FX Racing: Lena Pichler begeistert bei ihrem ersten Formelrennen
(FX Racing Weekend Varano de' Melegari / Italien) Erfolgreiches Debüt für Österreichs neues Motorsport-Juwel: Lena Pichler begeistert bei ihrem ersten Formelrennen - Was für ein Einstand für die erst 15jährige Lena Pichler beim FX Racing Weekend im italienischen Varano de' Melegari. Die junge Österreicherin sorgte bei ihrem allerersten Rennen in der hochkarätigen Trofeo Predator's sofort für Aufsehen und bewies eindrucksvoll warum sie bereits jetzt als eines der spannendsten Nachwuchstalente des österreichischen Motorsports gilt.Erfolgreiches Debüt für Österreichs neues Motorsport-Juwel:
Lena Pichler begeistert bei ihrem ersten Formelrennen
Nur wenige Tage nach ihrem 15. Geburtstag und kaum zwei Wochen nach Erhalt ihrer offiziellen Rennlizenz wagte Lena den nächsten großen Schritt ihrer Karriere: Den Einstieg in den professionellen Formelsport. Auf der traditionsreichen Rennstrecke von Varano stellte sie sich einem hochkarätigen internationalen Starterfeld mit 28 Fahrern – fast ausschließlich erfahrenen italienischen Nachwuchspiloten – und behauptete sich dabei sensationell als einzige österreichische Teilnehmerin und einziges Mädchen im Feld.
Bereits in den Trainingssessions beeindruckte Lena durch ihre außergewöhnlich professionelle Herangehensweise. Gemeinsam mit ihrem Ingenieur analysierte sie präzise das Fahrverhalten ihres Formelwagens und arbeitete konzentriert an der Abstimmung.
„Ich hatte anfangs mit Unter- und Übersteuern zu kämpfen, aber wir konnten das Auto Schritt für Schritt verbessern. Es war ein unglaubliches Gefühl, zum ersten Mal in einem Formelauto zu sitzen", erklärte Lena nach den ersten Sessions.
Während viele Debütanten im hektischen Rennbetrieb Fehler machen, überzeugte Lena vor allem durch Ruhe, Rennintelligenz und saubere Zweikämpfe. Im ersten Rennen tastete sie sich kontrolliert an die völlig neue Umgebung heran, hielt sich clever aus Zwischenfällen heraus und sah nach 15 intensiven Rennrunden erstmals die Zielflagge eines Formelrennens.
Doch bereits am Sonntag zeigte sich eine deutlich aggressivere und selbstbewusstere Lena Pichler. Mit beeindruckender Entschlossenheit kämpfte sie Rad an Rad gegen ihre deutlich erfahreneren Konkurrenten und bewies eindrucksvoll ihr enormes Potenzial. Trotz turbulenter Szenen auf der Strecke, bei denen sie sogar einem drehenden Fahrzeug über das Kiesbett ausweichen musste, behielt sie die Kontrolle und fuhr schließlich sensationell auf den dritten Platz ihrer Kategorie.
„Was für ein Rennen! Ich musste sogar ins Kiesbett ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden. Aber genau solche Situationen gehören dazu. Ich habe unglaublich viel gelernt und bin einfach glücklich über dieses Wochenende", freute sich Lena nach ihrem erfolgreichen Debüt.
Vom Kart-Talent zur Formel-Hoffnung Österreichs
Die Motorsportkarriere von Lena Pichler begann bereits im Kindesalter. Früh entdeckte die junge Burgenländerin ihre Leidenschaft für Geschwindigkeit, Präzision und Motorsporttechnik.
Über die renommierte motorSPORTaktiv Kids Academy entwickelte sie sich rasch zu einer der größten Nachwuchshoffnungen Österreichs.
Schon im Kartsport machte Lena international auf sich aufmerksam:
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Siegerin des motorSPORTaktiv Kartcamp-Finales als erstes Mädchen überhaupt
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Mehrere Siege und Podiumsplätze im nationalen und internationalen Kartsport
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Vizemeisterin des ROK Cup Austria 2024
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Internationale Rennerfahrung in Italien
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Top-10-Ergebnis im internationalen Feld von Franciacorta mit 43 Fahrern
Besonders beeindruckend ist dabei ihre außergewöhnlich professionelle Einstellung. Die HTL-Schülerin mit Schwerpunkt Maschinenbau interessiert sich nicht nur fürs Fahren selbst, sondern auch intensiv für die Technik hinter dem Motorsport. Datenanalyse, Fahrzeugabstimmung und technische Zusammenhänge gehören für sie genauso dazu wie Fitness- und Mentaltraining.
Insider der Szene sprechen bereits von einer Fahrerin mit außergewöhnlicher Rennintelligenz und bemerkenswertem Entwicklungspotenzial.
Die Trofeo Predator's – die perfekte Schule für den Formelsport
Mit dem Einstieg in die Trofeo Predator's hat Lena den idealen Schritt zwischen Kartsport und professionellem Formelsport gewählt. Die Serie gilt als eine der spannendsten Nachwuchsplattformen Europas und ist Teil der renommierten FX Italian Series.
Die Formula Predator zählt zu den anspruchsvollsten Einstiegs-Formelrennwagen ihrer Klasse und verlangt von den Fahrern höchste Präzision, Mut und technisches Verständnis.
Technische Daten Formula Predator
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Monoposto-Rennwagen mit offenen Rädern
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Kohlefaser-Monocoque mit hoher Sicherheitsstruktur
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Gewicht: ca. 360 kg
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Motorradmotor mit rund 100–115 PS
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Extrem starkes Leistungsgewicht
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Beschleunigung vergleichbar mit deutlich stärkeren GT-Fahrzeugen
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Höchstgeschwindigkeit bis zu 190 km/h
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Sequenzielles 6-Gang-Getriebe
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Schaltvorgänge in Millisekunden
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Keine elektronischen Fahrhilfen
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kein ABS
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keine Traktionskontrolle
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Aerodynamikpaket mit Front- und Heckflügel
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Hoher mechanischer Grip durch Slickreifen
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Offenes Cockpit für maximales Geschwindigkeitsempfinden
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Intensive körperliche Belastung durch hohe Querbeschleunigungen
Gerade das Fehlen elektronischer Hilfen macht die Formula Predator zu einer echten Fahrerschule. Fehler werden sofort bestraft, Präzision und Fahrzeuggefühl sind entscheidend. Dass Lena sich bereits bei ihrem ersten Einsatz in diesem anspruchsvollen Rennwagen derart konkurrenzfähig präsentierte, unterstreicht ihr außergewöhnliches Talent eindrucksvoll.
Österreichs neuer „Bergkristall" im Motorsport
Im Fahrerlager von Varano sprach man bereits nach wenigen Sessions über die junge Österreicherin. Mit ihrer ruhigen Art außerhalb des Cockpits und ihrer kompromisslosen Entschlossenheit auf der Strecke zog Lena schnell Aufmerksamkeit auf sich.
Nicht umsonst wird sie inzwischen als neuer österreichischer „Bergkristall des Motorsports" bezeichnet – ein Rohdiamant mit enormem Potenzial, außergewöhnlicher Präzision und beeindruckender mentaler Stärke. Unterstützt wird Lena dabei von ihren Eltern Hannes und Sabine Pichler, die ihre Tochter mit großer Leidenschaft auf ihrem Weg begleiten und fördern.
Blick nach vorne: Magione wartet bereits
Nach dem erfolgreichen Debüt richtet sich der Fokus nun bereits auf den nächsten Einsatz beim FX Racing Weekend am 13.–14. Juni in Magione (Italien).
Dort möchte Lena Pichler an ihre starke Leistung anknüpfen und den nächsten Schritt in ihrer noch jungen, aber bereits äußerst vielversprechenden Formelkarriere machen. Eines scheint bereits jetzt klar: Der österreichische Motorsport hat ein neues außergewöhnliches Talent gewonnen.
Rennkalender Formula PREDATOR Serie 2026
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16.–17. Mai – Varano de' Melegari
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13.–14. Juni – Magione
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12.–13. September – Vallelunga
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16.–18. Oktober – Mugello
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13.–15. November – Misano
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