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Der 1.030 Kilogramm leichte Fiesta Rally4 ist absolutes Profi-Niveau
© M-Sport | Zoom

Für Rallye-Einsteiger und WM-Titelanwärter: Das Rallye-Modellprogramm von M-Sport

Fünf Stufen umfasst die erst vor kurzem mit neuer Nomenklatur ausgestattete Klasseneinteilung der FIA für den modernen Rallye-Sport - und für jede Kategorie kann M-Sport als WM-Partner von Ford ein passendes Wettbewerbs-Fahrzeug anbieten. Los geht es mit dem einst R1 und nunmehr Fiesta Rally5 genannten Einstiegsmodell. Mit seinem 1,0 Liter grossen EcoBoost-Dreizylinder und überzeugendem Sound ist schon der kleine Fronttriebler bereit für große Taten. Aus Kostengründen setzt er weitestgehend auf Serientechnik, verbindet dies aber mit einem umfangreichen Sicherheitspaket nach strenger FIA-Norm, sollte sich die Ideallinie nicht mit dem Strassenverlauf in Einklang bringen lassen. Das sequenzielle Fünfgang-Schaltgetriebe sorgt mit einer kurzen Übersetzung und einer Differenzialsperre für agiles Temperament. Dabei meint es das 1.030 Kilogramm wiegende Leichtgewicht mit seinen 110 kW (150 PS) auch auf grobem Geläuf durchaus ernst, wie zahlreiche Wettbewerbskomponenten unterstreichen. So kommen M-Sport-Abstimmungen und -Entwicklungen in puncto einstellbarem Fahrwerk und Elektronik zum Einsatz, während die Bremsen aus dem Fiesta ST stammen. Speziell in engen Spitzkehren wichtig: Die Handbremse erhält eine hydraulische Betätigung.

Profi-Niveau mit dem Fiesta Rally4


Für Einsätze bei regionalen Veranstaltungen in privater Hand bietet der ebenfalls 1.030 Kilogramm leichte Fiesta Rally4 absolutes Profiniveau. Auch hier betört der Einliter-EcoBoost-Dreizylinder mit röhrigem Klang. Er leistet 154 kW (210 PS) sowie ein Drehmoment von 315 Newtonmetern und zeichnet sich zum Beispiel durch ein "Anti-Lag"-System aus, das auch bei Gaswegnahme den Ladedruck aufrecht erhält. Ein sequenzielles Fünfgang-Schaltgetriebe inklusive Differenzialsperre, für die drei verschiedene Wirkungsgrade bereitstehen, übernimmt die Kraftübertragung. Das Fahrwerk kombiniert einstellbare Stossdämpfer des Spezialisten Reiger mit Federn von Eibach, die in Schotter- und Asphaltauslegung angeboten werden. Das Gleiche gilt für die optional erhältlichen Querstabilisatoren. Auch in puncto Bremsen passt sich der Fiesta Rally4 dem jeweiligen Charakter der bevorstehenden Wertungsprüfungen an: Die innenbelüften Scheiben von AP Racing besitzen an der Vorderachse einen Durchmesser von 330 Millimetern, wenn auf Asphalt gefahren wird, und 285 Millimeter für Schottereinsätze. Auch hier erhält die Handbremse eine hydraulische Unterstützung.

Fiesta Rally3 Allrad neu im Programm


Neu im Programm ist der Fiesta Rally3. Der 158 kW (215 PS) starke Allradler füllt die Lücke zu den grösseren Modellen und schlägt die Brücke zwischen dem ambitionierten Amateursport hin zum Profi-Lager. Dort wartet mit dem Fiesta Rally2 ein reinrassiges Wettbewerbs-Fahrzeug, das sich längst zum Verkaufsschlager entwickelt hat: Weltweit befinden sich inzwischen mehr als 300 Exemplare in Kundenhand. Sie fahren in nationalen und regionalen Meisterschaften um Gesamtsiege und Titel, während sie auf WM-Ebene in den Klassen WRC2 für Werksteams und WRC3 für Privatfahrer starten können.

Technisch stellt der zuvor als Fiesta R5 bekannte Fiesta Rally2 eine umfassende Weiterentwicklung des serienmäßigen Ford Fiesta ST dar, wie er in Köln vom Band läuft. Die Modifikationen gehen dabei weit über den Allradantrieb mit Differenzialsperren an Vorder- und Hinterachse hinaus. So leistet der 1,6 Liter große EcoBoost-Turbo-Vierzylinder nun 213 kW (290 PS). Hinzu kommt ein bulliges Drehmomentmaximum von 475 Nm, das bei 4.000 Touren anliegt. Trotz des vom Reglement vorgeschriebenen 32-Millimeter-Luftmengenbegrenzers überzeugt der Benzin-Direkteinspritzer mit einer erstklassigen Fahrbarkeit und einem direkten Ansprechverhalten - beim verwegenen Tanz über rasante Schotterpisten ein wichtiges Kriterium. Die komplett neu entwickelten Fahrwerkskomponenten vereinen McPherson-Federbeine an den Vorder- und Hinterrädern mit speziellen Reiger-Stoßdämpfern, die sich in drei Stufen verstellen und anpassen lassen. Ihr Aluminium-Gehäuse spart signifikant Gewicht ein. Optimierte Achsgeometrien erhöhen die Traktion und steigern die Fahrstabilität. Hinzu kommen eine hydraulisch unterstützte Zahnstangen-Servolenkung und geschmiedete Brembo-Bremssättel mit jeweils vier Bremskolben.

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A. Schliefer