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Sieger Robin Rogalski
© Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup | Zoom

Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup: Robin Rogalski im Regen von Assen eine Klasse für sich

Auf dem 4,555 Kilometer langen TT Circuit Assen stellte Robin Rogalski, Champion des Jahres 2019 im Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, seine Klasse unter Beweis. Im teils strömenden Regen machte der eigentlich in der ADAC GT4 Germany startende Nachwuchsrennfahrer keinen Fehler und feierte im dritten Saisonlauf des Audi R8 Cup einen klaren Sieg. Tom Spitzenberger wurde als Zweiter abgewinkt und bleibt weiterhin Tabellenführer im GT4-Markenpokal. Als Dritter glänzte Tomasz Magdziarz bei seinem ersten Einsatz im Audi R8 LMS nach GT4-Reglement. Der Pokal für den besten Am-Vertreter ging an Tobias Erdmann, in der Junior-Klasse war Vivien Schöllhorn vorne.

Das Rennen war noch keine zwei Runden alt, da begann es zu regnen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Tomasz Magdziarz sich bereits an den beiden Am-Piloten Christian Wicht und Tobias Erdmann vorbei auf Rang drei geschoben, vor ihm fuhren nur noch Robin Rogalski und Tom Spitzenberger. Letzterer musste sich am Start Rogalski geschlagen geben und fiel auf Platz zwei zurück.
 
Aufgrund des Niederschlags schickte die Rennleitung in Umlauf zwei zunächst das Safety Car auf die Strecke, das das Feld zwei Runden später zum Reifenwechsel in die Boxengasse führte. Nachdem alle Rennwagen mit Regenreifen ausgerüstet waren, ging es mit einer weiteren Runde hinter dem Führungsfahrzeug weiter. Auf nun nasser Piste setzte Rogalski sich direkt vom Rest des Feldes ab, während Christian Wicht um seinen fünften Platz bangen musste. Denn hinter ihm machte Am-Rivale Tobias Erdmann Druck, nachdem Wicht kurz zuvor bereits von Max Zschuppe überholt wurde. In Umlauf acht hatte Erdmann dann einen Weg gefunden und übernahm die Spitze der Am-Kategorie.
 
Weiter vorne rückte Madgziarz immer näher an Spitzenberger, doch der brachte seinen zweiten Platz hinter dem überlegenen Sieger Rogalski sicher ins Ziel. Zschuppe sicherte sich Position vier vor dem Am-Duo Erdmann und Wicht. Als Siebte sah Vivien Schöllhorn die Zielflagge vor Max Gruhn, Tobias Seyffarth und Dominik Gruhn. Rang sieben bedeutete für Schöllhorn gleichzeitig Position eins bei den Junioren.

Siegerehrung: (v.l.n.r.) Tom Spitzenberger (2.), Robin Rogalski (1.), Tobias Erdmann (1. Am), Tomasz Magdziarz (3.), Vivien Schöllhorn (1. Junior)
Siegerehrung: (v.l.n.r.) Tom Spitzenberger (2.), Robin Rogalski (1.), Tobias Erdmann (1. Am), Tomasz Magdziarz (3.), Vivien Schöllhorn (1. Junior)
© Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup
 
Robin Rogalski: „Ich konnte gleich zu Beginn Tom Spitzenberger überholen, was sehr wichtig war. Nach zwei Runden fing es dann heftig zu regnen an und wir haben von Slicks auf Regenreifen wechseln müssen. Als das Rennen danach weiterging, konnte ich mich von Tom und Tomasz absetzen, denn die beiden haben miteinander gekämpft. In der letzten Runde habe ich realisiert, dass es mein erster Sieg in diesem Jahr ist und ich wurde kurz nervös. Aber alles ist gut gegangen und ich bin happy mit meinem Ergebnis.“
 
Tom Spitzenberger: „Insgesamt war es ein gutes Rennen für mich. Allerdings war es nicht einfach. Ich denke, es war vollkommen richtig, erst das Safety Car rauszuschicken und dann die Reifen wechseln zu lassen. Im Regen hatte ich dann keine Chance gegen Robin, ich bin aber auch glücklich mit Rang zwei. Tomasz kam gegen Ende des Rennens zwar immer näher, aber ich konnte ihn hinter mir halten. Mit der Brechstange hätte ich meinen zweiten Platz aber nicht verteidigt, denn einen Ausfall wollte ich auf gar keinen Fall riskieren.“
 
Tomasz Magdziarz: „Es war mein erstes Rennen mit einem Audi R8 LMS GT4 und das gleich unter diesen schwierigen Bedingungen. Nach zwei Kurven war ich Dritter, konnte also schon früh zwei Plätze gewinnen. Ich habe auch während des Rennens noch einiges gelernt und konnte so den Anschluss an Tom Spitzenberger herstellen. Insgesamt freue ich mich über den dritten Rang und bin froh, dass ich das Auto unbeschädigt durch das Rennen bekommen habe. Das war mir bei meinem ersten Einsatz auch sehr wichtig." 

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