" />
Anzeige

Im dritten Anlauf endlich Zielankunft bei den 24 Stunden von Barcelona
© Wochenspiegel Team Monsch | Zoom

Wochenspiegel Team Monschau meistert die 24h Barcelona

Nach zwei Ausfällen bei zwei Anläufen hat das Wochenspiegel Team Monschau (WTM Racing) den "Barcelona-Fluch" endlich abgelegt: Bei den 24 Stunden von Barcelona 2019 kam der Ferrari 488 Italia #22 "Luigi" auf Gesamtposition 7 ins Ziel. In der Klasse "A6-Pro" belegten Georg Weiss, Leonard Weiss, Jochen Krumbach und Hendrik Still den vierten Platz.

Von Rang sieben aus ins Rennen gestartet, machte der von Rinaldi Racing betreute WTM-Ferrari in einem stark besetzten Feld mit 46 Autos schnell Positionen gut und richtete sich auf Position fünf ein. Dabei meisterte WTM Racing unter anderem einen kurzen Regenschauer am späten Samstagnachmittag. Ansonsten ging das Rennen bei sommerlich warmen Bedingungen und Sonnenschein über die Bühne.

"Luigi" lief ohne Probleme durch und kleinere Berührungen auf der Strecke mit anderen Fahrzeugen konnten dem Ferrari nichts anhaben. Allerdings verlor WTM Racing durch ein zweites Wechseln der Bremsen Zeit. Eigentlich ist ein Wechsel der Bremsen bei den 24 Stunden von Barcelona nur einmal vorgesehen, deshalb kostete der unplanmäßige Stopp wertvolle Minuten. "Warum wir einen derart hohen Bremsverschleiß hatten, müssen wir analysieren", sagt Georg Weiss, Teambesitzer und Fahrer in Personalunion.

Platz sieben auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya
Platz sieben auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya
© Wochenspiegel Team Monsch
Mit dem siebten Platz beendet WTM Racing die Saison 2019 der 24h Series powered by Hankook - European Championship mit einem versöhnlichen Ergebnis. Die fünf Rennen umfassende Saison begann mit drei Ausfällen in den 12-Stunden-Rennen zu Beginn der Saison. Bei den 24-Stunden-Rennen lief es wesentlich besser. In Portimao gab es sogar einen Podiumsplatz im Gesamtklassement.

Zwar ist die Saison in der vom niederländischen Veranstalter Creventic veranstalteten Langstreckenserie nun vorbei, für WTM Racing allerdings noch nicht: Von 21. bis 23. November wird das Team von Georg Weiss seine bisher längste Reise antreten und an den 9 Stunden von Kyalami in Südafrika teilnehmen, die Teil der Intercontinental GT Challenge (IGTC) sind.

Stimmen nach dem Rennen

Georg Weiss (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
"Es ist schön, dass wir die Rechnung mit Barcelona beglichen haben. Uns hat es tierischen Spaß gemacht; das Auto war fantastisch zu fahren, die Stimmung im Team super und alle haben perfekt zusammengearbeitet. Nur der unplanmäßige Bremsenwechsel und einige kleinere Zwischenfälle haben uns Zeit gekostet. Ein gelungenes Rennen."

Hoher Bremsenverschleiß verhindert besseres Resultat
Hoher Bremsenverschleiß verhindert besseres Resultat
© Wochenspiegel Team Monsch
Leonard Weiss (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
"Barcelona ist auf jeden Fall eine schöne Strecke, auf der ich viel Spaß hatte. Mit meiner Leistung war ich größtenteils zufrieden, aber ein paar Fehler hätte ich vermeiden können. Das Team hat wieder einen großartigen Job gemacht. Ich denke, mit dem Ergebnis können wir bei dem Starterfeld zufrieden sein."

Jochen Krumbach (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
"Wir hatten einen guten Speed und ein angenehm zu fahrendes Auto, das stets problemlos lief. Ein paar kleinere Zwischenfälle auf der Strecke haben uns etwas zurück geworfen, Platz fünf wäre ansonsten ein realistisches Ergebnis gewesen. Doch wir haben gekämpft und ein gutes Ergebnis eingefahren. Ich bin zufrieden."

Hendrik Still (Fahrer Ferrari 488 GT3 #22):
"Es war schön, wieder im Ferrari von WTM Racing zu sitzen. Wir haben einen sehr guten Schritt bei unserem Setup gemacht und waren wirklich konkurrenzfähig. Sicher hätten wir uns ein Platz auf dem Podium gewünscht, aber die Konkurrenz war diesmal extrem stark."

Wochenspiegel Team Monschau