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Seit dem 01. August fliegt Christoph Weser mit einer H145, dem derzeit modernsten Muster, das es in der Luftrettung gibt.
© DRF Luftrettung | Zoom

Ende einer Ära bei DRF Luftrettung: Die letzte EC145 geht - die H145 kommt

Die DRF Luftrettung mit Sitz in Filderstadt ist eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. An 29 Stationen in Deutschland leistet die gemeinnützige Organisation Einsätze in der Notfallrettung und führt Verlegungsflüge von kritisch kranken oder verletzten Personen zwischen Kliniken durch. An elf dieser Stationen sind die Crews rund um die Uhr einsatzbereit, an vier Standorten kommen Hubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Darüber hinaus holt die DRF Luftrettung mit eigenen Ambulanzflugzeugen Patientinnen und Patienten aus dem Ausland zurück. Insgesamt leistete die DRF Luftrettung 38.076 Einsätze im Jahr 2021.
Zur DRF Luftrettung gehören seit 2001 die österreichische ARA Flugrettung mit zwei Stationen und einem Winterstandort sowie seit 2019 die NHC Northern Helicopter, die an drei Stationen Einsätze in der Luft- und Wasserrettung leistet. Außerdem ist die DRF Luftrettung an der schweizerischen Alpine Air Ambulance beteiligt, die zwei Luftrettungsstationen betreibt.
Für den kontinuierlichen Ausbau ihrer lebensrettenden Aufgabe ist die gemeinnützige Luftrettungsorganisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Rund 400.000 Fördermitglieder weiß der DRF e.V. bereits an seiner Seite.

Ende einer Ära: Die DRF Luftrettung stellt die letzte EC145 der Flotte ausser Dienst.


Abgelöst wird sie an der Station Bremen von einer hochmodernen H145, die seit heute als Christoph Weser im Einsatz ist. Das Glascockpit der neuen Maschine mit großen Bildschirmen, ein leistungsfähiger Autopilot sowie ein neues Innenraumkonzept in der Kabine erleichtern der Besatzung ihre Arbeit und tragen zu einer noch besseren Versorgung der Patienten bei.

"Wir verabschieden den Hubschrauber schon mit ein wenig Wehmut", beschreibt Ingo Reckermann, Stationsleiter und Pilot, die Gefühlslage der Bremer Besatzung. "Die EC145 hat uns gute Dienste geleistet und viele Menschenleben gerettet. Aber natürlich freuen wir uns sehr, mit der H145 jetzt den modernsten derzeit in der Luftrettung eingesetzten Hubschrauber auch hier nach Bremen zu bekommen. Aufgrund der begeisterten Berichte der Kollegen, die sie schon eine Weile im Einsatz haben, sind wir sehr gespannt, wie sie sich fliegen wird. Fest steht schon jetzt, dass der neue Christoph Weser für die Aufgaben der Station, vor allem die hochanspruchsvollen Transporte zwischen Kliniken, besonders geeignet ist."

Die Piloten können auf dem Wetterradar schnell wechselnde Wetterlagen frühzeitig erkennen. Der Vierachsen-Autopilot bringt Entlastung, denn er kann Steuerfunktionen automatisch übernehmen. Die lebensrettenden Einsätze von Christoph Weser werden so noch sicherer. Ins Auge sticht zudem der ummantelte Heckrotor, der sogenannte Fenestron: Er ist leiser, besser vor Beschädigungen geschützt und bietet Rettungskräften am Boden mehr Sicherheit.

Die DRF Luftrettung hatte die EC145 2003 als damals modernsten Hubschrauber insbesondere für kritische Transporte zwischen Kliniken in ihre Flotte aufgenommen. Immerwährender Anspruch der DRF Luftrettung ist es, die Weiterentwicklung der notfallmedizinischen Versorgung ihrer Patienten kontinuierlich voranzutreiben. Mit dem heutigen Tag wird daher ein Teil der Flottenerneuerung abgeschlossen, indem alle EC145 Schritt für Schritt durch das Nachfolgemodell H145 ersetzt wurden.

Die Station Bremen


Der Bremer Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Notfallsanitätern besetzt. Christoph Weser wird für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken und als schneller Notarztzubringer bei Notfällen alarmiert. Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreichen die Besatzungen in maximal 15 Flugminuten. Der Intensivtransporthubschrauber ist seit 2009 am Flughafen Bremen stationiert.
Mehr Informationen unter www.drf-luftrettung.de

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