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Porsche 911 RSR (911), Porsche GT Team: Patrick Pilet, Nick Tandy
© Porsche | Zoom

IMSA WeatherTech SportsCar Championship: Enttäuschendes Qualifying für das Porsche GT Team

(Speed-Magazin.de) Das Porsche GT Team geht aus der vierten Startreihe in das Sechsstundenrennen in Watkins Glen (USA). Im Qualifying zum fünften Saisonlauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship fuhr Nick Tandy (Großbritannien) im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 911 auf den siebten Platz. Sein Werksfahrerkollege Laurens Vanthoor (Belgien) erreichte im rund 510 PS starken Schwesterauto mit der Nummer 912 Rang acht. Seit dem Saisonstart hatte das Porsche GT Team drei Pole-Positions in vier Events erreicht.

Die Zeitenjagd in Watkins Glen fand nach zwei Trainings in großer Hitze am Freitag sowie einer Session im starken Regen am Samstagmorgen unter völlig veränderten Bedingungen statt. Vor dem Qualifying hatte sich der Himmel über dem Traditionskurs im US-Bundesstaat New York aufgeklart, die Sonne sorgte für einen schnellen Temperaturanstieg auf Werte um 26 Grad Celsius. Die Strecke bot in der 15-minütigen Session nur wenig Grip. Tandy konnte sich im Verlauf des Zeittrainings immer weiter steigern, erreichte jedoch nicht die Rundenzeiten der Spitze. Großes Pech hatte Vanthoor, an dessen Porsche 911 RSR ein Reifenschaden für ein vorzeitiges Ende des Qualifyings sorgte.

Park Place Motorsports: Nicholas Boulle
Park Place Motorsports: Nicholas Boulle
© Porsche
In der GTD-Klasse fuhr Zacharie Robichon (Kanada) im Porsche 911 GT3 R des Kundenteams Pfaff Motorsports (Nummer 9) auf den sechsten Startplatz. Im baugleichen, über 500 PS starken Fahrzeug des Teams Black Swan Racing mit der Startnummer 540 erreichte Marco Seefried (Wemding) Rang neun. Der Amerikaner Nicholas Boulle beendete das Qualifying im GT3-Neunelfer von Park Place Motorsports (Nummer 73) auf Platz 14.

Das Sechsstundenrennen in Watkins Glen startet am Sonntag, 30. Juni, um 9:45 Uhr Ortszeit (15:45 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen zum Qualifying
Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport): „Das ist nicht das Ergebnis, das wir uns gewünscht hätten. Die Startnummer 912 wurde durch einen schleichenden Plattfuß eingebremst. Das Schwesterauto war aufgrund eines technischen Defekts am Freitag kaum gefahren. Es fehlte somit einfach an Erfahrung auf trockener Strecke. Ich hoffe, dass wir uns im Rennen durch schnelle Boxenstopps, gute Strategie und einen Null-Fehler-Job weiter nach vorne arbeiten können.“

Porsche GT Team: Laurens Vanthoor
Porsche GT Team: Laurens Vanthoor
© Porsche
Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): „Auf eine Runde haben wir hier nicht die Pace der anderen Hersteller. Wir sind am Freitag praktisch nicht gefahren und konnten so kaum an einer speziellen Abstimmung fürs Qualifying arbeiten. Im Rennen dürften wir ein wenig besser aussehen. Vielleicht ist ja sogar ein Podium drin.“

Laurens Vanthoor (Porsche 911 RSR #912):„Leider musste ich mein Qualifying wegen eines sich anbahnenden Reifenschadens abbrechen. Und die Räder darf man während des Qualify ings nicht wechseln. Auch wenn wir vom letzten Platz starten müssen – wir haben nicht vor, auf dieser Position ins Ziel zu kommen.“

Ergebnis Qualifying
GTLM-Klasse
1. Magnussen/Garcia (DK/E), Corvette C7.R, 1:40.799 Minuten
2. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, + 0,317 Sekunden
3. Milner/Gavin (USA/GB), Corvette C7.R, + 0,492 Sekunden
7. Pilet/Tandy (F/GB), Porsche 911 RSR, + 0,755 Sekunden
8. Bamber/Vanthoor (NZ/B), Porsche 911 RSR, + 1,407 Sekunden

GTD-Klasse
1. Farnbacher/Hindman/Marks (D/USA/USA), Acura NSX GT3, 1:44.975 Minuten
2. Legge/Nielsen/Figueiredo (GB/DK/BR), Acura NX GT3, + 0,317 Sekunden
3. Auberlen/Foley/Machavern (USA/USA/USA), BMW M6 GT3, + 0,528 Sekunden
6. Kern/Robichon/Hargrove (D/CDN/CDN), Porsche 911 GT3 R, + 0,864 Sekunden
9. Miller/Seefried/Werner (USA/D/D), Porsche 911 GT3 R, + 1,122 Sekunden
14. Long/Lindsey/Boulle (USA/USA/USA), Porsche 911 GT3 R, + 3,945 Sekunden

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