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Starker vierter Platz im "Sprintrennen" für Schrötter
© AFP/GETTY IMAGES/SID/MIRCO LAZZARI GP | Zoom

Moto GP: Nach Massencrash: Schrötter im Sprintrennen Vierter

Nach einem Massencrash beim Großen Preis von Portugal hat Marcel Schrötter im "Sprintrennen" die Chance auf einen Podiumsplatz liegen gelassen.

Köln (SID) - Nach einem Massencrash beim Großen Preis von Portugal hat Motorrad-Pilot Marcel Schrötter im "Sprintrennen" der Moto2 die Chance auf einen Podiumsplatz liegen gelassen. Der 29-Jährige aus Vilgertshofen belegte wie vor zwei Wochen in Austin/Texas den vierten Platz, nachdem er sich zwischenzeitlich bis auf Rang zwei vorgekämpft hatte.

"Die Chance, auf das Podium zu fahren, war groß, daher schwingt mit dem vierten Rang natürlich auch etwas Enttäuschung mit", sagte Schrötter: "Man bekommt in dieser Klasse nichts geschenkt. In so einem Sprintrennen will jeder absolut reinhalten und seine Chance nutzen."

Nach plötzlich einsetzendem Regen kam es beim fünften Saisonlauf in Portimao in der neunten Runde zu einem Rennabbruch. Reihenweise stürzten Fahrer in Kurve 2, Motorräder prallten gegeneinander, eines brannte. Ernsthaft verletzt wurde glücklicherweise niemand. Beim Neustart waren nur noch 15 von 30 Startern dabei, sieben Runden wurden gefahren. 

Schrötter, am Freitag Trainingsschnellster, ging von Rang acht auf die Strecke und arbeitete sich schnell nach vorn, zum ersten Sprung aufs Treppchen seit August 2020 fehlte erneut nicht viel. Der US-Amerikaner Joe Roberts holte seinen ersten Grand-Prix-Sieg.

Titelverteidiger Fabio Quartararo (Frankreich) feierte derweil seinem ersten Saisonsieg in der MotoGP und übernahm die Führung im Klassement. Der Yamaha-Pilot gewann souverän vor seinem Landsmann Johann Zarco (Ducati) und Aleix Espargaro (Spanien/Aprilia).

In der Gesamtwertung liegt Quartararo mit 69 Punkten vorne, gleichauf mit dem Spanier Alex Rins (Suzuki), der sich im Rennen vom 23. Startplatz bis auf den vierten Rang nach vorne gekämpft hatte. Espargaro ist mit 66 Punkten Dritter.

Quartararo kam mit mehr als fünf Sekunden Vorsprung ins Ziel, er profitierte aber auch von einem intensiven Zweikampf seiner Verfolger Joan Mir (Spanien/Suzuki) und Jack Miller (Australien/Ducati), der nach einem harten Manöver Millers mit einem Sturz beider Fahrer endete.

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