Anzeige

Eric Scalvini, Held vom Red Bull Ring, spricht über seinen Erfolg in Österreich, seine Saisonziele und die Zusammenarbeit mit dem Team Wimmer Werk Motorsport.
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC TCR Germany Cupra-Pilot Scalvini: „Das tue ich aus purer Leidenschaft!“

Er hat den Red Bull Ring dominiert. Keiner konnte ihn schlagen. Und er selbst wusste auch nicht so recht, wie ihm geschah. „Sprachlos, ich bin einfach nur sprachlos“, sagte Eric Scalvini kurz nach der Siegerehrung des zweiten Rennens in der ADAC TCR Germany in Spielberg. Scalvini feierte in seinem Cupra Leon Competicion ein perfektes Rennwochenende: zweimal Pole-Position, zweimal Rennsieger, maximale Punkteausbeute. Seitdem ist etwas Zeit vergangen und seine Gedanken haben sich sortiert. In diesen Tagen denkt der Italiener vom Wimmer Werk Motorsport reflektierter über die Geschehnisse in Österreich: „Es war die harte Arbeit, die uns dieses unglaubliche Ergebnis beschert hat. Wir als gesamtes Team haben jedes Detail beachtet und meine Kollegen haben mich super unterstützt. Ich versuche immer mein Bestes zurückzugeben. Und das tue ich aus purer Leidenschaft!“

Solche Erfolge können süchtig machen, das weiß auch Scalvini. Dennoch ist er eher ein bescheidener Typ. Anders als auf der Rennstrecke, drückt er bei seinen Saisonzielen auf die Bremse, trotz dieses Höhenflugs auf dem Red Bull Ring: „Mein Plan ist es, weiter hart am Auto zu arbeiten und mich darauf zu konzentrieren, es auf den verschiedenen Rennstrecken so konkurrenzfähig wie möglich zu machen.“ In der Meisterschaft liegt der 26-Jährige aktuell hinter dem Hyundai-Piloten Luca Engstler (21, Hyundai Team Engstler) auf Platz zwei.
 
In den letzten drei Jahren fuhr Scalvini in der italienischen TCR-Serie. 2017 feierte er dort mit der Vizemeisterschaft seinen bisher größten Erfolg. Nachdem es in der Folge dreimal Platz sechs und der 16. Rang in der Endabrechnung wurden, wechselte er vor dieser Saison zum österreichischen Team Wimmer Werk Motorsport in die ADAC TCR Germany: „Ich habe Felix Wimmer während der italienischen TCR-Serie kennengelernt und es entstand sofort ein gutes Gefühl. Von Anfang an herrschte großer Respekt und gegenseitige Wertschätzung, sodass wir dieses Jahr unsere Zusammenarbeit beginnen konnten.“
 
Das Team Wimmer Werk Motorsport, gegründet und geführt von den Gebrüdern Felix und Max Wimmer, schreiben sich professionelle Leistung in familiärer Atmosphäre auf die Fahne und genau diese Aspekte sind auch für Scalvini bezeichnend für die neu geschmiedete Zusammenarbeit zwischen Team und Pilot: „Die Zusammenarbeit mit Wimmer Werk Motorsport ist von Wertschätzung auf beiden Seiten geprägt. Sie geben mir eine große Chance und ich werde mein Bestes geben, um es ihnen mit sportlichen Ergebnissen zurückzuzahlen.“
 
Nach zwei Gaststarts im letzten Jahr ist das Team Wimmer Werk Motorsport selbst in ihrer Premierensaison in der deutschen TCR-Serie und setzt insgesamt drei Cupra Leon Competicion TCR und einen Audi RS3 LMS ein. Der Fokus liegt auf dem Gewinn der Trophy-Wertung und mit den Österreichern Günter Benninger (60), Christian Voithofer (43) und Peter Gross (57) sind dafür gleich drei Anwärter vertreten. Eric Scalvini soll den Meistertitel der ADAC Formel 4 angreifen. „Die Meisterschaft ist noch lang, aber im Moment bin ich sowohl aus organisatorischer als auch aus sportlicher Sicht sehr zufrieden. Das Niveau der Fahrer ist sehr hoch und ich bin glücklich, dass ich mich mit Fahrern wie Engstler, Fugel und all den anderen Jungs messen kann“, sagt Scalvini.
 
Vom 6.8. bis zum 8.8. findet das dritte Rennwochenende der ADAC TCR Germany in der Eifel auf dem Nürburgring statt. „Da ich den Nürburgring nicht kenne, werde ich versuchen, mir die Strecke bis dahin im Simulator anzueignen“, erklärt der Wimmer-Fahrer. Eric Scalvini wird also vorbereitet sein, um weitere unbegreifliche Momente zu kreieren.

Auch interessant:
ADAC Pocket Bike Cup: Säuberlich baut Tabellenführung in Templin aus
ADAC MX Masters: Nagl Tagesieger in Tensfeld, Jordi Tixier gewinnt 250. Rennen
DRM: Online-Nennung zur ADAC Saarland-Pfalz-Rallye gestartet

ADAC Motorsport