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Kein perfekter Tag in Barcelona
© Kuhne | Zoom

Hofor Racing by Bonk Motorsport erfolgreich in der 24h Endurance Series Europe

(Speed-Magazin.de) Zum Abschluss der 24h Endurance Series Europe erlebte das Team Hofor Racing by Bonk Motorsport ein durchwachsenes Wochenende in Barcelona (Spanien). Teamchef Michael Bonk: „Unser GT4-BMW büsste alle Chance nach einer Kollision beim Start ein. Der Cup-BMW kam dagegen ohne größere Probleme über die Distanz und holte einen weiteren Klassensieg.“

Der BMW M4 GT4 in der GT4-Klasse ging mit Martin Kroll/Michael Schrey/Michael Fischer und Thomas Jäger an den Start. Nach der Trainingsbestzeit war das Rennen bereits nach der ersten Runde so gut wie beendet. Teamchef Bonk: „Ein Porsche ist dem BMW aufs Hinterrad gefahren. Der Radträger war kaputt, die Reparatur hat dann über drei Stunden gedauert. Wir sind dann das Rennen als Testfahrt zu Ende gefahren. Aber mit 80 Runden Rückstand war nicht mehr als Rang drei möglich.“

Den BMW M240i Racing Cup von Martin Kroll/Axel Burghardt/Michael Bonk/Volker Piepmeyer fuhr konstant seine Runden und gewann die Klasse. Teamchef Bonk: „Es war sehr heiß in Barcelona. Deswegen haben wir ein wenig Tempo herausgenommen. Eine sinnvolle Entscheidung, denn im Gegensatz zu vielen Konkurrenten hatten wir keine Schwierigkeiten mit dem Temperaturen.“

Nach Abschluss der Europa-Saison kann sich das Team Hofor Racing by Bonk Motorsport über einige Titel in der 24h Endurance Series freuen. Der BMW M4 GT4 holte in der GT4-Klasse die Teamwertung. Michael Fischer und Thomas Jäger lagen in der Fahrerwertung vorn. Auch bei den Cup-BMW holte Bonk-Motorsport den Sieg. Bei den Fahrern hatten am Ende Martin Kroll und Axel Burghardt die Nase vorn. Teamchef Bonk: „Ein schöner Erfolg für das Team. Autos und Fahrer haben in der Saison wieder bestens funktioniert.“

Bonk Motorsport mit zwei Fahrzeugen am Nürburgring

Bonk Motorsport geht am Wochenende mit zwei Fahrzeugen beim sechsten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 62 RCM DMV Grenzlandrennen, an den Start. Der Audi RS3 LMS fährt erneut in der Klasse SP3T und wird von Hermann Bock pilotiert. Teamchef Michael Bonk: „Hermann Bock fährt diesmal als Solist. Chancen auf einen Klassensieg hat er auf jeden Fall. Eventuell fährt noch ein zweiter Audi, aber dies wird erst kurzfristig entschieden.“

Auch am Start ist der unter Bonk-Bewerbung laufende Nett-Peugeot. Jürgen Nett, Achim Nett und der Brite Bradley Philpot streben mit dem Peugeot 308 Racing Cup TCR einen weiteren Klassensieg in der SP2T an. Achim Nett: „Wir wollen die Erfolgsserie fortsetzen.“

Hasso Jacoby