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In der F1 werden für die Autoindustrie neueste Technologien ausprobiert
© mercedes | Zoom

Die Formel 1 ist ein technisches Labor für Innovationen der Autoindustrie

Die Königsklasse des Motorsports, die Formel 1, ist nach wie vor das beste und wichtigste Testfeld für Innovationen in der Automobilbranche. Je mehr technologische Fortschritte in der Zukunft zu erwarten sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass das auch so bleibt.

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Warum steht die Formel 1 an der Spitze der modernen Technologie?



Die Formel-1-Weltmeisterschaft, die bis 1981 unter dem Namen World Drivers' Championship Furore gemacht hat, ist ein Synonym für alle Autorennen. Seit der ersten Saison im Jahr  1950  hat es die Marke geschafft eine dominierende Kraft in der Welt des Rennsports zu bleiben. Bis heute zieht sie eine Menge Aufmerksamkeit und Fans aus der ganzen Welt an, die sich an dem rasanten Spiel mit Autos erfreuen.

Um die stetig wachsende weltweite Anziehungskraft der Formel 1 zu pflegen, finden regelmässig Rennen in verschiedenen Teilen der Welt statt. Im Laufe der Jahre wurden darüberhinaus sowohl für Handys als auch für Konsolen Motorsport-Spiele entwickelt, die den Fans den Sport noch näher bringen.  Auch die Glücksspielindustrie bleibt bei diesem Hype nicht aussen vor. Die Formel 1 ist bei vielen Bookmarkern ein fester Bestandteil, insbesondere bei Online-Casinos wie NetBet und Co.  Die Fans der einzelnen F1 Piloten setzen dementsprechend ihre Erwartungen auf solchen Plattformen um und platzieren ihre Wetten von überall aus.

Der F1 Bolide ist nach wie vor ein Testlabor für die Autoindustrie
Der F1 Bolide ist nach wie vor ein Testlabor für die Autoindustrie   ©mercedes

Die Formel 1 als Laboratorium für die Automobilindustrie



In den Anfangsjahren der Königsklasse waren die Technologien,  die in den Formel-1-Autos zum Einsatz kamen, in der Regel zu teuer  um sie in grossem Maßstab für die Produktion regulärer Strassenfahrzeuge einzusetzen.  Das hat sich jedoch seit einigen Jahren geändert, und seit Zeiten der Einführung von Hybridantrieben haben nun auch die erprobten Formel-1-Technologien in vielen Strassenfahrzeugen Einzug gehalten. Die Gründe dafür sind recht einfach: Die Formel-1-Autos sind die eigentlichen Laborratten für die Automobilindustrie. Hier werden neue Technologien als Erstes ausprobiert.

Mittlerweile ist es eine Normalität  dass die Boliden für die Autoindustrie zur Erprobung von technischen Neuerungen eingesetzt werden.  Zum Beispiel wurden bis in die 80er Jahre hinein keine Strassenfahrzeuge aus Kohlefaser hergestellt. In Rennwagen wurde jedoch mit dem Material experimentiert.  Die Erfahrungen in den Praxistests begünstigten einige Jahre später die Massenproduktion von Kohlefasern für Strassenfahrzeuge.

Der technologische Wandel verändert die Fertigung



Mit dem rasanten Wandel moderner Fertigungsverfahren und -techniken hat sich die feine Grenze zwischen Großserienproduktion und hochgradig individualisierter Produktion stark vermischt. Und Dank technologischer Innovationen in Bereichen wie Konnektivität und Datenverarbeitung sind moderne Maschinen in der Lage  dieselbe Tätigkeit oder Reihe von Tätigkeiten wiederholt auszuführen,  ohne an Genauigkeit zu verlieren. Noch interessanter ist die Tatsache, dass diese Maschinen mit der Zeit immer geschickter werden. Mit diesem Wissen haben sich die Automobilhersteller im 21. Jahrhundert der additiven Schichtfertigung zugewandt,  die in der Lage ist komplexe Formen unter Verwendung einer breiten Palette von Materialien zu entwerfen.

Letztendlich werden diese und weitere Technologien in die Formel 1 eingebracht, wo ständig viele verschiedene maßgefertigte Teile entwickelt und hergestellt werden müssen. Für die rechtzeitige Durchführung einer derart komplexen Arbeit ist Schnelligkeit von entscheidender Bedeutung. Diese Methode Autos zu bauen  schlägt sich in der Fertigung von Strassenfahrzeugen nieder.  Deshalb sehen wir fast  alle zwei Jahre neue Modelle verschiedener Hersteller. Die modernen Technologien, die bei der Herstellung von Einzelteilen und Prototypen in der Formel 1 zum Einsatz kommen, finden daher heutzutage schneller ihren Weg in die allgemeine Automobilindustrie und verbessern so beispielsweise auch die Sicherheit im Straßenverkehr.

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