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Harald Proczyk und Co. spulten in den ersten drei Sessions viele Testkilometer ab
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC TCR Germany: Tagesbestzeit für Luca Engstler im VIP Auto

Teams und Fahrer proben den Ernstfall für den Auftakt: Am Sonntag folgen drei weitere Sessions für die Tourenwagenserie des ADAC. Endlich wieder Rennaction - endlich wieder ADAC TCR Germany: Mit den ersten drei Sessions bei den Testfahrten auf dem Lausitzring hat sich die Tourenwagenserie des ADAC auf den Auftakt in zwei Wochen (31. Juli bis 2. August) in der Lausitz eingestimmt. Die Tagesbestzeit sicherte sich dabei ein alter Bekannter: Luca Engstler (20, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler), 2018 Vizemeister der ADAC TCR Germany, gelang im VIP Auto in 1:29.760 Minuten die schnellste Runde. In den beiden anderen Sessions fuhren Mike Halder (24, Meßkirch, Profi Car Honda ADAC Sachsen) im Honda Civic TCR und Vizemeister Harald Proczyk (44, Österreich, HP Racing International) im Hyundai i30 N TCR an die Spitze.

"Es fühlt sich gut an, endlich wieder auf der Strecke zu sein", sagte Antti Buri (31, Finnland, Hyundai Team Engstler). Der Finne, der im Vorjahr lange die Meisterschaft angeführt hatte und nun vom Audi RS3 LMS auf den Hyundai i30 N TCR umgestiegen ist, nutzte den ersten Testtag vor allem, um sein neues Fahrzeug besser kennenzulernen. "Es ist ein komplett anderes Auto, es gibt so viele Unterschiede", meinte der 31-Jährige, der in der abschließenden Session nur minimal langsamer als Engstler war.
 
Mike Halders Fazit nach dem ersten Testtag fiel ebenfalls positiv aus. "Wir haben verschiedene Dinge durchgespielt, zum Schluss jetzt einen Longrun gemacht. Das Auto fühlt sich gut an", meinte der 24-Jährige: "Und überhaupt ist es ein tolles Gefühl, wieder an der Strecke zu sein. Das Aufbauen, das ganze Drumherum - das habe ich schon vermisst."
 
Einer, der das ganze Drumherum in der ADAC TCR Germany noch kennenlernen muss, ist Nico Gruber (18, Österreich). Der neue Teamkollege von Antti Buri fiebert seiner ersten Saison im Tourenwagensport entgegen und will in der Honda Junior Challenge ganz vorne mitfahren. "Es hat viel Spaß gemacht - aber es ist auch etwas komplett anderes als der Formelsport", sagte der Österreicher. "Momentan geht es darum, ganz viel zu lernen. Die Strecke, das Auto, die Bremspunkte, das Einlenken".
 
Bei guten äußeren Bedingungen mit Sonnenschein ging es für die Piloten der ADAC TCR Germany am Samstag insgesamt für mehr als drei Stunden auf die Strecke. Am Sonntag folgen weitere drei Sessions: Um 9.50 Uhr, 13.40 Uhr und um 17.05 Uhr.
 
Die Saison startet Ende Juli auf dem Lausitzring, insgesamt stehen sieben Rennwochenenden mit 14 Läufen auf dem Programm. SPORT1 zeigt an jedem Wochenende mindestens ein Rennen live im frei empfangbaren Fernsehen, dazu sind Rennen auch bei SPORT1+ zu sehen. Alle Rennen gibt es online im Livestream mit deutschem und englischem Kommentar auf SPORT1.de, youtube.com/adac und adac.de/motorsport.

ADAC Motorsport / DW