Umstellung: Nach drei Schotter-Events müssen sich Schulz und der Corsa Rally4 nun auf Asphalt beweisen
© ADAC Motorsport | Zoom

ADAC Opel Rallye Junior Team: Vorfreude auf das Rallye-Spektakel vor historischer Kulisse

Mit der Rally di Roma Capitale läutet die Junior European Rally Championship (JERC) am kommenden Wochenende die zweite Saisonhälfte ein. Nach den drei Schotter-Events in Polen, Lettland und Schweden warten nun drei Asphalt-Veranstaltungen auf die besten Rallye-Talente Europas. Und das ADAC Opel Rally Junior Team mit Fahrer Timo Schulz (23, Siersburg) und Copilot Michael Wenzel (46, Mehlingen) ist fest entschlossen, mit dem von Stohl Racing vorbereiteten und eingesetzten Opel Corsa Rally4 bei der wilden Jagd rund um die italienische Hauptstadt in den Kampf um die Spitzenplätze einzugreifen.

„Unsere Bilanz nach den ersten drei Läufen fällt nicht so aus, wie wir uns das vorgestellt hatten – auch wenn wir wussten, dass uns auf Schotter die Erfahrung fehlt“, sagt Opel-Junior Schulz. „Umso wichtiger war es, dass wir immer wieder unseren Speed zeigen konnten. Ich bin zuversichtlich, dass wir auf Asphalt das Potenzial haben, auch in diesem hochklassigen Feld vorne mitzumischen.“
 
Dass sie gut auf die kommenden JERC-Events vorbereitet sind, bewiesen der letztjährige Champion des ADAC Opel Electric Rally Cup „powered by GSe“ und sein routinierter Beifahrer unlängst bei der Rallye Weiz in Österreich, wo sie die starke einheimische Konkurrenz inklusive des bereits als Österreichischer Staatsmeister in seiner Klasse feststehenden Luca Waldherr in die Schranken wiesen und einen Opel-Vierfacherfolg anführten. „Wir haben uns bei der anspruchsvollen Rallye in der Steiermark von Anfang an sehr wohl gefühlt, auch wenn die Umstellung nach einem halben Jahr auf Schotter eine Weile gedauert hat“, so Schulz. „Ich freue mich auf die tolle Rallye in Rom und werde alles daransetzen, mit einem Top-Ergebnis in die zweite JERC-Saisonhälfte zu starten.“
 
Die Rally di Roma Capitale vereint Historie und Moderne. Die kurze erste Wertungsprüfung „Colosseo Aci Roma“ führt am Freitagabend unmittelbar am weltberühmten Kolosseum vorbei, bevor der Rallye-Tross ins rund 80 Kilometer von Rom entfernte Fiuggi übersiedelt, wo tags darauf sechs tückische Wertungsprüfungen auf die EM-Teilnehmer warten. Die Entscheidung fällt am Sonntag mit sechs weiteren Prüfungen. Das erste Fahrzeug wird am Sonntagabend um 18 Uhr im Ziel in Fiuggi erwartet. Insgesamt haben die Teams 786,66 km zurückzulegen, davon 13 Wertungsprüfungen über 189,50 km.
 
Das Teilnehmerfeld ist einmal mehr enorm stark besetzt. Nicht weniger als 35 Fahrzeuge treten in der RC4-Kategorie an. 13 von ihnen, darunter auch der Corsa Rally4 von Schulz/Wenzel, sind in der Rallye-Junior-Europameisterschaft genannt. In der nationalen Wertung starten überdies die Rumäninnen Cristiana Oprea/Alexia Parteni, die ihren Corsa Rally Electric aus dem ADAC Opel Electric Rally Cup für einmal gegen einen ebenfalls von Stohl Racing betreuten Corsa Rally4 eintauschen.
 
Opel Motorsport Direktor Jörg Schrott reist optimistisch in die italienische Metropole: „Die Konkurrenz ist wie immer bärenstark. Aber mit dem eindrucksvollen Auftritt in Weiz konnten Timo und Michael Selbstvertrauen tanken und zeigen, dass auf Asphalt mit ihnen zu rechnen sein wird.“

Auch interessant:
IAA MOBILITY 5.-10.9.2023: Konzeptfahrzeug definiert das Mercedes-Benz Einstiegssegment neu
WM Punktestand Formel 1 GP Ungarn: Gute Punktebeute für Mercedes in Budapest vor der F1 Sommerpause
Sondermodell ABT RS7 Legacy Edition: Nur 200 Exemplare für höchste Ansprüche

ADAC Motorsport