24h Nürburgring: Doppelsieg für Michelin Partner Audi beim Eifel-Klassiker
(Speed-Magazin) Mit Platz eins für das Audi Sport Team Phoenix und Rang zwei für den R8 LMS ultra von Mamerow Racing hat Michelin auch die diesjährige Ausgabe der 24 Stunden Nürburgring für sich entschieden. Während die Premiummarke aus Ingolstadt dieses Langstreckenrennen zum ersten Mal gewann, durfte der französische Reifenspezialist allein seit 1998 den zwölften Erfolg feiern.
© Audi
In der Nacht muste der Z4 GT3 von Uwe Alzen, Dirk Adorf, Jörg und Dirk Müller jedoch mit einem Antriebsschaden die Box aufsuchen und fiel dadurch weit zurück. Damit entbrannte erst Recht ein Kampf um die Spitze zwischen dem SLS von Bernd Schneider/Lance-David Arnold/Alexandros Margaritis/Kenneth Heyer, dem Nummer-2-Audi von Phoenix Racing und dem Porsche 911 GT3 R des Vorjahressiegers Manthey Racing. Danach übernahm einer der SLS AMG von Rowe Racing das Kommando: Um 7.30 Uhr absolvierte das von Thomas Jäger/Klaus Graf/Alexander Roloff/Jan Seyffarth pilotierte Auto in Führung liegend die 100. Rennrunde – gefolgt vom Audi R8 des Phoenix-Teams mit der Startnummer 3.
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„Wir haben versucht, uns aus allem herauszuhalten und unseren Speed zu fahren“, berichtete Christopher Haase überglücklich im Ziel. „Trotzdem hatten wir keine Zeit, unser Auto oder die Reifen zu schonen. Entsprechend schwierig war es, einen Kompromiss zwischen Pace und Sicherheit zu finden. Aber ich denke, wir haben das gut gelöst.“ Dem pflichtete auch sein Audi-Teamkollege Markus Winkelhock bei: „Ein absoluter Hammer – wir sind ohne Probleme sauber durchgefahren.“
Eine konzentrierte und beständige Vorstellung entpuppte sich auch für Mamerow Racing als Erfolgsrezept. „Die Reifen von Michelin waren top; Auto, Motor und Getriebe – alles hat geschnurrt“, jubelte ein sichtlich ergriffener Chris Mamerow am Ende der 24-Stunden-Distanz.“