Thierry Sabine veranstaltete erste Rallye Dakar
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Das SID-Kalenderblatt am 26. Dezember: Premiere der Rallye Paris-Dakar

Eine solche Rallye hatte es noch nie gegeben, und genau das machte für Thierry Sabine den Reiz aus.

Hamburg (SID) - Eine solche Rallye hatte es noch nie gegeben, und genau das machte für Thierry Sabine den Reiz aus. Der Franzose war 1977 selbst mit einem Motorrad in der Wüste Libyens unterwegs, ein Jahr später veranstaltete er die erste Rallye von Paris nach Dakar. Der 26. Dezember 1978 gilt als offizieller Premierentag.

Sabines Landsleute Alain Genestier (Auto) und Cyril Neveu (Motorrad) waren die ersten Sieger, sechs Jahre später war Karl-Friedrich Capito erster deutscher Gewinner in der mittlerweile ebenfalls ausgetragenen LKW-Klasse. 2001 setzte sich Jutta Kleinschmidt in der Autowertung durch.

Binnen vier Jahrzehnten erlebte die für Mensch und Maschine herausfordernde Rallye zahlreiche Änderungen. Quads und Seitenwagen wurden als weitere Rennklassen eingeführt, ab 2009 wurde in Südamerika statt in Afrika gefahren.

2008 fiel das Langstreckenrennen aus Sicherheitsgründen ganz aus, seit 2020 kämpft man in der arabischen Wüste um den Sieg. Nur der Name blieb fast unverändert, auch wenn bei der "Rallye Dakar" die Hauptstadt des Senegal zuletzt 2007 angesteuert wurde.

Ob das alles dem Gründer gefallen hätte? Man wird es nie erfahren, denn Sabine starb am 14. Januar 1986 in Mali an den Folgen eines Hubschrauberabsturzes - als bei "seiner" Rallye wirklich noch von Paris nach Dakar gefahren wurde.

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