FACH AUTO TECH sammelte in Imola reihenweise Pokale
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Porsche Super Sports Cup: Fach Auto Tech mit Überraschungserfolgen in Imola

(Speed Magazin) Die Piloten von FACH AUTO TECH sammelten in Imola reihenweise Pokale. Bei der Veranstaltung des Porsche Sports Cup Suisse in Italien gab es einige vertraute Sieger des Teams aus Sattel, aber auch die eine oder andere Überraschung.

Porsche Super Sports Cup: In der stärksten Gruppe des Wochenendes war es wieder einmal Carlo Lusser, der das Feld dominierte und sich einen glasklaren Start-Ziel Sieg sicherte. Er war von der Pole-Position ins Rennen des Porsche Super


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Sports Cup gestartet und verteidigte seine Führung über die insgesamt 13 Rennrunden. Hinter dem Sieger kämpften einige weitere FACH-Piloten erfolgreich um Positionen und Punkte. Nur knapp war in der Gruppe 5b Erwin Keller am Podest vorbei geschrammt. Er lieferte sich ein spannendes Rennen mit dem Drittplatzierten Georges André Popoff und musste sich nur um wenige Zehntel Sekunden in einem Fotofinish geschlagen geben. Quereinsteiger Antoine Meier überquerte nach einem Jahr Rennpause als beachtlicher Sechster den Zielstrich und Ueli Thöny komplettierte das schöne Ergebnis der FACH-Truppe mit einem guten siebten Rang. "Es freut mich, dass wir hier mit einer insgesamt sehr guten Leistung aufgetreten sind", erklärte Teamchef Alex Fach nach dem Wertungslauf.

Obwohl Giuliano Longa mit einem Handicap ins Rennen gestartet war, führte er die Gruppe 5a lange an. Als gegen Rennmitte ein Wettbewerber einer kleineren Klasse bei einem Überholmanöver den Hettlinger umgedreht hatte, gab er auf. "Giuliano ist am Sonntag unter Schmerzen gefahren. Nach dem Dreher ist er zurück an die Box gekommen", berichtete der Teamchef.

Thomas Fleischer haderte mit sich selbst, als er in der Gruppe 5c des Porsche Super Sports Cup mit Rang vier das Podest verpasste, aber für den Porsche-Piloten aus Meisterschwanden sollte später ein Wunsch in Erfüllung gehen.

Porsche Sports Cup: Mit Bruno Gschwend und Daniel Marbot kletterten zwei FACH-Männer auf das Podium des Porsche Sports Cup. Beide waren in der Gruppe 2 an den Start gegangen und zirkelten ihre PS-Boliden zur Zufriedenheit des Teamchefs durch das Autodromo Enzo e Dino Ferrari: "Bei Bruno freut mich, dass er seine Vergleichszeiten aus dem Vorjahr um längen verbessert hat. Er ist superschnelle Rundenzeiten gefahren." Über Daniel Marbot, der erst im vergangenen Jahr in den Rennsport eingestiegen war, meinte Alex Fach, "dass sich das konstante Fahren nun auszahlt. Er wird von Mal zu Mal schneller und besser."


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Christian Nägele war an diesem Wochenende zum ersten Mal auf seinem neuen Porsche 997 GT3 unterwegs. Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten im Training hatte er sich zum Qualifying hin auf sein aktuelles Renngerät eingeschossen. Er fuhr nicht nur auf die Pole-Position, sondern sicherte sich nach 13 Rennrunden auch verdient den Siegerpokal.

In der Gruppe 7e gab es ebenfalls einen Pokal für einen FACH-Piloten. Giovanni Annoscia hatte seinen 997 GT2 als Neuling im Team auf Anhieb auf die Pole-Position gestellt. Im Rennen lag er lange in Führung, kämpfte am Ende jedoch mit nachlassenden Reifen. Er fuhr als Dritter ins Ziel und auf das Podium.

Porsche Drivers Challenge: Zehn Kurven, drei Schikanen und ein absolut anspruchsvolles Auf und Ab auf etwa 4,9 Kilometern sind die Eckdaten des Rennkurses, die die Fahrer der Gleichmässigkeitsprüfung nicht nur schnell unter ihre Räder nehmen durften. Die Strecke, die über Jahre hinweg den Grossen Preis von San Marino beheimatete war mit möglichst gleichen Rundenzeiten von Jürg Herter und Hermann Straub zu bewältigen. Beide fanden sich nach dem Rennen über acht Umläufe im guten Mittelfeld auf den Rängen fünf und sechs wieder. Jürg Herter: "Für mein Debüt in Imola bin ich recht zufrieden. Die Stecke ist nicht einfach und unter diesem Umständen kann ich mit einem fünften Rang sehr gut leben."

Porsche Endurance 100 Miles: Den spannenden Abschluss des Rennwochenendes in Italien bot der Langstreckenlauf im Rahmen des Porsche Sports Cup Suisse. Nicht weniger als drei Gruppensieger stellte das Team FACH AUTO TECH.

In der Gruppe 2 fuhr Bruno Gschwend ein sensationelles Rennen. Er hatte nach einer Stunde sogar einige stärkere Fahrzeuge hinter sich gelassen und konnte sich bei der Siegerehrung feiern lassen. Feiern lassen konnten sich auch das Duo Christian Nägele und Carlo Lusser. In der Gruppe 4b waren sie einem ungefährdeten Sieg entgegen gefahren und hatten auf diesem Wege ebenfalls stärkere Wettbewerber geschlagen.


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Carlo Lusser war auch mit Erwin Keller in der Gruppe 5b am Start. Erwin Keller, der die erste Rennhälfte übernahm, hatte mit seinem 997 GT3 Cup einige brenzlige Situationen zu meistern. Gleich zweimal hatte sich vor dem FACH-Porsche ein Konkurrent gedreht. Beide Male verlor Erwin Keller beim Ausweichen durch Kies und Wiese enorm viel Zeit, konnte aber beide Male wieder Boden gut machen. Carlo Lusser musste das gute Ergebnis auf seinem Turn dann "lediglich" ins Ziel bringen.

Antoine Meier lag in dieser Gruppe lange auf Rang vier bevor ihn ein Dreher zur Aufgabe zwang. "Leider liess sich nach dem Verbremser das Auto nicht mehr starten", berichtete der enttäuschte Pilot, der am Ende noch auf Rang sieben gewertet wurde.

In der Gruppe 7e waren Giovanni Annoscia und Eric Schmid von der Pole-Position gestartet und lagen auch lange in Front. Mit nachlassenden Bremsen und Reifen verlor das Duo jedoch eine Podiumsposition und überquerte als Viertes den Zielstrich.

Überglücklich war am Ende des Tages Thomas Fleischer. Im Super Sports Cup war er noch an einem Podestplatz vorbei gefahren. Jetzt wurde seine couragierte Fahrweise belohnt. Hinter Schmalz/Seefried sah er als Zweiter der Gruppe 5c die karierte Flagge. "Thomas ist im Laufe des Rennens, das er ganz allein bewältigt hat, über sich hinaus gewachsen. Durch konstante Schnelligkeit hat er sich seinen heiss ersehnten Podestplatz gesichert", freute sich auch Teamchef Alex Fach für seinen Schützling.

Petra Weddige / J Patric