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Die Britin Alice Powell steuert den Jaguar I-PACE eTrophy des neu gegründeten Teams Jaguar ran racing eTrophy Germany in Riad/Saudi Arabien
© Jaguar Racing | Zoom

Jaguar I-PACE eTrophy: Start der elektrischen Rennsaison 2019/20 in drei Wochen in Saudi-Arabien

Zweite Saison des weltweit einzigartigen elektrischen Markenpokals Jaguar I-PACE eTrophy. Und zweites Jahr für ein deutsches I-PACE-Team mit einer schnellen Fahrerin am Steuer. Wenn am 22. November in Riad die Ampel auf Grün schaltet, nimmt Alice Powell im Auto des neuen Jaguar ran racing eTrophy-Teams Germany den Kampf gegen die männliche Konkurrenz auf. Schon bei ihrem einmaligen Gastauftritt an gleicher Stelle im Vorjahr beeindruckte die 27-jährige Britin – sie siegte in der PRO-AM-Klasse am Steuer des VIP-Autos von Jaguar Racing. Was Jaguar 2018 mit Célia Martin begann, setzt das Unternehmen mit Alice Powell nun fort: Begeisterung für die E-Mobilität auch in weiblichen Zielgruppen entfachen und Förderung von Talenten auf zukunftweisenden Feldern des Motorsports. Die Kooperation mit ran lässt alle Fans hautnah an Powells Einsätzen teilhaben – werden doch alle zehn Rennen live auf ran.de übertragen. Beginnend schon beim Doppel-Lauf in Saudi-Arabien am Wochenende 22./23. November.  

Mit der Jaguar I-PACE eTrophy schrieb Jaguar im November 2018 ein neues Kapitel in der Geschichte des Motorsports. Erstmals gingen elektrisch angetriebene und, bis auf ein verstärktes Fahrwerk und einen großen Heckspoiler, mit dem Serienmodell identische Markenpokalautos an den Start. Zugleich war der Eröffnungslauf in Riad auch das erste Rennen, in dem in Saudi-Arabien Männer UND Frauen – neben Alice Powell und Célia Martin auch Katherine Legge – gegeneinander antraten. 
 
Alice Powell, die nun in Riad die Nachfolge von Célia Martin im deutschen Jaguar I-PACE eTophy-Auto antritt, zeigte bei ihrem einmaligen Start im VIP-Auto schon damals, wie wohl sie sich im elektrischen Renn-SUV fühlte. Obwohl sie das Auto vor dem Wochenende noch keinen einzigen Meter gefahren hatte, startete sie von Startplatz sieben, überholte zwei männliche Kollegen und feierte mit Platz fünf den Sieg in der PRO AM-Klasse. 

Dass Powell auch sonst zu den schnellsten ihres Geschlechts zählt, bewies sie in diesem Jahr in der neuen W-Series, der ersten Formelrennserie nur für Frauen. In der mit Formel 3-ähnlichen Monoposti ausgetragenen Meisterschaft belegte sie Platz drei im Gesamtklassement und gewann das Finalrennen in Brands Hatch. Auch in der Saison 2020 wird sie, neben ihren Einsätzen in der Jaguar I-PACE eTrophy, wieder in der W-Series Gas geben. Als Botschafterin der Initiative „Dare to be different“ unterstützt und betreut sie zudem hoffnungsvolle weibliche Rennsporttalente in den Kart- und kleinen Formelklassen.

Jaguar Land Rover: Steigender Frauenanteil in den technischen Berufen

Jaguar Land Rover setzt auch abseits der Motorsportbühne vermehrt auf die Kreativität und die Power weiblicher Mitarbeiter. So waren 2018 bereits 15 Prozent aller Auszubildenden technischer Berufe von Jaguar Land Rover in England weiblich – im Vergleich zum nationalen Durchschnitt von lediglich vier Prozent. Der Gesamtanteil aller weiblichen Auszubildenden betrug sogar 36 Prozent und überstieg erstmals die Zahl der für weiterführende Ausbildungsprogramme rekrutierten Männer. Im Zuge dessen stieg der Prozentsatz aller weiblichen Beschäftigten im Unternehmen auf 18,5 Prozent. 

Erstmals vergebener Preis „Woman of Worth“ für Fiona Pargeter

Als ein leuchtendes Beispiel für die Aufstiegschancen weiblicher Führungskräfte in der Automobilindustrie gilt Fiona Pargeter. Die frühere Leiterin der weltweiten Jaguar Land Rover PR-Aktivitäten und seit Mai 2018 neue Direktorin für Customer Experience wurde im Mai 2019 mit dem erstmals vergebenen Preis „Woman of Worth“ geehrt. Ausgelobt wird er von der Jury der Women’s World Car of the Year Awards. „Fiona ist ein Vorbild für alle weltweit in der Automobilindustrie tätigen Frauen“, so Sandy Myhre, Gründerin und Geschäftsführerin der Women’s Car of the Year Awards, in ihrer Laudatio.

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