FREENOW, Europas App für Mobilität, schafft gemeinsam mit engagierten Taxiunternehmen in Hamburg einen neuen Service und bietet ab sofort inklusive Beförderungsmöglichkeiten in der Hansestadt. Zum Start integriert das Unternehmen 35 barrierefreie Fahrzeuge in die Flotte. Diese lassen sich ab sofort per einfachem Klick über die FREENOW App bestellen und stehen ad hoc oder auf Vorbestellung zur Verfügung. Es gilt der Hamburger Taxentarif.
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Rollstuhl Taxi jetzt in Hamburg über FREENOW App - mit barrierefreien Fahrzeugen in Hamburg

(Hamburg Projekt Zukunftstaxi)  Menschen mit Behinderung, die für ihre tägliche Mobilität auf einen Rollstuhl angewiesen sind, haben in vielen deutschen Städten nach wie vor nur wenige Möglichkeiten, sich ad hoc innerhalb der Stadt befördern zu lassen - ob zum spontanen Restaurantbesuch, Treffen mit Freunden oder auch für Arbeitstermine. Bislang schließen häufig Sonderfahrdienste diese Lücke, meist mit wochenlangem Vorlauf. In Bezug auf Mobilität ist dies ein Manko an gesellschaftlicher Teilhabe. FREENOW, Europas App für Mobilität, schafft nun gemeinsam mit engagierten Taxiunternehmen Abhilfe und bietet ab sofort neue inklusive Rollstuhl  Beförderungsmöglichkeiten in Hamburg. Zum Start integriert das Unternehmen 35 barrierefreie Fahrzeuge in die Flotte. Diese lassen sich ab sofort per einfachem Klick über die FREENOW App bestellen und stehen ad hoc oder auf Vorbestellung zur Verfügung. Es gilt der Hamburger Taxentarif. 

Hamburg mit Projekt Zukunftstaxi Vorreiter für Großstädte

FREENOW, Europas App für Mobilität, schafft gemeinsam mit engagierten Taxiunternehmen in Hamburg einen neuen Service und bietet ab sofort inklusive Rollstuhl Beförderungsmöglichkeiten in der Hansestadt.
Zum Start integriert das Unternehmen 35 barrierefreie Fahrzeuge in die Flotte. Diese lassen sich ab sofort per einfachem Klick über die FREENOW App bestellen und stehen ad hoc oder auf Vorbestellung zur Verfügung. Es gilt der Hamburger Taxentarif

Ermöglicht wird diese neue Inklusionsflotte auch durch das 2021 ins Leben gerufene Projekt "Zukunftstaxi" der Stadt Hamburg. Mithilfe von finanziellen Zuwendungen der Hansestadt konnten bislang Förderungen für 400 E-Taxen und 60 inklusive Taxen vergeben werden. Seit April dieses Jahres läuft eine dritte Förderstufe für den weiteren Ausbau, in dieser wurden nochmal fünf weitere Inklusionstaxenförderungen vergeben. Bis Ende des Jahres sollen so rund 50 inklusive E-Taxen auf Hamburgs Straßen unterwegs sein, bis Sommer 2024 sollen es insgesamt dann 65 sein. FREENOW ist Projektpartner der Initiative und vermittelt über die eigene App gegenwärtig mehr als 80 Prozent der mittlerweile 442 E-Taxen, die im Hamburger Stadtgebiet unterwegs sind. Seit Projektstart konnten auf diese Weise bereits mehr als 3.600 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.

Hamburg ist in Deutschland führend bei nachhaltiger und inklusiver Mobilität

Alexander Mönch, President FREENOW Deutschland und Österreich:


"Wir freuen uns, dass wir nun mit einer neuen Beförderungsoption in Hamburg starten und erstmals eine verlässliche Verfügbarkeit von inklusiven Fahrzeugen im Stadtgebiet herstellen. Individuelle, spontane Mobilität für Menschen mit Behinderungen ist hierzulande leider noch immer viel zu selten möglich. Dies grenzt viele Menschen von der sozialen Teilhabe aus. Wir haben unser neues Angebot in den vergangenen Wochen in Zusammenarbeit mit den Hamburger Elbe-Werkstätten (https://www.elbe-werkstaetten.de/) getestet und sind stolz darauf, mit dem neuen Flottentyp und gemeinsam mit Taxiunternehmen einen entscheidenden Beitrag zur inklusiven und unkomplizierten Mobilität zu leisten. Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstreicht damit ihren guten Ruf als Modellstadt für Mobilität."

Anjes Tjarks, Senator der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende:


"Die Mobilitätswende ist inklusiv und soll allen Menschen zugute kommen. Deshalb ist es unser Bestreben, die öffentlichen Mobilitätsangebote, zu denen auch die Taxen mit ihrem individuellen Beförderungsangebot gehören, inklusiv und attraktiv zu gestalten. Neben dem Umstieg auf lokal emissionsfreie Antriebe der Fahrzeugflotte ist es auch wichtig, dass die Buchung von Taxen mit Rollstuhlbeförderung möglichst unkompliziert möglich ist. FREENOW bündelt in seiner App erstmals eine nennenswerte Anzahl inklusiver Taxen-Angebote der Stadt und bietet damit eine erste hamburgweite Verfügbarkeit an. Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, können so einfach und zeitnah buchen und bis zu fünf Begleitpersonen ohne weiteren Preisaufschlag in einem Fahrzeug mitnehmen. Hamburg ist mit bereits 35 lokal emissionsfreien Inklusionstaxen und der digitalen Bestellmöglichkeit bundesweit Vorreiter und arbeitet gemeinsam mit der Taxen-Branche daran, das Angebot weiter auszubauen."

Ulrike Kloiber, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen:


"Die Nachfrage an Inklusionstaxen ist bereits heute groß und ich bin mir sicher, dass sie sich zukünftig noch steigern wird. Menschen mit Behinderungen fordern zunehmend ihre Rechte ein. Sie sind ein Teil unserer Gesellschaft, der glücklicherweise immer sichtbarer wird. Mobil zu sein, zu jeder Tages- und Nachtzeit - selbstständig, flexibel und spontan - das ist für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit. Für Menschen mit Behinderungen dagegen ist Mobilität oftmals noch mit großen Herausforderungen verbunden. Inklusionstaxen ermöglichen spontane, bezahlbare Taxifahrten und ermöglichen somit echte Teilhabe und selbstständige Mobilität."

 Rolf Tretow, Sprecher der Elbe-Werkstätten-Geschäftsführung:


"Wir unterstützen das Vorhaben, Menschen mit Behinderungen die Teilhabe so einfach und selbstverständlich wie möglich zu machen. Das neue Mobilitätsangebot in Hamburg ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. Beispielhaft ist, dass zum Testen der App auch Rollstuhlfahrer als potentielle Kunden einbezogen wurden. Nur wenn die Wünsche der Betroffenen von vornherein mitgedacht werden, kann Inklusion wirklich gelingen. Ich wünsche mir, dass mehr Unternehmen die Barrierefreiheit ihrer Produkte und Dienstleistungen vor Einführung testen."

Die Hamburger Mobilitätsplattform FREENOW plant den Service künftig auch deutschlandweit anzubieten. In zahlreichen Metropolen befindet sich das Unternehmen bereits in Gesprächen mit der Taxi- und Mietwagenbranche, Sozialverbänden sowie mit Städtevertretern. Freizeitfahrten von Menschen mit Behinderungen, etwa Fahrten ins Kino, Museen oder Biergärten, können bei ausreichender Abdeckung auch vom lokalen Taxigewerbe ausgeführt werden. Taxis sind dem Sonderfahrdienst vorzuziehen, weil sie bei ausreichender Abdeckung weniger zeitlichen Vorlauf bei der Buchung benötigen und universell einsetzbar sind. Taxis sind zudem deutlich günstiger, da bei den meisten Fahrten kein zweiter Fahrer benötigt wird. Interessierten Unternehmen aus dem Taxigewerbe bieten sich in der Folge auch geschäftliche Möglichkeiten, wenn sie gezielt auf inklusive Fahrzeuge bei der Bereitstellung ihrer Services setzen.

Weitere Informationen zur Initiative "Zukunftstaxi" der Stadt Hamburg und dem Engagement von FREENOW finden Sie hier: https://www.hamburg.de/zukunftstaxi/

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