Anzeige

Ein fast perfektes Wochenende in der Eifel
© Reiter | Zoom

Claudius Karch fuhr beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring zum Klassensieg

(Speed-Magazin.de) Grosser Erfolg für Claudius Karch beim 47. ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring. „Wir haben das Wunschergebnis geholt. Ich habe zum ersten Mal einen Klassensieg beim 24h-Rennen eingefahren. Das Team hat großartig gearbeitet und die Fahrerpaarung hat bestens harmoniert. Ein tolles Wochenende“, so Karch.

Der Mannheimer startete mit einem Porsche Cayman GT4, der von Schmickler Performance eingesetzt wurde, in der Klasse SP6. Hinter dem Lenkrad wechselte er sich mit Stammpartner Ivan Jacoma sowie Achim Wawer und Michael Grassl ab. Vom ersten freien Training an funktionierte die für das 24h-Rennen neu formierte Mannschaft gut.

Karch: „Im freien Training habe ich mich an den Porsche gewöhnt. In den beiden Qualifyings haben wir dann Topzeiten vorgelegt. Am Ende hat es dann für den zweiten Startplatz in der Klasse gereicht.“ Das Quartett hatte eine Rundenzeit von 9.13,079 Minuten vorgelegt. Diese Zeit bedeutete im 155 Fahrzeuge großen Feld am Ring Rang 66.

Im Rennen lief es dann von Beginn an optimal. Karch, der als Zweiter im Cayman saß, lief in seinem ersten Stint nach wenigen Runden auf den von der Pole gestarteten Porsche 991 auf und übernahm nach 2,5 Stunden die Führung in der Klasse. Karch: „Wir haben eine Runde lang gekämpft, bevor ich ihn am Schwalbenschwanz überholen konnte. Danach haben wir das Rennen bis zum Ende dominiert.“

Anschließend lief es für das Schmickler-Quartett zunächst ohne jegliche Schwierigkeiten. Karch: „Meinen Stint in der Nacht habe ich genossen. Die Stimmung rund um die Nordschleife ist großartig. Und das Fahren im Dunkeln macht Spaß, man ist total fokussiert auf die Strecke und das Auto.“ Bis vier Stunden vor Rennende deutet alles auf einen überlegenen Klassensieg hin, als der Porsche plötzlich an Leistung verlor. Karch: „Wahrscheinlich hatte die Benzinpumpe einen Schaden. Wir haben auf einen Wechsel verzichtet, da der doch recht lange gedauert hätte. Da wir einen großen Vorsprung hatten, haben wir beschlossen, mit einer etwas langsameren Gangart bis zum Ende zu fahren.“

Diese Entscheidung erwies sich als richtig. Nach 24 Stunden überquerte das Quartett als Klassensieger und auf Platz 27 in der Gesamtwertung mit 142 zurückgelegten Runden die Ziellinie. Karch: „Ein großer Erfolg für mich und das Team.“

Hasso Jacoby