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Online Spielen wird ab nächsten Sommer auch in Deutschland legalisiert
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Rennspiele sind im Trend - Aber wichtig ist es das richtige Online Casino zu wählen

Im Juli 2021 wird es endgültig möglich sein legal virtuelle Casinospiele zu spielen. Dann nämlich tritt der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft, was vorher nur in Schleswig-Holstein möglich war. Man mag es kaum glauben, doch bereits vor zwanzig Jahren ist das erste virtuelle Casino entstanden. In dieser Zeit war das Spielen in Online Casinos in Deutschland generell illegal, sodass das sich der Markt des Spielens in Online Casinos auf lizensierte Casinos in anderen Teilen Europas verlagert hat.Nach vielen Diskussionen und Anpassungen haben sich die deutschen Bundesländer auf den neuen Glücksspielregulierungsstaatsvertrags (GlüStV-neu) geeinigt. Mehr dazu gibt es auf der Website des isa-guide.

Der Staat hat immer das Monopol

In diesem Vertrag steht im § 22c Abs. 1 GlüStV, dass der Staat ein Monopol für die Veranstaltung von Online Casino hat, aber diese Aufgabe an Private abgeben darf. Die virtuellen oder Live-Casinospiele – nicht zu verwechseln mit Automatenspielen oder Poker über das Internet – fallen in die Rubrik eines sogenannten Bankhalterspiels mit Teilnahmemöglichkeit über das Internet (§ 3 Abs. 1a Satz 2 GlüStV), beispielsweise wie die Klassiker Roulette, Black Jack, Baccara sowie Poker-Varianten, bei denen der Veranstalter selbst mitspielt. 
 
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Einschränkungen durch das GlüStV-neu
 
Doch der GlüStV-neu wird bedeutende und weitgreifende Änderungen mit sich bringen. Denn im Zentrum steht der Spielerschutz und die Prävention der Suchtgefährdung, die durchaus durch das Spielen am Computer entstehen kann. Dennoch wollen die deutschen Bundesländer, dass die Regelungen des Glücksspiels flexibel, zumindest aber teilflexibel bleiben. Jetzt ist das Ziel das System kontinuierlich weiterzuentwickeln und dafür zu sorgen, dass der Vertrag auch die grundlegenden Fragen erfasst.
 
Passionierte Gamer, die gerne virtuelle Spiele im Online Casino spielen, können sich also ab dem 1. Juli 2021 (sobald das neue Gesetz in Kraft tritt) freuen. Das neue Gesetz ermöglicht das virtuelle Spielen in Online Casinos ohne dass Strafen zu befürchten sind. Allerdings sind die Regeln, die im GlüStV-neu niedergelegt sind, recht strikt. Diese Regularien regeln den Anspruch:
 
1. Teilnehmer an Spielen im Online Casinos
Die Glücksspielanbieter müssen den Spielern ein eigenes Konto einrichten, auf dem maximal 1.000 Euro pro Monat liegen und verspielt werden dürfen.. Gewinne können erneut eingesetzt und für weitere Spiele genutzt werden.
 
2. Aufgaben von Inhabern der Online Casinos
Die Inhaber von Online Casinos sind verpflichtet jedem Kunden sein eigenes Konto zu eröffnen und die Sicherheit zu schützen. Ausserdem ist es wichtig, ein automatisiertes System zur Früherkennung von Spielesüchtigen zu implementieren.
 
Alle Bundesländer werden über eine einzige Glücksspielagentur, die neu gegründet wird und ihren Sitz in Sachsen Anhalt erhält, verwaltet und beaufsichtigt. Hier wird auch die aktuelle Sperrdatei hinterlegt, in der alle gesperrten Spieler aufgelistet sind. OnlineCasinos und virtuelle Wettbüros müssen der Glücksspielagentur alle gespeicherten Daten zur Verfügung stellen.
 
 
Nutzung von nicht lizensierten Online Casinos
 
Wenn ein Nutzer ein Konto bei einem Online Casino eröffnen möchte, gibt es einiges zu beachten. Deutsche Online Casinos brauchen für ein straffreies Spiel eine Lizenz. In Deutschland ist dies aufgrund der fehlenden Rechtsbasis allerdings noch nicht möglich. Gleichzeitig sollten die Spieler in virtuellen Casinos eine Lizenz auch als Gütezeichen verstehen. Ist ein Online Casino lizensiert, bedeutet dies mehr persönliche und finanzielle Sicherheit beim Spielen. Daher sind lizensierte Online Casinos immer beliebter, denn die Lizenz bietet zusätzliche Sicherheit für die Spieler und ermöglicht den Sprung in die Legalität. 
 
Als Alternative zur zur Zeit noch nicht möglichen Lizensierung der Online Casinos durch deutsche Online Casinos können andere Lizenzen eingesetzt werden. Als Beispiel ist die Lizenz der Aufsichtsbehörde „Malta Gaming Authority“ (kurz MGA) zu nennen, einer der wichtigsten Regulierungsbehörden für Glücksspiel in der Europäischen Union. Es ist Aufgabe der Behörde die unterschiedlichen Anbieter im Bereich Glücksspiel – wie Casinos, Anbieter von Sportwetten oder Lotterien – zu überprüfen. Ziel ist es, dass lediglich seriöse Anbieter ihren Service auf dem Markt anbieten können und schwarze Schafe aussortiert werden. Gleichzeitig geht es um die Bekämpfung der Kriminalität. Also alles in allem eine gute Sache für Player.
 

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