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Jordi Tixier möchte als erster Fahrer in der Geschichte drei Mal in Folge ADAC MX Masters Champion werden
© ADAC Motorsport | Zoom

Titel-Hattrick oder ein neuer Champion? Die Favoriten des ADADC MX Masters 2022

 In rund zwei Wochen startet das ADAC MX Masters am 21./22. Mai im brandenburgischen Dreetz in seine 18. Saison. Acht Veranstaltungen auf verschiedenen Untergründen verlangen von den Piloten vielseitige Fähigkeiten ab. Die Fans dürfen endlich wieder an die Strecken zurück und sich auf einen spannenden Titelkampf freuen. Doch wer sind die Favoriten für die neue Saison?

Das ADAC MX Masters ist eine der angesehensten Motocross-Meisterschaften in Europa und 2022 dürfte der Titelkampf in der längsten Saison seit 2015 erneut spannend werden. Unter den Teilnehmern der Topklasse ADAC MX Masters befinden sich viele potenzielle Titelkandidaten, allen voran der amtierende Meister Jordi Tixier (FRA) vom KTM Sarholz Racing Team. Der ehemalige MX2-Weltmeister konnte die Serie in den vergangenen zwei Jahren gewinnen und ist sehr motiviert, als erster Fahrer in der Geschichte den Titel zum dritten Mal in Folge zu erringen. Doch der Franzose erhält starke Konkurrenz.
 
Max Nagl (GER) vom Krettek-Haas-Racing-Team führte im vergangenen Jahr die Tabelle bis zu einer Verletzung an. Der Husqvarna-Pilot hat bewiesen, dass er 14 Jahre nach seinem letzten ADAC MX Masters-Titel nach wie vor gut genug für ernsthafte Titelambitionen ist. Für Tom Koch (GER) vom Kosak Racing Team gibt es nach der Vizemeisterschaft 2021 und einem ersten Laufsieg ebenfalls nur ein Ziel: die Meisterschaft. Doch der KTM-Pilot muss bis zum Saisonstart eine Verletzung am Bein auskurieren, um von Beginn an attackieren zu können. Mit Adam Sterry (GBR) hat das KTM Sarholz Racing Team einen schnellen Teamkollegen neben Tixier verpflichtet, der bereits Podestplatzierungen in der MX2 Weltmeisterschaft errungen hat. Der Brite hat in ersten Rennen dieser Saison bereits gezeigt, dass er durchaus in der Lage ist, das Tempo von Tixier und Nagl mitzugehen. Das KMP Honda Racing-Team wirft mit Jorge Zaragoza (ESP) einen neuen, internationalen Fahrer ins Rennen. Zaragoza fuhr bereits im Rahmen des ADAC MX Masters in den Nachwuchsklassen, gibt nun aber sein Debüt in der Topklasse. Er fuhr kürzlich seine ersten WM-Punkte ein und dürfte insbesondere auf Strecken mit festeren Böden ein potenzieller Siegkandidat sein. Zum engeren Kreis der Fahrer mit Aussichten auf Top-Ergebnisse sind auch Tanel Leok (EST) vom MX-Handel Racing-Team und Michi Sandner (AUT) auf der KTM des Raths Motorsports Teams zu zählen.

 Stefan Ekerold möchte 2022 regelmäßig auf dem Podium stehen
 Stefan Ekerold möchte 2022 regelmäßig auf dem Podium stehen
© ADAC Motorsport
 
 
Neben Nagl und Koch rollen weitere starke deutsche Piloten an den Start. Stefan Ekerold (GER) vom Team Bauerschmidt MB33 hat in der vergangenen Saison einen guten Entwicklungsschritt gezeigt und möchte dort anknüpfen. Dass er Podestplätze einfahren kann, bewies er bereits in der Vergangenheit. Mit dem Schritt zum Vollprofi im vergangenen Sommer, sind regelmäßige Top Drei Platzierungen sein Ziel. Auch Lukas Platt vom DW-Racing Team hat den Schritt zum Berufsfahrer gewagt, wodurch er sich eine weiter Verbesserung seiner Ergebnisse erhofft. Der amtierende Deutsche Motocross Meister Open, Tim Koch, vom Team AB-Racing by Zweiradsport Schmitz, Mike Stender vom SHR Racing Team, Nico Koch vom neu gegründeten Schmicker Racing Team sowie Lion Florian vom KMP Honda Racing-Team sind weitere heimische Piloten, die Top Fünf Resultate erzielen können.
 
Nicht minder spannend wird es im ADAC MX Youngster Cup. Rick Elzinga (NED) vom Hutten Metaal Yamaha Racing-Team geht nach seinen Erfolgen in den Auftaktrennen der Europameisterschaft EMX250 als größter Favorit in die Meisterschaft. Maximilian Spies (GER) hofft nach dem Vizetitel im vergangenen Jahr, zurück auf einer Viertakt-Maschine des Schmicker Racing Teams, seinen Titel von 2020 zurück erobern zu können. Auch Camden MC Lellan (RSA) auf der KTM strebt den Titel an. Die deutschen Talente Marnique Appelt (GER) und Noah Ludwig (GER) haben in der vergangenen Saison ihre ersten Laufsiege eingefahren, worauf sie 2022 aufbauen möchten. Mit dem amtierenden ADAC MX Junior Cup 125-Champion Scott Smulders (NED) steigen auch Valentin Kees (GER), Constantin Piller (GER) und Bradley Mesters (NED) in den ADAC MX Youngster Cup auf und möchten sich dort an der Spitze etablieren.
 
Den ADAC MX Junior Cup 125 nutzen viele junge Talente als Zwischenstufe vom ADAC MX Junior Cup 85 in den ADAC MX Youngster Cup. Maximilan Werner (GER) vom Kosak Racing Team fährt in dieser Klasse seine zweite Saison und strebt naturgemäß den Titel an. Auch Roberts Lusis (LVA) und Karlis Reisulis (LVA) verbleiben in der Klasse. Doch sie erhalten Konkurrenz durch einige starke Aufsteiger aus der 85 ccm Klasse. Der ADAC MX Junior Cup 85-Champion Viteszlav Marek (CZE) ist nun ebenso auf den großen Maschinen unterwegs wie Markuss Kokins (LVA), Levi Schrik (NED) und Janis Reisulis (LVA).
 
Im ADAC MX Junior Cup 85 übernehmen nach dem Klassenaufstieg der Top-Piloten aus 2021 Gyan Doensen (NED) und Marius Adomaitis (LTU) als aussichtsreichste Kandidaten der Klasse die Favoritenrolle. Aaron Kowatsch (GER) war im vergangenen Jahr der bestplatzierte Deutsche der Meisterschaft und strebt den Sprung in die Top Fünf an.
 
Wer den besten Saisonstart am 21./22.5. in Dreetz hinlegt, können Fans sowohl an der Strecke als auch im kostenlosen Livestream verfolgen. 

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