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Saisonauftakt der Deutschen Rallye-Meisterschaft: Skoda hofft auf zehnten Fahrertitel seit 2002
© Skoda Auto Deutschland GmbH | Zoom

DRM Saisonauftakt der Deutschen Rallye-Meisterschaft: Skoda hofft auf zehnten Fahrertitel seit 2002

Saisonauftakt der Deutschen Rallye-Meisterschaft: Skoda hofft auf zehnten Fahrertitel seit 2002. Nach einem Unfall bei einem Probelauf hat Titelverteidiger Philip Geipel erst kurz vor dem DRM-Auftakt bestätigt, bei seinem Heimspiel antreten zu können. Heute startet die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) rund um das sächsische Stollberg in die neue, fünf Wertungsläufe umfassende Saison. Bei der ADAC Rallye Erzgebirge trägt fast jedes zehnte Teilnehmerfahrzeug das Markenlogo von Skoda auf der Motorhaube und gehört zur Topkategorie Rally2, die voraussichtlich den Gesamtsieger und auch die Kandidaten für die diesjährige Fahrerkrone stellen wird. In vorderster Linie mit einer allradgetriebenen Rallye-Version des Skoda Fabia dabei: der amtierende DRM-Champion Philip Geipel mit Copilotin Katrin Becker, der zweifache Meister Marijan Griebel mit Beifahrer Tobias Braun sowie Herausforderer Julius Tannert mit Frank Christian an seiner Seite. Dabei können sie für Skoda den zehnten DRM-Fahrertitel seit 2002 erringen. Dennis Rostek / Dennis Zens und Georg Berlandy / Tina Annemüller nehmen in erster Linie die Meisterschaft in der Gentlemen Trophy für Ü50-Fahrer ins Visier.

Mehrere Kandidaten auf den Meisterschaftsgewinn setzen auf Rallye-Versionen des Skoda Fabia

Marijan Griebel / Tobias Braun und Julius Tannert / Frank Christian gehen mit dem von Skoda Motorsport neu entwickelten Fabia RS Rally2 an den Start. Die Titelverteidiger Philip Geipel / Katrin Becker vertrauen weiterhin ihrem bewährten Fabia Rally2 evo, mit dem sie 2022 die DRM für sich entschieden. Dennis Rostek / Dennis Zenz, Georg Berlandy / Tina Annemüller und Oliver Bliss / Alexander Hirsch kämpfen um Titel in der Gentlemen Trophy für Ü50-Fahrer.

Für Titelverteidiger Philip Geipel beginnt das Rallye-Jahr problematisch: Am vergangenen Wochenende hat er seinen Škoda Fabia Rally2 evo beim Probelauf durch einen Ausrutscher auf der letzten Wertungsprüfung (WP) der Rallye Buten un Binnen schwer beschädigt. Erst kurz vor dem DRM-Auftakt konnte der 36-Jährige aus Rosenbach im Vogtland bestätigen, bei seinem Heimspiel antreten zu können. „Das Team hat alles gegeben, damit wir heute starten können. Das ist sehr wichtig, denn in dieser Saison ist kein Streichergebnis vorgesehen“, betont seine Beifahrerin Katrin Becker. Im Vorjahr hatte Geipel, der spät von Rundstreckenrennen zum Rallye-Sport gewechselt ist, bei der ,Erzgebirge‘ seinen ersten DRM-Laufsieg eingefahren.

Zu Geipels wichtigsten Konkurrenten um die Fahrermeisterschaft zählen Marijan Griebel und Julius Tannert. Deren Vorteil: Beide setzen auf den nagelneuen Škoda Fabia RS Rally2, die jüngste Entwicklungsstufe des Erfolgsmodells aus Mlada Boleslav. Die nunmehr gut 214 kW (289 PS) starke Wettbewerbsversion mit 1,6 Liter großem Turbomotor und Allradantrieb hatte im vergangenen Oktober bei der Lausitz-Rallye in den Händen des damaligen WRC2-Champions Andreas Mikkelsen (S) ihre Premiere mit einem Gesamtsieg gekrönt. Inzwischen kamen zwei Klassensiege bei den ersten drei WM-Läufen des Jahres hinzu.

Nach 2018 und 2021 nimmt Marijan Griebel nun Anlauf auf seinen dritten DRM-Titel. Im vergangenen Jahr hat der 33-Jährige aus dem rheinland-pfälzischen Hahnweiler diesen Erfolg nur um Haaresbreite und einen Punkt gegen Philip Geipel verpasst. Nun will der Polizei-Oberkommissar seine Chancen durch den Markenwechsel erhöhen. Zwei Testeinsätze haben bereits gut funktioniert: Griebel konnte Anfang März mit dem neuen Fabia RS Rally2 auf extrem rutschigen Eifelsträßchen die Rallye Kempenich gewinnen, am vergangenen Wochenende siegte er auch bei der total verregneten Rallye Buten un Binnen. „Die beiden Veranstaltungen haben wir genutzt, um uns unter Wettbewerbsbedingungen auf die anstehende Saison in der Deutschen Rallye Meisterschaft vorzubereiten“, so Griebel. „Aber als Sportler will man natürlich immer gewinnen, darum habe ich mich schon beeilt…“

Auch für Julius Tannert ist die Rallye Erzgebirge ein Heimspiel: Der 32-Jährige stammt aus dem benachbarten Zwickau. Auf die Zeitenjagd mit dem neuen Fabia RS Rally2 hat sich der Sachse, der von 2017 bis 2019 in der Junior-WM unterwegs war, bei einem ausführlichen Test in Tschechien vorbereitet. „Ich freue mich auf die Rallye Erzgebirge, den neuen Škoda und die vielen Fans an den Wertungsprüfungen. Dieses Wochenende wird ein richtiges Rallye-Fest. Es ist immer ein besonderes Gefühl, in der Heimat zu starten – das gibt einen zusätzlichen Boost“, so Tannert. „Frank und ich wollen ganz klar um ein starkes Ergebnis fahren. Die Konkurrenz ist nochmals angewachsen, das verheißt spannende Sekundenduelle.“

Titelkampf im Wettbewerb der Ü50-Routiniers: Skoda Fabia-Crews in der Gentlemen Trophy


Während der aus Bad Oeynhausen stammende Dennis Rostek im Kampf um die Gentlemen Trophy mit einem Škoda Fabia Rally2 evo startet, setzt sein unmittelbarer Konkurrent Georg Berlandy (Stromberg) auf eine noch frühere Modellversion: Der DRM-Champion von 2013 geht in diesem Jahr mit einem Fabia R5 ins Rennen. Das gleiche gilt für Oliver Bliss, der mit Beifahrer Alexander Hirsch ebenfalls um die Gentlemen Trophy fährt. Fred Tischner/Sara Phieler (Fabia R5) und Ralf Mangertseder/Jennifer Lerch (Fabia R5) nehmen mit zwei weiteren Škoda teil.

„Wir dürfen uns auf eine extrem spannende Deutsche Rallye-Meisterschaft freuen, die im September bei der Rallye Stemweder Berg in Lübbecke hoffentlich mit dem zehnten Titel für einen Piloten am Steuer eines Skoda endet“, wünscht sich Andreas Leue, Referent Tradition und Projekte der Škoda Auto Deutschland GmbH. „Aber das wird kein Selbstläufer, denn die Konkurrenz in der Topklasse Rally2 ist so hart wie schon lange nicht mehr in der DRM. Mit Philip Geipel, Marijan Griebel und Julius Tannert haben wir drei heiße Eisen im Feuer. Wir wünschen den Teams alles Gute und viel Erfolg.“

Das Rallye-Fest im Erzgebirge beginnt am Freitag ab 18:45 Uhr

Die diesjährige Rallye Erzgebirge hat am Donnerstagnachmittag mit Test- und Einstellfahrten in Jahnsdorf begonnen. Die Startampel für das erste Wettbewerbsfahrzeug wechselt heute um 18:45 Uhr bei der WP ,Gablenz 1‘ auf Grün. Die Etappe umfasst insgesamt vier Prüfungen über 26,66 Kilometer. Am Samstagmorgen geht es ab 8:57 Uhr mit der 15,51 Kilometer langen ,Amtsberg 1‘ weiter. Bis zum Zieleinlauf gegen 19:05 Uhr auf dem Markt Stollberg sind sieben weitere WP vorgesehen. Die Gesamtlänge aller Prüfungen beträgt 135 Kilometer. Eine Zusammenfassung des Geschehens sendet der Nachrichtensender n-tv im frei empfangbaren Fernsehen am darauffolgenden Samstag (8.4.) ab 12:10 Uhr. Das 30-minütige Magazin ,PS - DRM Deutsche Rallye-Meisterschaft‘ steht auch auf den Streaming-Plattformen ntv.de und RTL+ zum Abruf bereit.

Kalender DRM Deutsche Rallye-Meisterschaft 2023


Rallye Erzgebirge (Stollberg) 31. März – 1. April

Rallye Sulingen (Sulingen) 5. – 6. Mai

Rallye Mittelrhein (Wittlich) 9. – 10. Juni

Saarland-Pfalz-Rallye (St. Wendel) 18. – 19. August

Rallye Stemweder Berg (Lübbecke) 29. – 30. September

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