Infothema: Reifen sind für Sicherheit entscheidend!
(Infothema: Reifen) Darum ist die Wahl des richtigen Reifens für das Fahrgefühl und die Sicherheit entscheidend: Der Reifen sorgt nicht nur für Sicherheit und beeinflusst das Fahrverhalten, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle für die Effizienz, für den Benzinverbrauch und den Bremsweg. Das sind nur einige der Kriterien, warum die Wahl der Reifen äußerst wichtig ist.Warum die Wahl des richtigen Reifens für das Fahrgefühl
und die Sicherheit entscheidend ist
Bekanntlich kommt den Reifen eines Fahrzeugs eine enorme Bedeutung zu. Sie sorgen nicht nur für Sicherheit und beeinflussen das Fahrverhalten, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle für die Effizienz. Schon daher ist die Wahl der Reifen äußerst wichtig.
Welchen Einfluss die Reifen auf das Fahren haben
So bestimmen die Gummimischung und das Profil der Reifen, wie viel Grip sie haben. Dies ist für das Kurvenverhalten und die Stabilität bei Seitenwind wichtig. Breitere Reifen bieten meist mehr Haftung in den Kurven, während sportliche Reifen für ein direkteres Lenkgefühl sorgen. Die Profiltiefe der Reifen ist relevant für die Haftung bei Nässe. Ist sie zu gering, dann rutscht das Fahrzeug auf einer nassen Strecke stärker als bei einem tieferen Profil.
Die Profiltiefe ist ebenso ausschlaggebend für die Lautstärke der Abrollgeräusche und die Vibrationen, die die Reifen verursachen, sowie für den Komfort der Federung. Zwar machen Reifen mit niedrigerem Profil einen sportlicheren Eindruck, sind gleichzeitig aber lauter und härter und somit weniger komfortabel.
Wie schnell ein Auto beim Bremsen zum Stehen kommt, hängt sowohl von der Qualität als auch dem Zustand der Reifen ab. Gute und neue Reifen sorgen für einen relativ kurzen Bremsweg – vor allem dann, wenn die Straße nass ist. Bei minderwertigen oder abgenutzten Reifen ist der Bremsweg dagegen deutlich länger, was in dramatischen Situationen eine Gefahr darstellen kann.
Der Verbrauch des Fahrzeugs wird durch den Rollwiderstand der Reifen beeinflusst. Ist er niedrig, dann benötigt das Auto weniger Treibstoff. Breitere Reifen sorgen hingegen für einen vergleichsweise höheren Verbrauch.
Kriterien für die Wahl der Reifen
Auf dem Markt sind zahllose Reifen unterschiedlicher Hersteller verfügbar. Allein beim namhaften Anbieter reifen-pneus-online.de stehen über 8 Millionen Reifen zur Auswahl. Daher kann es eine Herausforderung sein, sich für das passende Modell zu entscheiden.
Wichtig sind vor allem die Angaben zur Reifengröße, die im Fahrzeugschein zu finden sind. Sie beinhalten die Breite des gefüllten Reifens, die Höhe der Reifenflanke und den Felgendurchmesser. Zudem verzeichnet der Fahrzeugschein den Last- und den Geschwindigkeitsindex.
Der Lastindex gibt die maximale Belastbarkeit eines einzelnen Reifens an. Die Kilogrammanzahl lässt sich über den Index einer fixen Tabelle entnehmen. Der Geschwindigkeitsindex definiert, für welche maximale Dauergeschwindigkeit ein Reifen ausgelegt ist. Es handelt sich um einen Buchstaben, der eine Entsprechung in Stundenkilometern in einer festgelegten Tabelle hat. Wenn Reifen in einer Größe oder mit einem Last- oder Geschwindigkeitsindex aufgezogen werden sollen, die nicht im Fahrzeugschein vermerkt sind, dann ist dafür ein offizielles Gutachten notwendig. Eventuell entspricht die neue Bereifung nicht der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung und ist daher grundsätzlich nicht zulässig.
Von Bedeutung ist außerdem, ob es sich um Sommer-, Winter- oder Ganzjahresreifen handelt. Viele Autobesitzer fragen sich vor allem, ob sie zwischen Sommer- und Winterbereifung wechseln oder eine ganzjährige Lösung bevorzugen sollten.
Reifen für bestimmte Jahreszeiten sind auf die jeweiligen Wetterverhältnisse ausgelegt und ihnen daher am besten gewachsen. Dies sorgt für ein besseres Handling bei extremen Wetterbedingungen, also etwa bei Hitze oder Eis. Ganzjahresreifen bilden einen Kompromiss und sind gut bei moderatem Klima. Schwächer sind sie dagegen bei großer Hitze und starkem Schneefall. In Regionen, in denen das Wetter selten extrem ist, können ganzjährige Reifen daher praktisch sein. Weil die Bereifung für die herrschenden Wetterverhältnisse passend sein muss, könnten Winterreifen bei extremem Schneefall oder Glätte gesetzlich vorgeschrieben sein.
Nicht zuletzt spielt das Budget für die Wahl der Reifen eine gewisse Rolle. Kostengünstige Exemplare könnten von minderer Qualität sein, was sich etwa auf die Länge des Bremswegs auswirkt. Reifen von Premium-Herstellern weisen nicht nur bessere Bremswerte auf, sondern sind meist auch länger haltbar. Allerdings kosten sie üblicherweise mehr. Ein guter Kompromiss zwischen Preis und Leistung ist die Anschaffung von Reifen der Mittelklasse.
Wann die Zeit für neue Reifen gekommen ist
Für den Zustand der Reifen ist neben der Alterung vor allem der Verschleiß entscheidend. Typischerweise sind Sommerreifen zwischen 30.000 und 50.000 Kilometern in einem guten Zustand, Winterreifen zwischen 20.000 und 40.000 Kilometern. Bei Ganzjahresreifen zeigt sich nach 25.000 bis 40.000 Kilometern ein deutlicher Verschleiß.
Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Empfehlenswert ist jedoch, dass die Profiltiefe 3 Millimeter bei Sommer- und 4 Millimeter bei Winterreifen nicht unterschreitet. Auch wenn das Profil noch ausreichend ist, sollten Reifen nach spätestens 8 bis 10 Jahren ersetzt werden.
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gp / on