Stefan Bradl könnte Marquez ersetzen
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Bradl könnte Marquez mittelfristig ersetzen: "Gibt die Möglichkeit"

Honda-Testfahrer Stefan Bradl (Zahling) könnte den verletzten Weltmeister Marc Marquez (Spanien) mittelfristig in der MotoGP ersetzen. "Sollte Marquez einen längeren Zeitraum ausfallen, gibt es die Möglichkeit, dass ich einspringe", sagte der 30-Jährige im Gespräch mit Sport1. 

Beim zweiten WM-Lauf am Sonntag (14.00 Uhr/ServusTV und DAZN) in Jerez ist Bradls Einsatz aber noch keine Option. "Ich wäre natürlich grundsätzlich in der Lage", sagte der Moto2-Weltmeister von 2011: "Aber coronabedingt habe ich schon lange nicht mehr auf einer MotoGP-Maschine gesessen. Daher fehlt mir das Training." 
 
Zudem sei es "aktuell zu kurzfristig, da es in Bezug auf die technische Entwicklung und aus Fahrersicht keinen Sinn ergibt, auf die Schnelle als Ersatz einzuspringen." Mit den Aufgaben eines Ersatzfahrers ist Bradl vertraut: "Ich habe das 2018 und 2019 schon gemacht. Da haben wir genug Erfahrung, um da kurzfristig handeln zu können." Sollte Marquez länger ausfallen, "bin ich bereit".
 
Marquez war am Sonntag beim ersten Saisonrennen in Jerez bei einer Aufholjagd vom Ende des Feldes bis auf Rang drei nach vorn gestürmt und dann ins Kiesbett geflogen. Seine Maschine traf ihn unglücklich und verursachte einen Bruch im rechten Oberarm. Der Spanier wurde am Dienstag in Barcelona erfolgreich operiert. Seine Rückkehr ist frühestens für den dritten WM-Lauf in Brünn/Tschechien (9. August) geplant.

Sport-Informations-Dienst