse mit 18 Starter extrem gut gefüllt war“, freute sich Hajo Müller nach Ende des ersten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, der 63. ADAC Westfalenfahrt. Die Saison 2017 bestreitet der Bergisch Gladbacher an der Seite von Marcel Manheller (Döttingen) in einem BMW 325i in der Klasse V4. „Wir kennen uns schon länger und haben uns für eine gemeinsame Saison entschieden, weil wir uns einiges davon versprechen“, so Müller.

Im Training lief es für das neu gebildete Duo noch nicht optimal. Die Rundenzeit von 9.51,074 Minuten reichte nur zu Startplatz vier in der Klasse. Manheller: „Wir mussten erst die richtigen Reifen aussortieren. Als wir das geschafft haben, war es zu spät für eine schnelle Runde.“ Manheller fuhr dann den Start und konnte sich bis auf Platz eins vorarbeiten, als er an Müller übergab. Müller: „Das Auto war im Rennen wirklich gut. Wir konnten Topzeiten fahren und uns problemlos in der Spitzengruppe halten. Müller lag auf Position zwei, als er den BMW E90 für den letzten Stint wieder an Manheller übergab.

Der Döttinger wuchs in den letzten Runden über sich hinaus, schloss auf den Führenden auf und übernahm im letzten Umlauf die Spitze. Mit einer Wagenlänge Vorsprung überquerte er dann als Sieger die Ziellinie. Müller: „Das war schon ein irres Finale. Das ganze Team hat in der Box mitgezittert.“ Zum Schluss war der Jubel riesengroß über den gelungenen Saisonauftakt. Manheller/Müller konnten sich auch die schnellste Rennrunde mit 9.44,636 Minuten gutschreiben.

Müller: „Das war der optimale Saisonauftakt. Wir freuen uns wahnsinnig über den Erfolg. Jetzt müssen wir mal abwarten, wie sich die Saison entwickelt. Die Klasse und die Konkurrenz sind sehr groß. Ich hoffe, wir können den Klassensieg noch möglichst oft wiederholen. Ich freue mich schon heute auf das zweite Rennen.“

JEB / DW