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Der ADAC Opel e-Rally Cup hat einen Start nach Maß hingelegt. Bei der Premiere des ersten elektrischen Rallye-Markenpokals weltweit im Rahmen der ADAC Rallye Stemweder Berg stellten die Teams aus fünf Nationen ihre und die Qualitäten ihrer Opel Corsa-e Rally eindrucksvoll unter Beweis.
© ADAC Motorsport | Zoom

Starke Premiere des ADAC Opel e-Rally Cup

Den Sieg beim ersten elektrischen Rallye-Cup-Lauf der Geschichte sicherten sich die Franzosen Laurent Pellier/Thierry Salva. Die Piloten von Saintéloc Racing ließen bereits mit einer starken Bestzeit in der ersten Wertungsprüfung keine Zweifel an ihren hohen Ambitionen aufkommen. In der Folge entbrannte ein spannender Kampf um die Podestplätze, den Pellier/Salva am Ende vor Luca Waldherr/Claudia Dorfbauer im Corsa-e Rally von Opel Österreich für sich entschieden. Den letzten Platz auf dem Treppchen sicherten sich Max Reiter und Lina Meter im Auto des Automobilclubs von Deutschland. Nur 0,9 Sekunden dahinter fuhren Alexander Kattenbach/Ann Felke (Team ADAC Hessen-Thüringen) auf den vierten Rang.

„Die Rallye ist perfekt gelaufen“, freute sich Sieger Pellier. „Der erste Sieger eines elektrischen Rallye-Markenpokals zu sein, ist ein tolles Gefühl. Nach dem guten Beginn wurde es in den folgenden Prüfungen richtig eng. Ich freue mich auf die nächsten Rallyes.“ Für Luca Waldherr war die ADAC Rallye Stemweder Berg eine doppelte Premiere: „Es war meine erste Rallye in Deutschland. Wir haben uns schnell an die Prüfungen und das Auto gewöhnt und uns stetig gesteigert. Man muss einen Fahrstil etwas umstellen, spät bremsen und trotzdem viel Speed mitnehmen. Ein perfektes Auto für junge Leute. Wer mit diesem Auto schnell fahren kann, kann auch mit jedem anderen Auto schnell fahren.“
 

Starke Rallye-Premiere von DTM-Champion Timo Scheider

 
Ein eindrucksvolles Rallye-Debüt legte Timo Scheider hin. Der zweimalige DTM-Champion steigerte sich bei seinem Gaststart im ADAC Opel e-Rally Cup an der Seite seines Beifahrers Tobias Braun von Prüfung zu Prüfung, bezahlte zwar mit zwei Drehern Lehrgeld, kam aber am Ende auf einem starken fünften Schlussrang ins Ziel. „Ich hatte so einen Spaß im Auto“, strahlte der aktuelle Rallycross-WM-Pilot. „Dank Tobis toller Vorbereitung fiel es mir relativ leicht, mich auf das Fahren nach Aufschrieb einzulassen und mehr und mehr Vertrauen zu gewinnen. Ich gestehe, dass mich der Rallye-Bazillus etwas erwischt hat, und hoffe, es wird nicht meine letzte Rallye gewesen sein. Danke an Tobi und alle, die das möglich gemacht haben.“
 
Auch Opel Motorsport Direktor Jörg Schrott freute sich über ein bemerkenswertes Debüt des ADAC Opel e-Rally Cup: „Zwei Jahre der Vorbereitung haben sich in einem gelungenen Debütwochenende manifestiert. Der Corsa-e Rally hat bewiesen, dass er ein perfektes Fahrzeug für einen Rallye-Markenpokal ist. Natürlich ist die Entwicklung damit längst nicht abgeschlossen. Wir haben weiter dazugelernt und werden die gewonnenen Erkenntnisse nun umsetzen. Die Premiere hier bei der ADAC Rallye Stemweder Berg hat aber gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
 
Der zweite Lauf des ADAC Opel e-Rally Cup findet am 7. August im Rahmen der ADAC Holsten Rallye statt.

ADAC Motorsport