Mitten in der Nacht werden die meisten Fussballspiele während der WM 2026 angepfiffen - für den Arbeitsalltag eine Herausforderung!
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Nachtschicht fürs Spiel: Wie die WM den Büroalltag aus dem Takt bringt

Es ist DAS Event für alle Fussball-Fans: Die Fußball WM in Mexiko Stadt im Juni 2026. Die Fans sind gespannt auf die Ergebnisse, freuen sich auf die Spiele und haben auch schon diverse Pläne die Austragungen in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko-Stadt ist so gesehen also nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein soziales Experiment im Alltag von Millionen Fans weltweit. Eine aktuelle Studie beleuchtet wie stark sich Arbeitsroutinen, Produktivität und Tagesabläufe verändern, wenn Spiele aufgrund des Zeitunterschieds zu ungewohnten Uhrzeiten stattfinden. Zwischen nächtlichen Live-Übertragungen und frühen Morgenanpfiffen geraten gewohnte Strukturen ins Wanken.

Studie zeigt: So beeinflusst die WM 2026 den Arbeitsalltag in Deutschland


Wenn ein solch globales Event wie die Fussball Weltmeisterschaft auf der anderen Seite der Welt stattfindet, ist besonders der Einfluss auf den Arbeitsalltag auffällig: Viele Fussball Fans verschieben ihre Schlafzeiten, planen Meetings um oder verfolgen Spiele sogar heimlich während der Arbeitszeit. Die Studie zeigt, dass insbesondere in Ländern mit größerer Zeitverschiebung kreative Lösungen entstehen – von flexiblen Arbeitsmodellen bis hin zu spontanen „Fußballpausen“. Unternehmen reagieren darauf allerdings ziemlich unterschiedlich: Während einige Verständnis zeigen, kämpfen andere mit sinkender Konzentration und erhöhter Müdigkeit ihrer Mitarbeitenden.

Gleichzeitig wirft die Untersuchung ein Licht auf die emotionale Dimension des Turniers. Trotz Erschöpfung überwiegt bei vielen die Begeisterung, Teil eines globalen Ereignisses zu sein. Die WM wird damit nicht nur zum sportlichen Highlight, sondern auch zum Stresstest für moderne Arbeitskulturen in einer zunehmend vernetzten Welt.

Die Fussball WM 2026 in Mexiko Stadt


Fazit: Wenn dann im Juni 2026 die Fußball-WM im weltberühmten Aztekenstadion in Mexiko-Stadt eröffnet wird, bedeutet das für viele Fussball Fans in Deutschland lange Fußballnächte und müde Arbeitstage. Zahlreiche Topspiele werden wegen der Zeitverschiebung bei uns erst nach Mitternacht angepfiffen.

In einer deutschlandweiten Umfrage hat casino.ch nun untersucht, wie Fans ihren Berufsalltag zwischen Job und WM-Fieber organisieren wollen – und welche Möglichkeiten und Tricks sie dafür in Betracht ziehen.

Fussball WM: Rund jeder Zweite nimmt Leistungseinbußen im Job in Kauf


Während 42,3% der Befragten der Meinung sind, dass Spiele nach Mitternacht für sie kein Problem darstellen, rechnen viele mit negativen Auswirkungen auf ihren Arbeitsalltag.

32,7% erwarten dabei sich am nächsten Tag schlechter konzentrieren zu können. Weitere 13 % stellen sich darauf ein, am nächsten Tag deutlich langsamer zu sein. 12% planen sogar wichtige oder anspruchsvolle Aufgaben bewusst auf den Nachmittag zu verschieben.

Die WM könnte damit für viele Unternehmen auch zum Produktivitätstest werden.

Für die WM wird auch im Büro getrickst:  Um trotz später Anstoßzeiten nichts zu verpassen, planen viele Beschäftigte konkrete Anpassungen ihres Arbeitsalltags. 20,5% haben vor später anzufangen, 13,4% früher aufzuhören.

Rund jeder Fünfte macht dafür auch vor dem Arbeitsrecht nicht Halt. Trotz Streaming-Verbots am Arbeitsplatz geben 22,5% an, WM-Spiele heimlich während der Arbeitszeit verfolgen zu wollen. Falls sich Job und WM nicht vereinbaren würden, kämen für 10,2% sogar ein Jobwechsel in Frage, zum Beispiel zu einem Arbeitgeber mit Homeoffice oder flexibleren Arbeitszeiten.

Jeder Siebte hat schon für Fußball krank gemacht

Für so manchen Fan hatte Fußball offenbar sogar Vorrang vor der Arbeit. 14,6% der Befragten geben an, bereits mindestens einmal Urlaub genommen oder sich krankgemeldet zu haben, um ein Spiel zu sehen oder sich von einer langen Fußballnacht zu erholen. 6,8% sogar mehrfach. Weitere 21,9% haben zumindest schon darüber nachgedacht.

Millennials sind am risikofreudigsten 

Millennials geben mit 24,1% am häufigsten an die Spiele heimlich am Arbeitsplatz verfolgen zu wollen. Bei der Generation Z liegt dieser Wert mit 24% ähnlich hoch.

Die Generation X zeigt sich deutlich zurückhaltender. 80% würden lieber das Spiel verpassen, als Regeln am Arbeitsplatz zu brechen. Bei der Generation Z liegt dieser Wert bei 57,3%.

Millennials (16,3%) und Generation Z (16,1%) geben außerdem am häufigsten an, für Fußball bereits Urlaub genommen oder sich krankgemeldet zu haben.

Jeder vierte Berliner plant, während der Arbeitszeit zu streamen

In Berlin plant mit 26,5% mehr als jeder Vierte die Spiele während der Arbeitszeit zu verfolgen. Das ist der höchste Wert unter den deutschen Großstädten. Gleichzeitig legen die Berliner auch auf einen früheren Feierabend Wert: 22,1% der Befragten wollen ihren Arbeitsalltag entsprechend anpassen.

In Frankfurt zeigen sich Beschäftigte besonders unbeeindruckt von den späten Anstoßzeiten. 50% sagen, dass Spiele nach Mitternacht für sie kein Problem darstellen. Gleichzeitig geben 18,6% an bereits Urlaub genommen oder sich krankgemeldet zu haben, um Fußball zu schauen oder sich von einem Spiel zu erholen. 

Ganz anders in Köln: Hier dürften die Auswirkungen am stärksten zu spüren sein. 22,2% erwarten am nächsten Morgen langsamer zu arbeiten als sonst. 31,1% planen außerdem wegen der Spiele später mit der Arbeit zu beginnen.

Info über die Methodik und Quellen der Studie zur Fussball WM in Mexiko Stadt 2026

Für diese Studie wurden 697 Deutsche verschiedener Altersgruppen und Geschlechter über die Online-Plattform Prolific rekrutiert und befragt. Alle Befragten waren zum Zeitpunkt der Umfrage berufstätig und gaben an, die WM 2026 verfolgen zu wollen. Die Umfrage wurde zwischen dem 20. und 23. Februar 2026 durchgeführt.

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