Ob kleiner oder grösserer Unfallschaden: Die Hinzuziehung eines Sachverständigen und Kfz-Gutachters ist in den meisten Fällen die richtige Entscheidung
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Ein Unfall kommt selten ohne Aufwand: Kfz-Gutachter helfen zum Recht

Jetzt in der Winterzeit mit Nässe und der Rutschgefahr sind Unfälle naturgemäss häufiger als in trockenen Sommerzeiten. Ist es nur eine Kleinigkeit, gibt man sich mit dem Austausch der Versicherungsdetails zufrieden - es sei denn man ist sich nicht einig. Spätestens dann braucht man einen Sachverständigen, der neutral den Unfallhergang analysiert. Sind es aber grössere Schäden, die am eigenen Auto oder am anderen Kfz passiert sind, dann ist es in jedem Fall ratsam einen Kfz-Gutachter hinzuzuziehen. Viele Schäden am Unfallauto lassen sich nicht mit dem blossen Auge feststellen, benötigen also eine sachkundige Person, die mit geübten Auge alles für die Versicherung festhalten kann. Apropos Versicherung: Hat man einen guten Kfz-Gutachter gefunden, dann wird dieser auch direkt mit der Versicherung arbeiten und das fertige Gutachten nicht nur der gegnerischen Versicherung weiterleiten, sondern auch die Gutachterkosten direkt mit der Versicherung abrechnen. Das erspart einem selbst die sonst übliche Vorkasse und natürlich auch viel Zeit und Ärger. Auf was man alles achten sollte um einen guten Gutachter zu finden, haben wir hier zusammengetragen...

Wie hoch sind die Kosten für einen Gutachter?

Die Kosten für einen Gutachter variieren stark, da ein Unfall sehr unterschiedlich ablaufen kann. Der wichtigste Anhaltspunkt ist die Intensität des Schadens am Fahrzeug und der damit verbundene Aufwand, alle daraus resultierenden Mängel erkennen zu können. Sollte man in einen unverschuldeten Unfall verwickelt sein, werden die Gutachterkosten von der gegnerischen Versicherung übernommen. Wichtig dabei ist, dass Unfallgeschädigte sich damit nicht immer sofort zufriedengeben sollten, sondern bei größeren Schäden auch einen Anwalt für Verkehrsrecht beauftragen, welcher die eigenen Interessen weiterführend durchsetzen kann.

Kfz-Gutachter: Worauf Sie achten müssen

Wenn man einen Unfall hatte und eventuell in gerichtlichen Fragen Beweise braucht um die eigenen Ansprüche durchsetzen zu können, braucht man definitiv einen Kfz-Gutachter als Sachverständigen. Das gilt sowohl für unverschuldete Unfälle als auch für klare Verkehrsverstöße. Damit decken Kfz-Gutachter ein sehr wichtiges Feld ab, wenn es um Fragen des Unfallhergangs sowie der Schäden an den beteiligten Autos geht. Bevor man sich für einen Kfz-Gutachter entscheidet, sollte man allerdings ein paar wichtige Punkte berücksichtigen.

Von wem werden Kfz-Gutachter beauftragt?

Falls man selbst der bzw. die Unfallgeschädigte ist, wählt man am besten auch selbst einen entsprechenden Kfz Gutachter um den Schaden am Fahrzeug feststellen zu lassen. Denn wenn eine solche Situation vorliegen sollte, ist man in jedem Fall gut beraten, eigenständig einen Kfz-Gutachter zu beauftragen, und nicht auf das Angebot des Gegners oder der gegnerischen Versicherung einzugehen, die einem in Aussicht stellen einen Gutachters anzubieten. Der Gutachter der Gegenseite ist in den meisten Fällen jedoch weisungsgebunden, sodass eine neutrale, interessensgerechte Aufklärung nicht zweifelsfrei gewährleistet werden kann. Am besten informiert man sich vorher in Eigenrecherche, befragt Freunde und Familie, die eventuell selbst bereits Unfallopfer gewesen sind. Was auch immer ein guter Tip ist: Lesen der Kundenrezensionen auf der Webseite des Kfz-Gutachters.

Zu welchem Zeitpunkt brauchen Sie einen Gutachter?

Da man jedoch nicht in allen Fällen gleich einen Gutachter benötigt, ist es von Vorteil, die entsprechenden Anwendungsfälle zu kennen. Wenn lediglich leichte Gebrauchsspuren oder winzige Schäden entstehen, die man als sogenannte Bagatellschäden bezeichnet, wird die Überprüfung durch einen Gutachter aufgrund der Geringwertigkeit des Schadens nicht erforderlich sein. Bagatellschäden liegen im Allgemeinen unter 1000 Euro und es darf keine Person zu Schaden gekommen sein. Ein Unfall kann jedoch (was oft verkannt wird) nicht nur oberflächliche Schäden verursachen, sondern auch weitergehende Schäden mit sich bringen, die man nicht mit blossem Auge sofort erkennt. Das ist einer der Gründe, weswegen man dann eben einen entsprechend geeigneten Gutachter befragen sollte. Ist im Einzelnen aufgrund des Unfalls noch etwas unklar, kann man zudem einen Anwalt für Verkehrsrecht befragen.

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