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Schrötter Elfter in Alcaniz
© Liqui Moly/Liqui Moly/Intact GP/KF GLAENZEL | Zoom

Moto2: Schrötter nach Strafe in Alcaniz nur Elfter

Motorrad-Pilot Marcel Schrötter hat beim Großen Preis von Aragon seine Top-Ten-Platzierung nachträglich verloren.

Köln (SID) - Motorrad-Pilot Marcel Schrötter hat beim Großen Preis von Aragon seine Top-Ten-Platzierung nachträglich verloren. Der 28-Jährige aus Vilgertshofen, der beim Moto2-Lauf im 13. Saisonrennen in Alcaniz/Spanien auf den zehnten Platz gefahren war, erhielt nach dem Rennen eine Drei-Sekunden-Strafe wegen Überfahrens der Streckenbegrenzung und rutschte auf Rang elf ab.

Schrötter war im Qualifying am Samstag lediglich auf den 15. Rang gekommen, arbeitete sich dann im Rennen aber nach vorne. Schrötter profitierte dabei auch von einigen Stürzen, lag in der letzten Runde noch auf dem siebten Rang, fiel dann aber auf Platz zehn zurück - die Zeitstrafe sorgte für einen weiteren Positionsverlust.

"Nach einem schwierigen Wochenende waren wir auf einem guten Weg, ein ordentliches Ergebnis einzufahren. Aber am Ende stehen wir wieder blöd da", sagte Schrötter. Es sei "extrem schade, dass wir einen möglichen sechsten Platz nicht nach Hause bringen konnten. Es tut unheimlich weh, eigentlich ist mir zum Kotzen."

Den Sieg sicherte sich Raul Fernandez (Spanien), der damit zum ersten Rookie seit Marc Marquez 2011 avancierte, der mindestens fünf Saisonrennen gewonnen hat. Der mittlerweile achtmalige Motorrad-Weltmeister Marquez (Spanien) hatte bei seinem Debüt in der Moto2 sieben Triumphe gefeiert.

In der WM-Wertung machte Fernandez (212) fünf Punkte auf den WM-Führenden Remy Gardner (Australien/251) gut, der als Zweiter die Ziellinie überquerte. Schrötter (80) bleibt Neunter im Gesamtklassement.

In der Königsklasse feierte Francesco Bagnaia (Italien) seinen ersten MotoGP-Sieg und sprang in der Gesamtwertung auf den zweiten Rang. Der Ducati-Pilot lieferte sich ein packendes Duell mit dem sechsmaligen Champion Marc Marquez (Honda), der sich mit Platz zwei zufriedengeben musste. Auf Platz drei landete Titelverteidiger Joan Mir (Spanien/Suzuki). Spitzenreiter Fabio Quartararo (Frankreich/Yamaha) beendete das Rennen als Achter und hat mit 214 Punkten noch 53 Zähler Vorsprung auf den neuen Zweiten (161).

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