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Entspannt in den Urlaub - das geht auch bei einer längeren Autofahrt mit der richrtigen Vorbereitung
© Mercedes | Zoom

Gute Tips für die Urlaubsfahrt im Auto mit den Kids

Der Urlaub steht bevor, und damit die lange Autofahrt zum Ziel. Alles ist gut verstaut, die Kids am Rücksitz mit ihrem Spielzeug sollten für die erste Stunde wenigstens beschäftigt sein. Doch dann gibts die üblichen Behinderungen, Stau, Umwege, und die Urlaubsfahrt beginnt stressig zu werden. Wo bleibt das schöne Gefühl der Reise in die Entspannung? Nun, es gibt ein paar Möglichkeiten und ein paar kleine Tricks, wie man sich die unvermeidliche Autofahrt am besten gestaltet, um genau das nicht zu werden: Schon vor dem eigentlichen Antritt zum Urlaub urlaubsreif zu sein.

Tip: Für eine tolle Entspannungspause sorgen

Eine Urlaubsreise anzutreten ist aufregend und stressig zugleich. Mit einer Checkliste ist man in der Regel etwas entspannter, denn sobald man nacheinander die wichtigen Sachen abgehakt hat, stellt sich auch das Gefühl ein, dass man nichts vergessen hat, um einen netten Urlaub zu verbringen. Damit mehrstündige Autofahrten nicht zu einer Herausforderung für den Fahrer und die Mitreisenden werden,  ist es immer empfehlenswert, sich im Vorfeld bereits eine Raststätte auszusuchen, die ein bisschen Abwechslung zu bieten hat. Das könnte man dann sozusagen als "erstes Ziel der Etappe" nehmen. Je nachdem wie lange man fährt und wie weit dieses "erste Etappenziel" entfernt ist, ist es immer auch von Vorteil, wenn man selber für die Verpflegung sorgt und diese innerhalb des Autos (also nicht im Gepäckraum) mit sich führt. Inzwischen sind auch viele Raststätten mit Spielplätzen ausgestattet. Ein bisschen Bewegung während der Pause ist nicht nur für die Kids gut, sondern auch für den Fahrer. Die Kinder können sich nach dem langen Sitzen ein bisschen austoben,  und auch die Erwachsenen bekommen eine ordentliche Portion frische Luft.

Der eigene Snack bietet im Übrigen einige Vorteile:  Zum einen bekommt so jeder das, was er wirklich auch mag, und zum Anderen erübrigt sich langes Anstehen in den Parkplatz Restaurants. Und der nächste Vorteil ist auch nicht zu verachten: Es ist natürlich billiger. Für Kinder ist es kein Problem ihr Brötchen an der frischen Luft zu essen, ohne erneut an einen Stuhl gefesselt zu sein. Während man sich sonst in einer Pause eher auf ein gemütliches Plätzchen freut, ist es bei langen Autofahrten genau andersherum. In der Regel ist wirklich jeder froh, wenn er sich endlich mal wieder bewegen kann. So gestärkt ist es dann auch gar nicht mehr so schlimm, wenn es erneut ins Auto geht und die Fahrt fortgesetzt wird.

Tip: So klappt es gut mit den Kindern im Auto

Spass bei der Autofahrt hat man wohl meistens dann, wenn alles schön ruhig und harmonisch im Auto ist. Besonders leicht gelingt das sicher, wenn man allein im Auto ist und entweder die Musik hören kann, die man am meisten liebt, oder wenn man vielleicht auch ganz ohne Musik im Auto fährt. Ist man allein und man liebt zum Beispiel Hörbücher, ist das oft der optimale Moment, sein Hörbuch so richtig zu geniessen.

Etwas schwieriger stellt sich das Ganze allerdings immer dann dar, wenn man mit mehreren Personen im Auto unterwegs ist und wenn Kinder mit an Bord sind. Man macht den Vorschlag, ein schönes Hörbuch zu hören, und die Kinder weisen genervt darauf hin, dass sie Hörbücher total doof finden. Schon fängt man an, darüber nachzudenken, dass das alles sinnfrei ist. Vielleicht sollte man zu diesem Zeitpunkt Audible kündigen und dafür eine  Kündigungsvorlage nutzen. Doch Spass bei der Autofahrt lässt sich auch anders generieren.

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© Die ADAC Sommerferien-Stau-Prognose 2022

Die Kids optimal unterhalten

Je nachdem, wie lange die Autofahrt dauert, benötigt man schon mehr als einen Plan, um die Kinder über einen längeren Zeitraum bei Laune zu halten. Natürlich werden die Kids aus der heutigen Generation vermutlich mit einem Handy spielen wollen. Das ist auch sicher für einen kurzen Zeitraum recht heilbringend. Leider kann es aber im schlimmsten Fall zu Kopfschmerz und Übelkeit kommen. Das Schaukeln im Auto und der Blick auf das vergleichsweise kleine Display, das kann dann letztlich sehr anstrengend sein.

Das heisst aber noch lange nicht, dass jegliches elektronisches Equipment im Auto keine gute Idee ist. Ideal ist es, wenn man sich für Bildschirme entscheidet, die sich an den Kopfstützen des Fahrers- und Beifahrersitzes schnell und unkompliziert befestigen lassen. Genau genommen sorgt man so für die ideale Unterhaltung während einer langen Autofahrt. In Verbindung mit einem Dual-DVD-Player kann man so eine langfristige Unterhaltung im Auto schaffen. Man sollte sich aber in jedem Fall darum kümmern, welche Filme bei den Kids besonders angesagt sind. So werden die Kinder mindestens 1 1/2 bis 2 Stunden perfekt unterhalten. In Verbindung mit den passenden Kopfhörern wird so die Autofahrt für die restlichen Mitreisenden äusserst entspannt und die Autofahrt macht Spass.

Ein bisschen gemeinsames Programm

Nachdem die Kids nun über einen längeren Zeitraum mit sich selbst beschäftigt waren, weil sie ihren Wunschfilm gucken konnten, und nun die Pause mit Bewegung zu Ende gegangen ist, ist es immer sehr empfehlenswert, ein bisschen gemeinsames Programm zu veranstalten. Hierzu bieten sich ausgezeichnet Spiele an.

Es mag zwar sein, dass die gleich genannten Spiele sehr veraltet klingen mögen, doch sie haben nichts von ihrem Charme verloren. Das gute alte „Ich packe meinen Koffer“ kann immer und zu jeder Zeit gespielt werden. Das Beste daran ist, dass man hierzu überhaupt nichts anderes benötigt als die eigene Fantasie und eine gewisse Merkfähigkeit. Einer der Mitfahrenden beginnt mit dem Satz: „Ich packe meinen Koffer und nehme ein Paar Schuhe mit.“ Dann kommt der nächste Spieler dran. Dieser wiederholt den Satz und fügt seinerseits ein Gepäckstück dazu. Es muss sich hier nicht um klassische Dinge handeln, die in einen Koffer gehören. Denn vielleicht sagt der nächste Spieler: „Ich packe meinen Koffer und nehme ein Paar Schuhe und eine Katze mit.“ So geht das immer weiter. Die Spielregel ist, dass alle Dinge, die in den Koffer gepackt werden, immer in der passenden Reihenfolge genannt werden. Ob nun vor 50 Jahren oder heute, das Spiel sorgt immer für viel Spass und Abwechslung.

Ähnlich verhält es sich auch mit einem anderen sehr alten Spiel. Der Name: „Ich sehe was, was du nicht siehst, du das ist …“ Hier wird eine Farbe genannt. Gerade beim Autofahren ist das ein höchst kurzweiliges Spiel. Zum Beispiel sagt ein Mitspieler: „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist orange.“ Nun müssen die übrigen Spieler erraten, um was sich handelt. Vielleicht ist es ein oranges Auto, das einen überholt hat, aber noch immer gut zu sehen ist, oder vielleicht ist es einfach ein Blinker. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten. Auch dieses Spiel wird nicht schnell langweilig und hinzu kommt noch, dass man auch hierzu ausser ein bisschen Beobachtungsgabe nicht anderes benötigt.

Zeit für ein bisschen Ruhe

Bis jetzt war die Autofahrt alles andere als langweilig, das ist auch sicher gut so, doch natürlich braucht auch jeder irgendwann Ruhe. Das ist zu Hause auch nicht anders. Nach einem intensiven Spiel und viel gemeinsamer Zeit ist einfach auch irgendwann die Zeit für Ruhe gekommen. Ein bisschen leise Musik und einfach nur mal aus dem Fenster schauen, ist äusserst erholsam. Gerade die Kinder müssen irgendwann auch mal abschalten. Und auch der Fahrer ist sicher ganz froh, wenn nun die Zeit gekommen ist, wo endlich ein bisschen Ruhe einkehrt. So kann man sicher wunderbar die Zeit bis zur nächsten Pause oder bis zur Ankunft überbrücken.

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