Die abgeschlossene Versicherung beim Autokauf wird meist jahrelang nicht mehr kontrolliert - man könnte aber viel Geld sparen
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Wissen: Niedrigere Autokosten beginnen nicht am Benzinpreis

Beim Auto lässt sich oft mehr sparen, als man denkt. Und zwar nicht nur beim Tanken oder bei der Werkstatt. Viele laufende Kosten werden einmal abgeschlossen und danach jahrelang einfach weiterbezahlt – obwohl sich Tarife, Konditionen und Angebote längst verändert haben. Wer sich einmal im Jahr die Mühe macht Versicherung, Finanzierung, Service, Reifen, Tankkosten und andere Ausgaben zu überprüfen, kann die jährliche Belastung deutlich reduzieren. Teilweise sind sogar mehrere Tankfüllungen „gratis“ drin – allein dadurch, dass man bestehende Verträge vergleicht, Angebote einholt und die eigenen Möglichkeiten nutzt. Der Aufwand ist überschaubar, doch genau diese regelmäßige Kontrolle lassen erstaunlich viele Autofahrer aus. Wir zeigen, an welchen Stellen sich der Blick auf die jährlichen Autokosten besonders lohnt und wie aus vielen kleinen Einsparungen am Ende ein durchaus beachtlicher Betrag werden kann.

Niedrigere Autokosten beginnen nicht an der Zapfsäule


Wer genau auf den Benzinpreis achtet weiß, dass ein paar Cent pro Liter übers Jahr deutlich zu Buche schlagen. Clever tanken lohnt sich also. Aber der Sprit ist nur ein Teil dessen, was das Auto kostet. Die Autoversicherung ist eine der größten festen Jahresposten, und genau dort lassen viele Geld liegen. Packt man beides an, spart man gleich doppelt - an der Zapfsäule und beim Versicherungsbeitrag.

Tip: Alle Autokosten zusammenrechnen

Werkstattkosten werden verglichen - Versicherungsbeiträge sollte man auch vergleichen
© speedmagazin / ki - Die Werkstattkosten werden verglichen - das sollte man auch bei den Versicherungsbeiträge machen

Sprit, Versicherung, Wartung, Steuer und Wertverlust. Erst wenn man alles zusammenrechnet, sieht man was ein Auto wirklich pro Jahr kostet. Oft erschrickt man über die Gesamtsumme - und fast immer kommt der größte Betrag nicht beim Tanken heraus, sondern bei den Fixkosten, die man selten genauer anschaut. Die Versicherung steht dabei ganz vorne.



Der Kfz-Versicherungsbeitrag ist oft jahrelang nicht geprüft

Wie beim Tanken lohnt sich auch bei der Versicherung das Vergleichen. Die meisten schließen ihre Auto-Versicherung irgendwann ab und schauen danach nicht mehr hin. Preise für dieselbe Deckung gehen jedoch weit auseinander, und dem Versicherer treu zu bleiben bringt selten den günstigsten Tarif. Ein Vergleich kostet ein paar Minuten und kann mehr sparen als ein Jahr lang günstig zu tanken.


Die passende Deckung fürs Auto wählen


Fährt man ein älteres Auto, ist Vollkasko oft schade, weil die Auszahlung im Falle eines Falles auf den Zeitwert begrenzt ist. Kfz-Haftpflicht oder eine Teilkasko reicht dann meist. Für ein neues oder teures Auto ist aber eine umfangreichere Deckung immer sinnvoll. Also zunächste mal den Wert des Autos bestimmen, damit man nicht mehr für die Deckung ausgibt als man braucht. 

Tip: Kilometer und die Selbstbeteiligung nutzen


Die Jahreskilometer zählen beim Versicherungsbeitrag mit. Und wählt man eine höhere Selbstbeteiligung, sinkt die monatliche Last, weil man den ersten Schaden selbst zahlt. Für alle, die eine Rücklage haben und in der Regel kaum risikoreich fahren, sind das zwei einfache Wege den Beitrag erheblich zu senken.

Vorteil beim online Vergleich: Man sieht den Preis sofort

Wie bei einem Preisvergleich für Sprit sieht man online sofort was eine Police kostet. Wer eine kfz-versicherung bei einem Anbieter ohne Vermittler abschließt, zahlt oft sogar weniger und regelt alles selbst. Kein Angebot, auf das man warten muss - einfach die erforderlichen Daten eingeben und der Preis steht augenblicklich da.

Beispiel: Den Beitrag in Tankfüllungen umrechnen

Um den Vorteil besser greifbar zu machen: Den gesparten Betrag zum Versicherungsbeitrag in Tankfüllungen umrechnen. Eine Ersparnis von über hundert Euro im Jahr entspricht schnell einigen vollen Tanks. So sieht man schwarz auf weiß, dass die Ersparnis bei den Fixkosten oft größer ist als das Tüfteln um den günstigsten Liter.

Tip: Eine feste Gewohnheit draus machen 

So wie man fast automatisch den Benzinpreis im Blick behält, kann man auch die Autokosten jährlich durchgehen. Passt die Deckung noch? Fährt man immer noch die gleichen Kilometer/Jahr oder mehr oder weniger? Ein kurzer Check pro Jahr sorgt dafür, dass man sowohl an der Zapfsäule als auch beim Versicherungsbeitrag so wenig wie möglich ausgibt.

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an / zs